Wunderbare Wasserwege in Masuren

Vom Spirdingsee zum Masurischen Kanal

Dienstag, 01. Dezember 2015, 15:15 bis 16:00 Uhr

Eine Reise durch Masuren, das Land der dunklen Wälder und über 3.000 Seen. Sie beginnt am südlichsten Punkt der Masurischen Seenplatte und endet an der russischen Grenze, etwa 80 Kilometer von Königsberg/Kaliningrad entfernt. Masuren hat sich bis heute viel Ursprünglichkeit bewahrt, blieb dünn besiedelt und frei von jeder umweltschädlichen Schwerindustrie. So findet man auch heute noch Landschaften, wie Ernst Wiechert sie 1936 in seinem Roman "Wälder und Menschen" beschrieb.

Die Bauruinen eines Großschifffahrtskanals

Entlang der masurischen Wasserwege begegnet Jürgen Grundmann den unterschiedlichsten Menschen: Bauern, die ein neues Haus mit Musik und viel Wodka einweihen, Angehörige einer russisch-orthodoxen Sekte in einem Kloster oder Fischern, die nachts auf den See hinausfahren, wie etwa Schiffer Jan mit seiner "Albatros". Die Reise endet an der russischen Grenze bei den Bauruinen eines Großschifffahrtskanals, der einmal die Masurische Seenplatte mit der Ostsee verbinden sollte. Die Schleusen sind nie fertiggestellt worden.

Redaktion
Karl Schüttler
Autor/in
Jürgen Grundmann
Regie
Jürgen Grundmann
Redaktion
Lengwenus, Wolf