Das Feature

das ARD radiofeature: Arme Bauern und globales Business

Sonntag, 24. September 2017, 11:05 bis 12:00 Uhr, NDR Info

Über Entwicklungshilfe in Mosambik
Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel
NDR 2017

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Grossfamilien auf dem Land haben Probleme, ihre Kinder zu ernähren.

Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind.

Vertreibung statt Hilfe zur Selbsthilfe

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Internationale Firmen vertreiben aus Profitgründen Bauern von ihrem Land.

Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die Hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.

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