Stand: 20.09.2017 14:47 Uhr  | Archiv

Wie geht es Deutschland? Kabarettist Florian Schroeder zu Gast in Michel Abdollahis „Käpt'ns Dinner“

Sendung: Freitag, 22. September, 0.00 Uhr, NDR Fernsehen

Gemütlich wird es nicht beim nächsten „Käpt'ns Dinner“ im NDR Fernsehen, aber ganz sicher unterhaltsam - und politisch. Einen Tag vor der Bundestagswahl empfängt Moderator Michel Abdollahi um 0.00 Uhr direkt nach der „NDR Talk Show“ im Bauch eines alten U-Boots im Hamburger Hafen den politischen Kabarettisten Florian Schroeder. In der Kommandozentrale ist es zu eng, um sich nicht auf die Pelle zu rücken, bei Rotwein und Leberwurstbrot aus der Kombüse. Und Schroeder bezieht Stellung: Man müsse leider alle AfD-Wähler als Rassisten bezeichnen, sagt er, zumindest so lange, bis sich die Partei nicht von ihren Rassisten distanziere. Zwar hätten AfD-Wähler nicht zwangsläufig eine rassistische Einstellung, sie gäben aber einer Partei eine Stimme, die Leute wie Björn Höcke dulde. Derart scharfe Kritik bleibt nicht ohne Folgen für Florian Schroeder: „Morddrohungen kamen von Leuten aus dem AfD-Umfeld - und von Veganern!“ Seine Konsequenz: „Nicht jede Meinung ist gleich wichtig“, manche Leute müsse man einfach ignorieren. Wer die Wahl gewinnt? Florian Schroder sagt: „Angela Merkel“.

Kürzlich stand der Kabarettist für eine gemeinsame Show mit Peer Steinbrück auf der Bühne. Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat werde immer mehr wie Helmut Schmidt – nur ohne Zigarette, sagt Schroeder. Steinbrück habe Schmidt „inhaliert“.

Im privaten Teil des Gesprächs erzählt Florian Schroeder von seiner Jugend als übergewichtiger Junge, ersten Parodie-Versuchen in der TV-Sendung „Schmidteinander“ und davon, dass er als Teenager kein Glück mit den Mädchen hatte: „Ich habe mit 21 Jahren zum ersten Mal eine Frau geküsst.“

Im „Käpt'ns Dinner“ am Freitag, 6. Oktober, ist der Schauspieler und Musiker Jan Josef Liefers zu Gast.

20. September 2017 / IB

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