Stand: 05.11.2014 22:00 Uhr

Über das ICIJ

Das Projekt Luxemburg Leaks wird koordiniert vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ). Das ICIJ hat seinen Sitz in Washington und wurde 1997 als Projekt der Nonprofit-Organisation Center for Public Integrity gestartet. Mittlerweile arbeiten im ICIJ 185 investigative Journalisten aus 65 Ländern zusammen. Neben gemeinsamen Treffen und Projektbesprechungen findet die Kommunikation unter den Mitgliedern über geschützte Internetforen statt.

Unterstüztung bei der Kommunikation

Die Journalistin Mar Cabra arbeitet für das ICIJ und hat das Projekt Luxemburg Leaks maßgeblich vorangetrieben. "Wir haben für etwa sechs Monate daran gearbeitet", sagt sie. Nachdem  sie die Daten zur Verfügung gestellt hatten, haben die ICIJ-Mitarbeiter vor allem die Koordination des Projekts übernommen. "Die Rolle des ICIJ ist es, die Reporter bei der Kommunikation zu unterstützen", sagt Cabra.

Offshore Leaks erstes Großprojekt

In der Vergangenheit hat das ICIJ bereits mit zwei weiteren Großprojekten Aufsehen erregt, an denen auch damals schon der NDR und die Süddeutsche Zeitung beteiligt waren: Im April 2013 veröffentlichten ICIJ-Partner in 46 Ländern Berichte zu 2,5 Millionen Dokumenten über Steueroasen in der ganzen Welt. Im Januar dieses Jahres folgten weitere Enthüllungen zu den geheimen Reichtümern von Chinas Machteliten.

Weitere Informationen

"Diese Möglichkeiten hat kein normaler Bürger"

Marina Walker vom ICIJ über die Herausforderungen der Luxemburg Leaks, die geheimen Unterlagen und welche Auswirkungen die Steuertricks der Unternehmen auf die Gesellschaft haben. mehr

Dieses Thema im Programm:

Panorama - die Reporter | 11.11.2014 | 21:15 Uhr

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