die nordreportage: Von tausend Weichen und Waggons

Dienstag, 05. Januar 2016, 13:00 bis 13:30 Uhr

Matthias Lengemann, Rangierlokführer Rangierbahnhof Maschen © NDR/Thomas Karklin, honorarfrei

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Wenn auf dem zweitgrößten Rangierbahnhof der Welt nur ein einziges Gleis blockiert ist, wirft das die komplizierten Pläne für die ganze Zusammenstellung der Züge durcheinander. Deshalb ist Hermann Räth im Dauereinsatz. Er gehört zum Notfallteam hier im niedersächsischen Maschen und muss mit seiner Truppe immer sofort los, wenn irgendwo auf dem 280 Hektar großen Gelände eine Weiche streikt oder ein Gleis Probleme macht.

Pannendienst und Sonderzug

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Matthias Lengemann, Rangierlokführer Rangierbahnhof Maschen

Kontrastprogramm hingegen bei Matthias Lengemann. Der Lokführer ist ganz auf sich alleine gestellt. Er muss einen Sonderzug mit Gefahrgut zu einem 30 Kilometer entfernten Chemiewerk bringen.

Allerdings gibt es auf der einsamen Strecke, die nicht mehr zum Bereich der Deutschen Bahn gehört, keine digitale Technik, keine automatische Steuerung der Weichen und keine Signale. Alles muss Matthias Lengemann jetzt selbst per Hand erledigen. Pannendienst und Sonderzug: "die nordreportage" begleitet die Männer vom Rangierbahnhof Maschen bei ihrer spannenden Aufgabe, die dafür sorgen, dass täglich tausende Eisenbahnwaggons in Europas größtem Rangierbahnhof ein- und ausfahren können.

Geschichte

7.7.1970: Ein Bahnhof entsteht im Moor

Mitten im Moorgebiet entstand vor 44 Jahren der inzwischen größte Rangierbahnhof Europas in Maschen. Bei der Eröffnung 1977 war er der erste computergesteuerte Rangierbahnhof der Welt. mehr

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