Stand: 21.11.2017 11:51 Uhr

Baggerfahrer stößt auf riesiges Hakenkreuz

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Das Hakenkreuz ist etwa vier mal vier Meter groß und stammt offenbar aus der NS-Zeit.

Bei Bauarbeiten auf einem Sportplatz in Hamburg-Billstedt ist ein Baggerführer auf ein riesiges Hakenkreuz gestoßen. Der Bagger hatte auf dem Platz ein Loch ausgehboben, in dem ein Fundament für neue Umkleidekabinen gelegt werden soll. Dabei habe er das Hakenkreuz entdeckt, wie der Vorsitzende des Sportvereins Billstedt-Horn am Dienstag sagte.

Zu massiv für den Bagger

Das Hakenkreuz aus Beton ist etwa vier mal vier Meter groß. An der Stelle habe früher ein großes Denkmal gestanden, das vor Jahrzehnten abgerissen worden sei, sagte der Vereins-Vorsitzende. Das Hakenkreuz befand sich etwa 40 Zentimeter im Boden und stamme aus der NS-Zeit. Der Fund sei so groß und schwer, dass der Bagger ihn nicht wegbewegen konnte. Es müsse wohl mit einem Presslufthammer zerstört werden.

Fund soll dokumentiert und dann zerstört werden

Der zuständige Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD) sagte, das Denkmalschutzamt werde den Fund dokumentieren, aber dann werde es zerstört. Er lehnte den CDU-Vorschlag ab, das Hakenkreuz auszugraben und es im Museum für Hamburgische Geschichte auszustellen.

Auf dem Fundort sollen Holzpavillons für Sportgeräte aufgestellt werden. Auf dem Gelände entsteht für drei Millionen Euro ein Kunstrasenplatz für die Sportvereinigung Billstedt-Horn.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.11.2017 | 12:00 Uhr

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