Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Bergungskonzept rostiger Atommüllfässer

Montag, 22. Februar 2016, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 23. Februar 2016, 03:45 bis 04:15 Uhr
Dienstag, 23. Februar 2016, 10:00 bis 10:30 Uhr

Wir sind von 11 bis 16 Uhr nicht über Handy zu erreichen, berichtet unser Kamerateam. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm. Die Sorge groß um die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen. Wahrscheinlich müssen sie ihre Mobiltelefone abgeben, bevor es in den sensiblen Bereiche hineingeht. Denn das Fernsehteam hat heute einen besonderen Auftrag: Dreh im Atomkraftwerk Brunsbüttel - das Thema: Bergung der verrotteten Atommüllfässer. In den sechs Kavernen neben dem Atomkraftwerk Brunsbüttel lagern seit Jahrzehnten 600 Fässer mit schwach radioaktivem Müll. Wie bekannt wurde, sind einige Fässer völlig verrottet. Deshalb musste der Energiekonzern Vattenfall ein eigenes Bergungssystem für die Fässer entwickeln, damit sie sicher entsorgt und später in Endlagerfähige Container gepackt werden können. Was aber, nachdem die Fässer geborgen wurden, mit den übrigen Fässern und den Kavernen passiert, ist noch nicht geklärt - soweit es kein genehmigtes Endlager gibt. Über die aktuelle Lage in Brunsbüttel - unser Thema im Schleswig-Holstein Magazin.

Weitere Informationen

Bergung rostiger Atomfässer ist "Pionierarbeit"

Spezielle Greifer sollen die 632 teils verrosteten Atommüll-Fässer aus den Lagerräumen des AKW Brunsbüttel holen. Energieminister Habeck verfolgte am Montag einen Probelauf - und äußerte sich deutlich. mehr

Wie zehn Minuten über Leben und Tod entscheiden können

Achim Hackstein hat eine große Leidenschaft: Menschenleben retten. Als Mitarbeiter der Leitstelle Nord in Harrislee weiß er, was es heißt, im Notfall schnell zu handeln. Denn die ersten zehn Minuten entscheiden über Leben und Tod. Zwar müssen in Schleswig-Holstein Rettungswagen innerhalb von 15 Minuten bei einem Notfall sein, doch bei Atemstillstand zählt jede Sekunde! Denn: Im Moment des Atemstillstandes beginnt das Gehirn abzubauen. Hacksteins Idee: Der Anrufer bleibt am Telefon mit der Leitstelle verbunden, bekommt Anweisungen, den Verletzten mit Druckmassage vor Ort am Leben zu erhalten. Mit großem Erfolg: Nach Einführung des Konzeptes belegen erste Zahlen, dass in den meisten Fällen neurologische Folgeschäden vermieden werden konnten. Über ein ehrgeiziges Engagement, Deutschlands Leitstellen von der lebensrettenden Methode zu überzeugen - unser Thema in der Sendung.

Weitere Themen der Sendung

Moderation

Marie-Luise Bram

Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

Gabi Lüeße

Gabi Lüeße liebt die Abwechslung als Nachrichtenmoderatorin und freut sich immer, wenn Kühe in der Nähe sind. mehr

Moderation
Marie-Luise Bram
Nachrichtenmoderation
Gabi Lüeße
Redaktion
Volker Ligat
Andreas Kirsch
Redaktionsleiter/in
Norbert Lorentzen