Stand: 09.04.2014 18:44 Uhr  | Archiv

Sinnvolle Anwendung für Google Glass gefunden?

Bild vergrößern
So sieht sie aus, die Brille der Firma Google. Und was die alles kann - fast ein bisschen unheimlich.

Es ist eher selten der Fall, dass ein Unternehmen mit einem Störungsfall auf sich aufmerksam machen möchte. Doch genau dieses Phänomen ist derzeit bei der Hannover Messe zu beobachten. Die Ausgangslage: Bei einer Verpackungsmaschine wird eine Störung simuliert. Diese führt zu einer Fehlermeldung, die - jetzt kommt der große Auftritt - auf einer Datenbrille angezeigt wird. Dann wird ein Support-Mitarbeiter zugeschaltet, um die Störung zu beheben. Der Star der Vorführung: die Datenbrille Glass des US-Internetunternehmens Google.

Hilfe per Internet oder Livestream

Die Firmen Freudenberg IT und Itizzimo zeigen damit bei der weltgrößten Industrieschau, wie die Zukunft an der Werkbank aussehen könnte. Dabei geht es vor allem um die richtige Datenbrille. Der Vorteil, den die spezielle Brille bietet: Der Mitarbeiter hat weiterhin beide Hände frei. Weitere Infos können noch via Internetzugang oder per Livestream auf die Brille geschickt werden.

Noch in der Testphase

Die Bedienung von Google Glass erfolgt per Spracheingabe oder über eine Touch-Funktion am Bügel der Brille. Ist Ihnen alles ein bisschen unheimlich? Die Brille kann noch mehr. Etwa möglichen Unfällen vorbeugen: Wenn ein Mitarbeiter einer Maschine zu nahe kommt, wird diese automatisch gestoppt - per Bluetooth. Bis die Datenbrille im täglichen Einsatz die Arbeit erleichtert, dauert es aber noch ein wenig: Derzeit befindet sich die Datenbrille laut Reza Etemadian von Itizzimo noch in der Testphase.