Saisonauftakt mit "Hannover Proms"

Mit einem fulminanten "Hannover Proms"-Konzert startete die NDR Radiophilharmonie im frisch renovierten Kuppelsaal in die neue Konzertsaison. Gemäß dem Motto des Abends, "Stars and Stripes", wurde es mit Musik von Gershwin bis Barber und Bernstein ultimativ amerikanisch. Als Solisten waren Angel Blue, der neue Star am Sopranistinnen-Himmel, sowie der Ausnahmepianist Makoto Ozone dabei, der im Jazzbereich als lebende Legende gilt.

Saisoneröffnung/1. Konzert Ring A
Sa, 10.09.2016 | 20 Uhr
Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

NDR Radiophilharmonie
Mädchenchor Hannover
Johannes-Brahms-Chor
Andrew Manze Dirigent
Angel Blue Sopran
Makoto Ozone Klavier
Rolf Seelmann-Eggebert Moderation

"Stars and Stripes"

GEORGE GERSHWIN
Rhapsody in Blue
JOHN ADAMS
"A short ride in a fast machine"
SAMUEL BARBER
Adagio für Streicher op. 11
LEONARD BERNSTEIN
Aus: Sinfonische Tänze aus "West Side Story"
EDWARD ELGAR
Pomp and circumstance

und weitere Werke von AARON COPLAND, IRVING BERLIN und JOHN PHILIP SOUSA

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Die Sopranistin Angel Blue begeisterte bereits das Publikum in Hannover als Musette in Puccinis "La Bohème" beim NDR Klassik Open Air 2015.
Prominente Solisten

Der "First Evening" machte Lust auf mehr: Dafür sorgten Ausnahmekünstler wie die US-amerikanische Sopranistin Angel Blue, die schon 2015 beim NDR Klassik Open Air als Musetta in "La Bohème" brillierte - prompt kürte die HAZ sie zum "Superstar von morgen". Oder der Japaner Makoto Ozone, als Pianist und Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz ist er eine Klasse für sich. Aber auch Andrew Manze gehört in diese illustre Reihe: Der ehemalige Barockspezialist mischt die Orchesterlandschaft Europas als Dirigent derzeit gewaltig auf. 2016 geht er in seine dritte Saison bei der NDR Radiophilharmonie.

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Der Jazzpianist Makoto Ozone arbeitete mit Größen wie Gary Burton und Chick Corea zusammen. Sein Markenzeichen ist seine stilistische Vielseitigkeit und Experimentierfreude.
Nordamerikanische Reise

Das Programm glich einer Reise durch die Musikgeschichte Nordamerikas: von Sousas Liberty Bell March über Barbers Adagio bis zu Adams' furiosem "Short ride in a fast machine". Neben traditionellem Liedgut aus dem Great American Songbook erklingen Orchesterwerke wie Bernsteins "Mambo". Gerswins beliebte "Rhapsody in Blue" interpretierte Makoto Ozone ganz neu mit Jazzimprovisationen. Mit Chorliedern von Copland begeisterten der Mädchenchor und der Johannes-Brahms-Chor Hannover. Zum großen Finale mit Elgars "Pomp and Circumstance"-Marsch schließlich war das Publikum gefragt: Mit Begeisterung sang der ganze Saal "Land of Hope and Glory".

Saisonstart mit Pomp und Picknick

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