Studio Hamburg Nachwuchspreis 2015

Bester Kurzfilm

Donnerstag, 11. Juni 2015, 00:05 bis 01:50 Uhr

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So sieht die Trophäe aus, die die Kurzfilmer gewinnen können: der Studio Hamburg Nachwuchspreis 2015.

Am 23. Juni 2015 verleiht die Produktionsfirma Studio Hamburg zum 18. Mal den "Studio Hamburg Nachwuchspreis". Der Wettbewerb richtet sich an Absolventen deutschsprachiger Filmhochschulen. Prämiert werden Abschlussfilme mit fiktiver Handlung in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Bester Kurzfilm - Publikumspreis", "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch". Zum zehnten Mal ist der mit 5.000 Euro dotierte "Publikumspreis - Bester Kurzfilm" ausgeschrieben. Das NDR Fernsehen präsentierte die nominierten Kurzfilme. Zum zehnten Mal ist der mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis "Bester Kurzfilm" ausgeschrieben. Wer ihn bekommt, wurde per Online-Voting ermittelt. Hier können Sie die Porträts der Filmemacher Nachschauen.

Herman the German

Regie: Michael Binz
(Kunsthochschule für Medien Köln)

Herman ist Anfang 50 und einer der dienstältesten Bombenentschärfer Deutschlands. Gerne würde er einmal eine dieser klassischen Filmbomben entschärfen wie man sie aus dem Kino kennt. Doch die einzige Bombe, auf die er regelmäßig trifft, ist die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach einer ärztlichen Untersuchung erfährt Herman, dass er unter dem seltenen Kahnawake-Syndrom leidet, welches dafür sorgt, dass bei ihm die Emotion "Angst" nicht mehr abrufbar ist. Die Ärztin hat für Herman nur einen Rat: Er muss seine Zentralangst finden, um das Furchtzentrum in seinem Kopf zu reaktivieren. Dadurch wird er gezwungen, jede Phobie der Welt auszutesten, um wieder normal zu werden.

Schuld um Schuld

Regie: Viviane Andereggen
(Hamburg Media School)

Nach einem Überfall in seinem Juwelierladen erschießt Konrad einen der beiden fliehenden Täter. Die Aktion wird ihm als Notwehr angerechnet. Doch bald darauf muss er feststellen, dass ihm der zweite, entkommene Mann viel näher ist als gedacht. (Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit).

Die Hälfte der Welt

Regie: Jérôme Furrer
(Zürcher Hochschule der Künste)

Nadir, Vater einer Immigrantenfamilie, arbeitet als Putzkraft in einem Zürcher Bürogebäude. Trotz des harten, nächtlichen Berufes ist er bemüht, sich in der Schweiz zu integrieren und seinem Sohn Babak eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Eines Abends muss er jedoch feststellen, dass dieser Zuflucht in derjenigen Religionsform sucht, von der er sich selbst längst abgewandt hat.

In sieben Tagen

Regie: Holger Schumacher
(Kunsthochschule für Medien Köln)

Adrian hat nur wenige Tage Zeit, sich zu entscheiden: Um seine Mutter vor brutalen Geldeintreibern zu schützen, muss er einen kriminellen Job erledigen. Sein Freund Aysun soll dabei den Komplizen spielen. Eigentlich will Adrian "sauber" bleiben. Dies umso mehr, als seine Partnerin Melike ihn verlässt, wenn er nicht endlich mit der kriminellen Vergangenheit bricht. Doch Adrian kann weder seine Mutter im Stich lassen noch seinen besten Freund, den er immer wieder davor bewahrt, dass er sich mit kriminellen Aktionen um Kopf und Kragen bringt. Gegen alle Vernunft beschließt Adrian, ein letztes Mal dem Gesetz der Straße zu folgen. Mit katastrophalen Auswirkungen, die alle Beteiligten in den Abgrund reißen.

Schnee in Rio

Regie: Manuel Vogel
(Hochschule Macromedia München)

1960. Nacht. Ein Zug fährt von Ost nach West. Darin Sebastian, ein Mann wie Du und Ich. Als er auf der Toilette zufällig auf eine Leiche stößt, findet er sich plötzlich in der skurrilen Agentenwelt der 1960er-Jahre wieder.

Preisverleihung

Hamburgerin erhält Preis für "besten Kurzfilm"

N-JOY

Viviane Andereggen hat den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2015 in der Kategorie "bester Kurzfilm" erhalten. Die Hamburger Regisseurin wurde bei einer Gala ausgezeichnet. mehr

Produktionsland
Bundesrepublik Deutschland
Produktionsjahr
2015
Autor/in
Christopher Braun
Regie
Christopher Braun
Redaktion
Matthiesen, Karen
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