Antrittskonzerte als Erster Gastdirigent

Dvořák, Schostakowitsch, Mussorgsky, Ravel: vier Namen, die für plastische, farbintensive Musik stehen. Das alles unter der dynamischen Leitung von Krzysztof Urbański - ein bildgewaltiger Konzertabend war garantiert.

Screenshot: Krzysztof Urbański dirigiert in der Probe mit dem NDR Sinfonieorchester © NDR

Gestatten, Krzysztof Urbański

Er brennt für seinen Beruf - und vor allem für die Musik: Krzysztof Urbański, neuer Erster Gastdirigent des NDR Sinfonieorchesters, stellt sich im Video vor.

4,47 bei 19 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Do, 10.12.2015 | 20 Uhr
So, 13.12.2015 | 11 Uhr
Hamburg, Laeiszhalle (Johannes-Brahms-Platz 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn
Zusätzlich am 10. Dezember um 20 Uhr, parallel zur ersten Konzerthälfte:
"Einführungsveranstaltung für Konzertanfänger" (für Zuhörer ab 9 Jahren)
zu Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung", gestaltet vom Profilkurs Musik (S3) des Wilhelm-Gymnasiums mit anschließendem Konzertbesuch nach der Pause (Mussorgsky)

Krzysztof Urbański Dirigent
Dejan Lazić Klavier
Guillaume Couloumy Trompete
NDR Sinfonieorchester

ANTONÍN DVORAK
"Heldenlied" op. 111
DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH
Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35
MODEST MUSSORGSKY / MAURICE RAVEL
"Bilder einer Ausstellung"

Programmheft In meinen Kalender eintragen

Steile Dirigentenkarriere

Seit mehreren Jahren begeistert Urbański mit seiner charismatischen Ausstrahlung und fulminanten Interpretationen Musiker und Publikum des NDR Sinfonieorchesters. Mit diesem Konzert trat der junge polnische Dirigent, der 2014 bei den Berliner Philharmonikern debütierte und im Juli 2015 mit dem Leonard Bernstein Award beim Schleswig-Holstein Musik Festival ausgezeichnet wurde, seinen Posten als Erster Gastdirigent an.

Weiterer Konzerttermin

Klavier, Trompete und Streichorchester

11.12.2015 19:30 Uhr

Mit einem ungewöhnlich instrumentierten und farbenreichen Werk Schostakowitschs kam Krzysztof Urbański nach Lübeck. Dejan Lazić und Guillaume Couloumy spielten die Solo-Parts. mehr

Kämpferisches und Parodistisches

Zuerst traf Dvořáks "Heldenlied" auf Dmitrij Schostakowitschs Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester. "Energie, Entschlossenheit und Kraft" - so Dvořák selbst - begegnen einem Paradebeispiel für parodistische Elemente in der Musik.

Schon die Besetzung von Schostakowitschs Konzert verspricht unerwartete Töne. Der kroatische Pianist Dejan Lazić und Guillaume Couloumy, Solo-Trompeter des NDR Sinfonieorchesters, luden zu einem virtuosen Parforceritt durch die Musikgeschichte. Ravel, Mahler, Beethoven und Haydn schauen in Zitaten um die Ecke; Walzer, Cancan, Galopp und Zirkusmusik werden unbekümmert mit einer Streicherfuge vermischt.

Klingende Bilder

Vielfarbig ging es auch nach der Pause weiter, wenn Mussorgskys Klassiker "Bilder einer Ausstellung" in Ravels kongenialer Orchesterfassung auf dem Programm steht. In Andenken an den befreundeten Maler Viktor Hartmann schrieb Mussorgsky einen Zyklus von Klavierstücken über dessen Kunstwerke. Ravel verlieh den suggestiven Bild-Kompositionen ihr klangprächtiges orchestrales Erscheinungsbild und nutzte dabei - wie könnte es anders sein? - die ganze Palette der Instrumentationskunst. Saxofon-Solo und Glockengeläut inklusive!

Wie traurig ist das! Der Maler versteht es längst, Farben zu mischen, und handelt nach freiem Ermessen; unser Bruder Musikus aber tüftelt und nimmt Maß, und hat er Maß genommen, fängt er von Neuem an zu tüfteln ... Modest Mussorgsky
Screenshot: Krzysztof Urbański am Flügel im Rolf-Liebermann-Studio des NDR © NDR

Krzysztof Urbański: "Ein magischer Moment"

Im Gespräch mit Hornist Tobias Heimann erzählt der neue Erste Gastdirigent Krzysztof Urbański von einem besonderen musikalischen Moment. In Englisch, optional mit deutschen Untertiteln.

4 bei 4 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen