"Hot stuff" zum Saisonauftakt

Sendetermine: Sonnabend, 19.03.2016, 22.05 Uhr auf NDR Info und Dienstag, 22.03.2016, 23.05 Uhr auf NDR Blue

Edward Perraud (links) hat Drums im Gepäck und seine Band Synaesthetic Trip, Alon & Joca (von rechts) den NDR Bigband Musiker Lutz Büchner.

Mit brasilianischem Welt-Jazz eröffneten Alon Yavnai und Joca Perpignan die Saison der Reihe NDR Jazz. Im zweiten Set luden Edward Perraud und seine Band Synaesthetic Trip zu einer Reise durch die Sinneswelt.

Do, 11.02.2016 | 20 Uhr
Fr, 12.02.2016 | 20 Uhr
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio (Oberstraße 120)

Set 1:
Alon & Joca
Alon Yavnai Piano, Vocals
Joca Perpignan Percussion, Vocals

Set 2:
Edward Perraud "Synaesthetic Trip 2"
Edward Perraud Drums
Daniel Erdmann Saxofon
Thomas De Pourquery Saxofon
Bart Maris Trompete
Benoît Delbecq Piano
Arnault Cuisinier Bass

Hinweis:
Das Parken auf dem Gelände des NDR ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Es werden Taschenkontrollen durchgeführt.

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Sound vom Zuckerhut mit Alon & Joca

"Alon ist ein ungeheuer vielseitiger Musiker", sagt Joca Perpignan. Er muss es wissen: Getroffen haben sie sich einst in Boston, wo sie sich eine Studentenbude teilten. "Alon spielt eine Menge Stile - und alle sehr gut. Aber er hat diesen starken südamerikanischen Akzent. Und wenn wir zusammen spielen, dann klingt er wie ein Brasilianer." Diese Worte des Perkussionisten Perpignan haben Gewicht: Er lebt zwar in Tel Aviv, ist aber ein Carioca - ein in Rio de Janeiro Geborener.

Alon & Joca, das sind der Pianist Alon Javnai (rechts) und Perkussionist Joca Perpignan. © Alon & Joca

Alon & Joca: "Ondas di Sangui"

Alon & Joca spielen "Ondas di Sangui". Eine Aufzeichnung des NDR Jazz Konzerts vom 12. Februar im Rolf-Liebermann-Studio.

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"Auch ich liebe brasilianische Musik", sagt Alon Yavnai, "und zwar die ältere genauso wie die moderne, aktuelle." Schon als Teenager hatte Yanvai in Israel den Sound vom Zuckerhut kennengelernt, in einer ins Hebräische übersetzten Variante durch den Liedermacher Matti Caspi. "Es gab in Israel in den 1980ern ein richtiges Brasil-Fieber", erinnert sich auch Joca Perpignan. "Selbst wenn die politische Situation heutzutage angespannt ist - in Tel Aviv ist die Atmosphäre eigentlich ganz ähnlich wie in Rio. Es gibt einen Strand und die Leute sind wirklich sehr relaxed."

Weltmusik mit besonderen Gästen

Diese Stimmung überträgt sich auch auf das Duo Alon & Joca: Die beste Art, brasilianische Musik wirklich zu erleben, sei, sie mit Joca zu spielen, so Alon Yavnai. "Er lebt sie einfach als Person - singend und spielend, mit diesem großartigen Drive." Und der Perkussionist ergänzt: "Natürlich habe ich diesen angeborenen brasilianischen Akzent, aber es gibt auch Einflüsse aus dem Nahen Osten und aus Afrika. Unser Duo ist ein richtiges Weltmusik-Projekt."