Hengelbrock dirigiert Mozarts Requiem

Thomas Hengelbrock bringt für die Aufführung des Mozarts-Requiems den von ihm gegründeten Balthasar-Neumann-Chor mit in die Elbphilharmonie Hamburg.

Zusammen mit dem Balthasar-Neumann-Chor und einer erlesenen Solisten-Riege brachten Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester Mozarts Opus ultimum erstmals auf die Bühne der Elbphilharmonie.

Fr, 06.10.2017 | 20 Uhr
Sa, 07.10.2017 | 20 Uhr
So, 08.10.2017 | 20 Uhr (!)
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen mit Julius Heile jeweils um 19 Uhr im Großen Saal

Thomas Hengelbrock Dirigent
Anna Lucia Richter Sopran
Wiebke Lehmkuhl Alt
Lothar Odinius Tenor
Tareq Nazmi Bass
Balthasar-Neumann-Chor
NDR Elbphilharmonie Orchester

WITOLD LUTOSŁAWSKI
Musique funèbre
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Requiem d-Moll KV 626

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Mozarts Opus ultimum

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Namensgeber für den Balthasar-Neumann-Chor war der ganzheitlich und interdisziplinär denkende Barockarchitekt Balthasar Neumann.

Um Mozarts Requiem ranken sich viele Mythen: Der Auftrag durch einen anonymen "Grauen Boten", der frühe Tod des Komponisten mitten in der Arbeit an der Totenmesse und das unvollendet abbrechende Manuskript geben den perfekten Stoff für einen Krimi ab. Dabei hat Mozarts bedeutendste Kirchenmusik-Komposition werbeträchtige Legenden um ihre Entstehung eigentlich gar nicht nötig, so vollendet und visionär ist allein die Musik.

Traurige Schönheiten

Die traurige Schönheit des "Introitus", der wilde Schrecken des "Dies irae", das Posaunensolo im "Tuba mirum", die geradezu besessenen Streicherfiguren im "Confutatis" – auf etlichen Partiturseiten war Mozart seiner Zeit weit voraus. Zusammen mit dem Balthasar-Neumann-Chor und einer erlesenen Solisten-Riege brachten Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester Mozarts Opus ultimum nun erstmals in die Elbphilharmonie. Eröffnet wurden die Konzerte mit einer weiteren eindrucksvollen Trauermusik, die der polnische Komponist Witold Lutosławski anlässlich des 10. Todestages von Béla Bartók im Jahr 1955 komponierte.