Stand: 13.09.2017 11:30 Uhr

Fast 425.000 Überstunden für den G20-Gipfel

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Im Durchschnitt leistete jeder Polizist 42,2 Stunden Mehrarbeit für G20.

Hamburger Polizeibeamte haben vor und während des G20-Gipfels viele Überstunden angehäuft. Die genaue Zahl beträgt 424.808 Stunden, wie es in der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion heißt. Im Durchschnitt ergebe dies 42,2 Stunden Überstunden pro Polizist. Gezählt worden sei mit Beginn erster Objektschutzmaßnahmen am 1. April bis zum 10. Juli. Der Gipfel selbst fand am 7. und 8. Juli in der Hansestadt statt.

Mehr als 30.000 Überstunden ausbezahlt

Im dritten Quartal habe die Polizei Anfang September für Beamte insgesamt 30.526 Überstunden ausbezahlt. Die Kosten betrugen den Angaben zufolge 572.673 Euro. Darin nicht eingerechnet seien jedoch die Überstunden für den G20-Gipfel, die bis Dezember vergütet werden sollen. Die aktuell ausbezahlten Beträge beträfen allein die erste Auszahlungsrunde 2017, in der vor allem die Mehrarbeit der OSZE-Ministerkonferenz im Dezember 2016 zu Buche schlügen.

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"Direktion Einsatz" machte die meisten Überstunden

Insgesamt schob die Polizei nach Senatsangaben zum Stichtag Ende Juli rund 1,4 Millionen Überstunden vor sich her. Im Schnitt seien dies 140 Stunden pro Mitarbeiter. Die höchsten Werte betrafen Beschäftigte der "Direktion Einsatz" mit 208 Stunden, gefolgt vom Dezernat Interne Ermittlungen mit 195 Stunden und dem Landeskriminalamt (LKA) mit 158 Stunden.

Die geringste Überstundenzahl pro Mitarbeiter lag nach Senatsangaben mit 85 in Bereichen wie Polizeiführung, Verwaltung, Bildungseinrichtungen oder IT.

Proteste und Gewalt beim G20-Gipfel

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.09.2017 | 11:00 Uhr

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