Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Fehlstart in den Sommer

Samstag, 06. Juni 2015, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 07. Juni 2015, 03:45 bis 04:15 Uhr
Sonntag, 07. Juni 2015, 10:00 bis 10:30 Uhr

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Es gab zwar schin einige warme Tage, so richtig hat der Sommer 2015 aber noch nicht angefangen.

Die Tourismusbranche im Land hat nur 7 Monate Zeit um das Jahresgeschäft zu machen - und der Sommer 2015 will einfach nicht beginnen. Bisher gab es zwar einzelne sonnige Tage aber, um Tagesgäste für ein Wochenende ans Meer zu locken, ist es immer noch zu kalt. In den Badeorten wird man langsam ungeduldig. Vor allem die Geschäfte, die auf Tagesgäste angewiesen sind merken, dass die Saison 2015 immer noch nicht richtig angefangen hat. Besonders krass ist der Unterschied zum Vorjahr, weil der Frühling 2014 mit einem Frühstart das Geschäft schon vor Ostern angekurbelt hatte. Und für heute sind dann pünktlich zum Wochenende wieder Gewitter angesagt. Mehr dazu im Schleswig-Holstein Magazin.

Hospizhilfe in Ratzeburg

Eine geräucherte Makrele hat sich der Patient gewünscht. Angesichts der Tatsache, dass sein ganzer Körper vom Krebs befallen ist, er keine Angehörigen mehr hat und dem 51-jährigen nur noch wenige Wochen zum Leben bleiben, ein bescheidener Wunsch. Ute Wulf erfüllt ihn gerne, denn sie möchte seine letzte Zeit so angenehm wie möglich machen. Spaziergänge, Gespräche und eben Leibspeisen gehören dazu. Ute Wulf ist Sterbebegleiterin bei der "Hospizgruppe Ratzeburg", die am 6. Juni ihr 20. Jubiläum feiert. Es ist eine der ältesten Hospizgruppen im Land, entstanden in einer Zeit, als viele Leute noch einen großen Bogen um das Thema Sterben machten. Ute Wulf arbeitet hauptberuflich in Mölln bei einer Seniorenwohnanlage und ist dort oft mit dem Tod in Berührung gekommen. Sie wollte mehr über dieses Thema erfahren, um den Sterbenden noch besser helfen zu können und ließ sich deshalb zur Sterbebegleiterin ausbilden. "Oft bin ich die einzige, die die Sterbenden zum Reden haben", erzählt Wulf. Gemeinsam lachen, erinnern, aber auch Ballast von der Seele reden - dafür ist sie da. Diese ehrenamtliche Arbeit ist für die Sterbebegleiter oft belastend. Patienten, die sie über einen langen Zeitraum begleitet haben, wachsen ans Herz, werden vertraut. Der 51-jährige Krebspatient ist gerade einmal zwei Jahre älter als sie selbst - da rückt das Thema Tod plötzlich ganz nah. Trotzdem, sagt Ute Wulf, erfülle sie diese Aufgabe: "Ich helfe den Menschen beim Leben, nicht beim Sterben." Mehr über die beeindruckende Arbeit der Hospizhelfer in Ratzeburg heute im Schleswig-Holstein Magazin.

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