Stand: 11.11.2016 13:37 Uhr

Ärger um gefällte Linden in Eimsbüttel

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Fällarbeiten unter Polizeischutz: Vier Linden wurden in der Straße "Im Gehölz" abgesägt.

So schafft man Tatsachen: Der Hamburger Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat am Donnerstag und Freitag in Eimsbüttel vier große Linden fällen lassen - trotz des Widerstands der gesamten Bezirksversammlung. Hintergrund ist, dass der LSBG für die Busbeschleunigung in der Straße "Im Gehölz" eine Haltestelle um 50 Meter hinter die Ampel Unnastraße verlegen will.

Dringlichkeitsantrag zu spät

Eimsbüttels Bezirksversammlung lehnte das ab und wandte sich an den Landesbetrieb, wie NDR 90,3 berichtete. Noch am Donnerstagabend wollte sie einen Dringlichkeitsantrag im Hauptauschuss beschließen, doch da waren zwei Linden schon abgesägt. Am Freitagmorgen fiel dann die dritte.

Die Versammlungsvorsitzende Mechthild Führbaum (SPD) sagte im Gespräch mit NDR 90,3: "So geht das nicht. Wir Kommunalpolitiker bekamen in den Ferien einen Packen Baupläne zugeschickt. Die Fällung war nicht ersichtlich." Sie schreibt jetzt einen Protestbrief an den Landesbetrieb.

"Erschüttert über Kettensägen-Politik"

Auch der Linken-Abgeordnete Peter Gutzeit ist empört: "Wir sind erschüttert über die Kettensägen-Politik. Unter Polizeischutz wurden die Anwohner daran gehindert, ihre Bäume zu schützen."

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.11.2016 | 13:00 Uhr

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