Stand: 06.12.2017 19:58 Uhr

Die Antworten auf Ihre Fragen

Nach und nach erreichen uns viele Fragen von Zuhörern, Zuschauern und Nutzern unserer Internetangebote. Wir werden jede Frage persönlich beantworten. Einige der Fragen und Antworten können Sie hier nachlesen.

Zusammenarbeit von Radio und Fernsehen im NDR

Steffi Schöhl aus Gettorf war mit einer Besuchergruppe im Landesfunkhaus und fragt: "Gehören NDR Radio und NDR Fernsehen zusammen und wer beim Radio arbeitet, ist der dann auch automatisch beim Fernsehen und andersherum?"

Volker Thormählen, Direktor des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein: "Ja, das gehört zusammen. Wir arbeiten alle beim NDR und hier beim NDR in Schleswig-Holstein da arbeiten wir sogar alle unter einem Dach, also Kollegen aus dem Hörfunk, aus dem Fernsehen und aus der Online-Abteilung. Viele Kollegen arbeiten für mehr als ein Medium. Wir brauchen aber auch Spezialisten, darum gibt es auch viele, die beispielsweise nur für Fernsehen oder Hörfunk arbeiten. Aber es werden immer mehr, die mehr als ein Medium bedienen. Das heißt, wir werden auch effizienter. Denn für ein Thema brauchen wir nicht mehrfach recherchieren, sondern ein Kollege übernimmt dann die gesamte Berichterstattung für alle Ausspielwege. Das gilt auch für die Nachwuchskräfte bei uns im Hause, die bei uns ihre Ausbildung machen. Die lernen heutzutage alles - und daher gibt es immer mehr Journalisten, die für mehr als ein Medium arbeiten."

Webcam im Studio

Julia Oppermann aus Kiel fragt per Messenger: "Warum habt ihr eigentlich keine Webcam?"

Andrea Wahlfeld, Chefin vom Dienst: "Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die eher statische Sicht ins Studio durch eine Webcam auf die Dauer doch ziemlich langweilig ist und wenig angeschaut wird. Denn man sieht die Moderatorinnen und Moderatoren einfach nur am Sendepult sitzen und hat kaum Bewegung. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, immer dann den Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, wenn im Studio etwas los ist. Also wenn zum Beispiel Studiogäste im Studio sind oder wenn wir eine Aktion haben, dann gibt es immer viele Fotos oder auch Videos auf unseren Online-Seiten oder auf Facebook. Wir finden, dass wir so viel mehr Aktivität hinter den Kulissen zeigen können als mit einer statischen Webcam."

Themenplanung von "Zur Sache"

Antje Neurath aus Krokau war mit einer Besuchergruppe bei uns im Sender und fragt: "Ich höre sehr gerne die Sendung Zur Sache und würde gerne wissen, wie lange im Voraus die Themen geplant werden?"

Reinhard Mucker, Nachrichten und Aktuell Chef: "Meistens werden die Themen für unsere Sendung Zur Sache etwa drei bis vier Wochen im Voraus geplant, damit wir gründlich recherchieren können und zum Beispiel auch die besten Interviewpartner für die Sendung einladen können. Natürlich möchten und können wir auch jederzeit auf aktuelle Themen reagieren. Da sind wir flexibel. Es kann also sein, dass die Themen für die Sendung am Sonntagabend auch mal nur drei oder vier Tage vorher feststehen."

Stromverbrauch im Landesfunkhaus

Oliver Fürstenwerth aus Neumünster fragt: "Sagt doch mal, wie hoch ist eigentlich euer Stromverbrauch?"

Thorsten Kleine, Verwaltungsleiter: "Eine spannende Frage, da mussten wir nochmal genau nachschauen. Wir verbrauchen im Landesfunkhaus Kiel 2,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Das ist umgerechnet etwa genauso viel, wie 1.000 Zwei-Personen-Haushalte verbrauchen. Das liegt am hohen technischen Standard und den vielen technischen Geräten, die wir hier mit Strom versorgen müssen. Ungefähr die Hälfte wird für Stromversorgung und für die Stromabsicherung verwendet, die andere Hälfte für die Kälte- und Klimaversorgung. Für gute Technik brauchen wir auch viel Strom. Zum Vergleich: Die Uni Kiel verbraucht etwa das Zehnfache. Wir versuchen natürlich immer wieder Strom zu sparen wo es geht. Dazu haben wir in den letzten Jahren im ganzen Haus viele Sparmaßnahmen durchgesetzt."

Peter Andresen fragt über den Messenger: "Was passiert im Falle eines Stromausfalls? Könnt ihr dann noch weiter senden?"

Thorsten Kleine, Verwaltungsleiter: "Falls der Strom bei uns im Landesfunkhaus mal ausfallen sollte, dann gehen natürlich nicht die Lichter aus. Für diesen Fall ist selbstverständlich vorgesorgt. Die senderelevanten Bereiche fürs Radio und fürs Fernsehen, die sind quasi doppelt abgesichert. Als erstes springt dann die sogenannte Unterbrechungsfreie Stromversorgung ein. Das sind große Batterieanlagen. Die überbrücken den Ausfall nahtlos - und zwar so lange, bis im zweiten Schritt ein Notstromaggregat angesprungen ist. Das heißt: Wir sind gut gerüstet und können auch bei Stromausfall im Prinzip ohne Probleme weitersenden. Das ist insbesondere fürs Radio wichtig. Denn da gibt's ja Programm rund um die Uhr. Allerdings gibt's noch einen anderen Fall - nämlich dann, wenn der Stromausfall nicht im Funkhaus, sondern außerhalb liegt. Dann können wir zwar immer noch selbst arbeiten und produzieren, aber möglicherweise gibt es Probleme, das Sendesignal ins Land beziehungsweise zu den Hörern und Zuschauern zu bringen. Auch dafür gibt es Absicherungen, sogenannte Havarien. Und erst wenn alle Stricke reißen, dann würden die Kollegen in der Sendezentrale in Hamburg den Schalter umlegen - und zwar auf eines unserer Schwesterprogramme aus den anderen NDR Ländern. Aber das ist fast auszuschließen. Also: Für Stromausfall gibt es Netz und doppelten Boden, damit unsere Hörer immer bestens informiert sind."

Titelanzeige im Autoradio

Rosi Stöcken fragt über den App-Messenger: "Warum bekomme ich in meinem Autoradio nicht mehr den Interpreten und den Titel angezeigt? Da steht immer nur "NDR 1 SH"."

Walter Tahal, Digitalkoordinator: "Es gibt zwei verschiedene technische Möglichkeiten, das Autoradio mit Informationen zu beliefern. Wir haben uns vor einiger Zeit dafür entschieden, über den sogenannten RDS-PS-Modus immer unsere Sender-Information, also NDR 1 SH anzuzeigen. Wenn Sie unsere Titel und Interpreten angezeigt haben möchten, dann müssen Sie an Ihrem Autoradio den Radiotext anschalten. Wie das geht, steht in Ihrer Bedienungsanleitung oder Sie fragen in Ihrer Autowerkstatt nach. Leider können manche ältere Autoradios nicht auf den Radiotext umschalten."

Musik auf NDR 1 Welle Nord

Gabi Langer aus Neumünster fragt per Telefon: "Warum spielt ihr keine Schlager und so wenige deutsche Interpreten?"

Volker Schulz, Musikchef: "Wir möchten möglichst vielen Hörerinnen und Hörern ein angenehmes Begleitprogramm durch ihren Alltag bieten. Dabei ist die Musik besonders wichtig. Deshalb befragen wir unsere Zielgruppe regelmäßig nach ihren musikalischen Vorlieben und Abneigungen und erhalten seit langem immer wieder ähnliche Ergebnisse: Die meisten Menschen der Generation 50plus hören gerne Pop- und Rock-Musik, ganz besonders Hits aus der Zeit ihrer Jugend. Sie sind aber auch an aktuellen Titeln interessiert. Wir stellen also das Musikprogramm nach den Erkenntnissen ausführlicher Studien - durchgeführt von renommierten Medienforschungsunternehmen - zusammen. Diese Studien kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Mehrheit der Befragten Schlager oder Volksmusik-Titel nicht gerne im Radio hört. Besonders viele Menschen sagen sogar, dass sie ein Radio-Programm, das Schlager spielt, ab- beziehungsweise gar nicht erst einschalten würden. Uns ist aber auch klar, dass wir nicht jeden Geschmack treffen können."

Juliane Dreyer aus Kiel war mit einer Besuchergruppe bei uns im Sender und fragt: "Mich hat schon immer mal interessiert, wie das mit der Musik funktioniert: Wer wählt die Musik aus, wie wird ausgewählt und wie merkt ihr euch, was gespielt wurde?"

Volker Schulz, Musikchef: "Für diese Arbeit haben wir im Hause eine Musikredaktion. Die besteht aus vier Personen, die dafür zuständig sind. Den einzigartigen Klang von NDR 1 Welle Nord zusammen zu stellen, ist nicht ganz einfach. Wir spielen viele Hits - unsere Songs müssen bekannt sein, wir wollen dabei aber auch entspannt und freundlich klingen. Um das zu erreichen, fragen wir auch immer wieder unsere Hörer, welche Songs sie gerne hören wollen: Alles zusammen ergibt den unverwechselbaren Sound von NDR 1 Welle Nord. Bei der Arbeit hilft uns ein Computer - denn so viele Titel, wie bei uns laufen, die könnten wir uns gar nicht alle merken. Mit Hilfe des Computers können wir dann auch genau sehen, wann und wie oft ein Lied bei uns gelaufen ist."

Ein anonymer Anrufer fragt über das Hörertelefon: "Welches Format hat eure Musik und wie wird sie ausgespielt?"

Ralph Schult, Produktionsingenieur: "Die Musik wird heute fast ausschließlich aus dem Computer abgespielt. Das Format nennt sich MPEG-2, das ist ein Vorläufer des heute weit verbreiteten und bekannten MP3-Formats. Dieses Format spart sehr viel Speicherplatz. Dazu ein Blick in die Geschichte: Ende der 90er-Jahre haben wir angefangen den Hörfunk zu digitalisieren und Speicher war noch extrem teuer. Damals haben wir mit zwei Terrabyte für den gesamten Hörfunk angefangen. Heute hat das fast jeder heimische PC. Das neue digitale Format spart auch viele Kosten, denn früher kam die Musik immer von Schallplatte oder Tonband. Jeden Titel gab es quasi nur ein Mal im Sender - und jedes Mal musste ihn ein Mitarbeiter vom Archiv zur Sendung bringen, wenn er gespielt werden sollte. Kopien konnte man nur in Echtzeit machen, das heißt, ein Titel musste wirklich einmal komplett abgespielt werden. Heute geht das per Mausklick. Außerdem können alle Mitarbeiter gleichzeitig auf die Musik beziehungsweise das Audio zugreifen. Radio zu machen ist damit auch sehr viel schneller geworden."

Bernd Sindermann aus Heikendorf hat eine Frage am Hörertelefon an uns gerichtet: "Warum spielt ihr keine deutschen Weihnachtslieder mehr?"

Volker Schulz, Musikchef: "Radio und Weihnachten ist ein ganz schwieriges Thema für uns, weil es zum einen mit ganz vielen Gefühlen verbunden ist und zum anderen jeder Hörer eine ganz andere Einstellung dazu hat. Wir spielen Weihnachtslieder und auch deutschsprachige Weihnachtslieder, aber nicht mehr so viele und auch andere Lieder als früher. Das hat den Hintergrund, dass wir unseren Hörern einen begleitenden Sound anbieten wollen - also ein ganz bestimmtes Klangbild, das sie durch den Tag begleitet. Da passen Kinderchöre und Tenöre - also, was wir musikalisch als weihnachtliche Anmutung wahrnehmen - nicht mehr dazu. Auch "Stille Nacht" und "Morgen kommt der Weihnachtsmann" verträgt sich nicht so gut mit unserem restlichen Sound. Trotzdem werden wir Weihnachtslieder spielen: An den Adventssonntagen tun wir das bereits. Nach dem dritten Advent werden wir dann auch werktags jede Stunde Weihnachtslieder hören und am Heiligabend selbst werden ab 16 Uhr nur noch Weihnachtslieder laufen. Ich hoffe, dass unsere Hörer so zufrieden sind und ein fröhliches Weihnachtsfest haben."

Tina Lößner aus Wöhrden hat sich per Email an uns gewandt. Ihre Frage lautet: "Ich habe das Gefühl, dass ihr immer die gleichen Titel spielt! Kann das sein?"

Kay Ewen, Musikredakteur: Wir sind hier in Schleswig-Holstein der Sender mit dem größten Musikrepertoire. Wir spielen die Titel, die zu den besten und schönsten Songs aus den letzten drei bis vier Jahrzehnten zählen. Die wiederum schönsten davon, von den beliebtesten Interpreten, haben wir ganz bewusst auch etwas häufiger im Programm. Elton John ist zum Beispiel sehr beliebt bei unseren Hörern. Deswegen taucht er auch häufig im Programm auf - allerdings mit sehr vielen unterschiedlichen Titeln, sodass auch Abwechslung besteht. Das Wiederkehren der absoluten Lieblingshits ist wichtig, damit jeder  - egal wann er einschaltet und wie lange er uns hört - seinen persönlichen Favoriten verlässlich zu hören bekommt.

Franz-Josef Kleine-Wilde aus Bargteheide hat uns eine Mail geschickt und will wissen: "Was soll das Gequatsche auf die Titel?"

Horst Hoof, Morgenmoderator: "Gequatsche" - das hören wir als Moderatoren natürlich gerne. Aber Spaß bei Seite, wir nehmen das ganz anders wahr. Wir finden, dass die Musik und das Gesprochene beim Radio zusammen gehören. Alle Elemente, die in unserem Programm auftauchen, sollen in einander übergehen, sodass es möglichst gut klingt. Das "Gequatsche auf die Titel" soll für einen besseren Programmfluss sorgen. Es hat sogar einen professionellen Namen, das heißt "Ramp-Talk". Die Rampe, auf der sich ein Song hin zum Gesungenen aufbaut, nutzen wir gerne. Dazu gibt es sogar Seminare und Kurse - unter Radiomoderatoren gilt der "Ramp-Talk" sogar als die Königsdisziplin. Deshalb starten wir den Song schon, während wir noch reden.

Besuchergruppen im Landesfunkhaus

Elke Krohn aus Grokau war mit einer Besuchergruppe bei uns im Sender und fragt: "Warum dürften nur acht Leute zur Besuchergruppe kommen?"

Andreas Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit: "Wir haben im Landesfunkhaus in Kiel das modernste Fernsehstudio vom NDR. Allerdings sind dafür auch technische Umbauten nötig gewesen, zum Beispiel brauchen die Kameras und das Moderatorenpult mehr Platz. Daher können aus Sicherheitsgründen immer nur acht Personen an der Führung durch das Landesfunkhaus in Kiel teilnehmen."

Moderatoren

Unter anderem Wiebke Dammann hat sich per Email bei uns gemeldet. Sie möchte wissen: "Warum gibt es immer mehr Doppelmoderationen bei NDR 1 Welle Nord? Ist das nicht teurer, als wenn nur ein Moderator die Sendung macht? Von 9.30 bis 10 Uhr sind sogar vier Moderatoren on Air!"

Bettina Freitag, Hörfunkchefin: "Wir machen uns ja immer sehr viele Gedanken drüber, wie unser Programm bei den Hörerinnen und Hörern im Land ankommt. Was wir ganz genau wissen, ist, dass unserer Moderatoren bestimmte Fan-Gruppen haben und auch unterschiedliche Menschen ansprechen. Jan Bastick hat zum Beispiel ganz andere Fans als Maja Herzbach und wir wollen ja alle Schleswig-HolsteinerInnen mit unserem Programm erreichen. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, die tollen Kollegen, die wir hier haben, häufiger ins Programm zu bringen. Wir wissen auch, dass Doppelmoderationen als unterhaltsamer und kommunikativer wahrgenommen werden - da geht auch der Trend hin. Aber: Wir haben für unser Programm ein bestimmtes Budget. Wenn wir an der einen Stelle mehr Geld ausgeben, dann müssen wir es an anderer Stelle einsparen. Das ist als öffentlich-rechtlicher Sender auch unser Auftrag, sorgfältig mit unseren Geldern umzugehen. Und zur Frage nach den vier Moderatoren zwischen 9.30 und 10 Uhr: Maja Herzbach und Jan Bastick fangen ja schon früh morgens an zu arbeiten, um die Sendung vorzubereiten, sie kommen ja nicht erst um 10 Uhr in den Sender und gehen direkt auf Sendung. Wenn sie also eine halbe Stunde früher ins Studio kommen, dann kostet das keinen Cent mehr - dafür haben wir ein schönes Spiel etabliert, an dem alle Moderatoren viel Spaß haben und wir merken auch, dass von den Hörern viel positives Feedback zu diesem neuen Angebot auf NDR 1 Welle Nord kommt."

Nils-Tim Ressel aus Scharbeutz hat sich per Whatsapp-Sprachnachricht bei uns gemeldet. Er hat gleich mehrere Fragen an uns: "Warum wurde nur Horst Hoof damals im Schleswig-Holstein Magazin vorgestellt und zum Beispiel nicht auch Julian Krafftzig - der ist ja auch neu ins Moderationsteam gekommen? Wie lange arbeiten die Moderatoren bei euch und werden sie irgendwann ausgetauscht?"

Petra Bocken, Magazin-Chefin: Beim Radio ist die wichtigste Sendung der Morgen. Das ist anders als beim Fernsehen - dort ist die beste Sendezeit ja am Abend. Aber Radio ist nach wie vor das Medium, das die Menschen morgens beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit nutzen. Also bekommt der Moderator, der die Morgensendung bei einem Radiosender moderiert, immer besonders viel Aufmerksamkeit. Deswegen haben wir Horst Hoof als Hauptmoderator von Guten Morgen Schleswig-Holstein auch im Schleswig-Holstein Magazin vorgestellt. Die Moderatoren beim NDR sind bis auf wenige Ausnahmen alle als freie Mitarbeiter beschäftigt. Moderation ist somit immer eine Aufgabe auf Zeit. Manchmal müssen wir uns von einem Moderator trennen, oft verlassen aber die Moderatoren das Team, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Es gibt dafür aber keine festen Vorgaben. Manche bleiben wenige Jahre bei uns, andere Moderatoren sind hier schon zehn Jahre und länger.

Niklas Höhne aus Kiel fragt: "Ist Radiomoderator ein Ausbildungsberuf?"

Horst Hoof, Moderator: "Nein, ein klassischer Ausbildungsberuf ist das nicht. Aber es gibt typische Stationen, die die meisten Moderatoren hier bei uns durchlaufen haben. Am besten macht man erst mal ein Praktikum beim Radio. Wenn man dann talentiert ist und gut ankommt, folgt normalerweise eine freie Mitarbeit. Die meisten machen dann ein Volontariat. Das ist eine in der Regel zweijährige Ausbildung zum Redakteur, da durchläuft man alle Stationen eines Radiosenders und lernt das journalistische Handwerk. Irgendwann darf man in der Regel dann auch mal moderieren und wenn man gut ankommt und besonderes Talent hat, dann kann man Radiomoderator werden. Aber einen festen Weg gibt es dafür nicht. Wir haben auch Kollegen, die eher zufällig oder als Quereinsteiger beim Radio gelandet sind."

Größe des Sendestudios

Benjamin Groenecke aus Pinneberg fragt über den Messenger: "Wie groß ist eigentlich Euer Sendestudio?"

Horst Hoof, Moderator: "Unser Studio ist 23 Quadratmeter groß, das entspricht einem durchschnittlichen deutschen Wohnzimmer. Ein bisschen verwinkelt ist es. Mit vielen großen Glasscheiben, zum Redaktionsraum und zum Nachrichtenstudio nebenan. In der Mitte das Sendepult, mit ganz schön vielen Reglern, und dahinter sechs Computerbildschirmen. Da sehen wir den Musiksendeplan, da laufen die aktuellen Verkehrsmeldungen auf, da sehen wir, wenn Sie uns anrufen und alles mögliche. Wir haben aber noch zwei weitere Studios - das Nachrichtenstudio nebenan und dahinter noch ein zweites Ersatz-Sendestudio, wenn hier mal die Technik muckt oder so."

Wetter und Verkehr

Enne Heinecke aus Schönberg war mit einer Besuchergruppe im Landesfunkhaus und fragt: "Wo hat Meeno Schrader seine Infos für die Wetterkarte her?"

Meeno Schrader, Wetterexperte: "Die Wettervorhersagen werden komplett in meiner Firma "Wetterwelt" von meinen Mitarbeitern und mir erstellt. Dazu kaufen wir die Rohdaten von einer ganzen Reihe von Vorhersagemodellen ein. Diese Daten dienen als Grundlage und werden mit Hilfe von bestimmten Verfahren veredelt. Dann machen sich die Meteorologen aus meiner Firma daran, die Daten zu interpretieren, um zu einer Vorhersage zu kommen. Dazu gehört natürlich das fachliche Wissen, jede Menge Erfahrung aber auch Lokalkolorit. Dann müssen die gewonnenen Erkenntnisse noch so übersetzt werden, dass die Hörer von NDR 1 Welle Nord und die Zuschauer vom Schleswig-Holstein-Magazin sie verstehen und sich gut informiert fühlen."

Janine fragt über den Messenger: "Wie ist das möglich, dass ihr regionales Wetter sendet und immer so perfekt in die Moderation einbauen könnt?"

Mandy Schmidt, Moderatorin: "Schleswig-Holstein ist sendertechnisch in fünf Bereiche aufgeteilt. Wir haben Sender in Kiel-Kronshagen, Flensburg, Heide, im Bereich Neumünster und auf dem Bungsberg für den Bereich Süd-Ost Schleswig-Holstein. Rein theoretisch könnten wir auf jedem Sender ein anderes Programm laufen lassen. Genau das machen wir beim Wetter. Dafür schalten wir vier Mal am Morgen die Sender auseinander, damit alle Menschen in Schleswig-Holstein das perfekte Wetter für ihre Region bekommen. Ich flitze also immer kurz vor den Wettermeldungen in das Studio gegenüber und spreche für jede Region einzeln das Wetter ein. Die Technik kümmert sich dann darum, dass jede Region auch das richtige Wetter zu hören bekommt. Schleswig-Holstein ist ja ganz schön groß und da kann es schon mal im Norden regnen und im Süden scheint die Sonne - oder andersherum. Übrigens funktioniert das technisch genauso, wenn wir in unsere Studios für die regionalen Nachrichten schalten. Auch da gibt es ganz passgenau die wichtigsten Nachrichten für die Region!"

Frau Greggersen aus Schleswig fragt über das Hörertelefon: "Warum spielt ihr unter den Verkehrsmeldungen Musik ab?"

Markus Stratmann, Musikredaktion: "Es gibt Untersuchungen, die sagen, dass lange Wortblöcke mit eintönigem Inhalt - wie zum Beispiel Verkehrsmeldungen - angenehmer nebenbei zu hören sind, wenn darunter Musik liegt. Bei Umfragen sagen so gut wie alle Radiohörer, dass ihnen die Verkehrsmeldungen wichtig sind. Allerdings sitzt nicht mal die Hälfte der Hörer im Auto, wenn die Verkehrsmeldungen kommen. Von denen, die im Auto sitzen, interessieren sich viele in dem Moment gar nicht für den Verkehrsservice, weil sie eh nur kurz zum Einkaufen fahren oder Kinder abholen. Sprich, immer wenn wir den Schleswig-Holstein-Service machen, interessiert das die meisten Hörer in dem Moment gar nicht so sehr. Wir legen also Musik unter die Verkehrsmeldungen, damit es für die, die Radio nebenbei hören, angenehmer ist. Wir haben auch versucht, die Musik so wenig störend wie möglich zu machen, damit die Verkehrsmeldungen an sich verständlich bleiben. Wir haben zum Beispiel auf den Einsatz aller Musikinstrumente verzichtet, die für Unruhe sorgen: Schlaginstrumente tauchen nur ganz leise auf und auf elektronische Effekte, die gerade Menschen mit Hörgeräten Probleme bereiten können, haben wir ganz bewusst komplett verzichtet."

Marco Heinz aus Stadum fragt: "Warum sagt ihr Blitzer durch?"

Mandy Schmidt, Moderatorin: "Um die Straßen in Schleswig-Holstein noch sicherer zu machen! Es gibt eine Studie von der Deutschen Hochschule der Polizei. Die besagt, dass sich Blitzermeldungen sogar positiv auf das Fahrverhalten auswirken. Also Autofahrer fahren laut der Studie nicht nur an den Stellen, an denen Blitzer stehen langsamer, sondern überall! An einigen Stellen melden wir die Blitzer allerdings nicht. Nämlich dort, wo die Schwächeren im Straßenverkehr unterwegs sind. In der Nähe von Kindergärten, Schulen oder Altenheimen. Wir wissen aber, dass die Blitzer für die Mehrheit unserer Hörer total wichtig sind. Deswegen geben wir sie auch durch. Wir appellieren natürlich immer an alle nicht zu rasen und rücksichtsvoll zu fahren, deswegen ist unser Motto ja auch "Schleswig-Holstein fährt fair"."

Sendungskonzeption im Radio

Frau Schröder aus Tönningen fragt per Mail: "Warum habt ihr die Sendung "Guten Morgen Schleswig-Holstein" verändert?"

Bettina Freitag, Hörfunkchefin: "Eine gute Beobachtung. Wir haben uns in diesem Sommer eine kleine Renovierung bei NDR 1 Welle Nord gegönnt. Es kamen einfach zwei Sachen zusammen, die dafür ausschlaggebend waren. Zum einen wollte Jan Bastick nach fünf Jahren in der Frühsendung mal wieder ausschlafen und etwas anderes machen. Daher moderiert er nun gemeinsam mit Maja Herzbach die Sendung Schleswig-Holstein bis 2 und das kommt sehr gut an. Zum anderen sind wir natürlich ständig in Kontakt mit unseren Hörern und hören gut zu, was sie sich für ihren Sender wünschen und auch darauf haben wir reagiert. Es war dann ein toller Zufall, dass wir Horst Hoof kennen gelernt und für unsere Sendung gewonnen haben - er kommt nämlich sehr gut an bei unseren Hörern. Nun klingt das Programm morgens etwas anders, was sich aber nie ändern wird ist, dass wir die besten Informationen für und aus Schleswig-Holstein bei NDR 1 Welle Nord haben."

Tobias Rummler aus Boostedt hat uns über den Messenger geschrieben: "Warum sagt ihr so oft NDR 1 Welle Nord - also euren Stationsnamen - durch?"

Petra Bocken, Magazin-Chefin: Bei uns gehört auch ein bisschen "Klappern" zum Handwerk dazu. Wir finden, dass wir ein besonders gutes Programm machen und deswegen möchten wir auch deutlich machen, wer der Absender dieses Programms ist. Wir freuen uns natürlich, dass wir so viele Stammhörer haben, die ganz genau wissen, welchen Sender sie gerade eingeschaltet haben, aber das trifft eben nicht auf alle Hörer zu. Manche hören vielleicht gar nicht so bewusst Radio und andere schalten zwischen den Sendern hin und her. Und genau diese wollen wir damit erreichen, wenn wir unseren Stationsnamen NDR 1 Welle Nord im Radio sagen. Bislang haben wir zum Glück auch noch nicht so viele negative Rückmeldungen dazu bekommen. Wir glauben also, dass sich das Ganze noch in einem verträglichen Rahmen abspielt.

Themenauswahl und Sprache

Iris Karstens aus Holtsee hat sich über den Messenger bei uns gemeldet. Sie möchte wissen: "Warum werden der Wochentag und das Datum so selten durchgesagt?"

Horst Hoof, Moderator: "Den Wochentag geben wir eigentlich regelmäßig durch hier auf NDR 1 Welle Nord. Da haben wir Moderatoren aber keine festen Vorgaben - das machen wir eher nach Bauchgefühl. Daher taucht der Wochentag vielleicht mal häufiger und mal seltener auf. Am Montagmorgen erwähnen wir zum Beispiel häufig, dass Montag ist, weil ganz viele Menschen in Schleswig-Holstein nach dem Wochenende zurück an ihren Arbeitsplatz müssen. Wir nennen das die Tagesbefindlichkeit. Wir versuchen immer genau das aufzugreifen, was unsere Hörer am jeweiligen Tag am meisten beschäftigt. Genauso erwähnen wir aus dem selben Grund oft den Freitag, weil es dann eben für die meisten ins Wochenende geht. Das genaue Datum ist in der Tat seltener zu hören, denn wir glauben, dass es für viele nicht mehr so wichtig ist. In der Regel braucht man es ja nur in bestimmten Situationen, wenn man etwas unterschreibt zum Beispiel. Und da gucken die meisten aufs Handy oder auf den Kalender. Deswegen verzichten wir auf diese Info."

Ein anonymer Nutzer fragt über den Messenger: "Warum habt ihr über den Fall Alexa berichtet?"

Petra Bocken, Leiterin der Magazinredaktion: "Wir diskutieren in der Redaktion im Vorfeld ausführlich, über welche Themen wir berichten. Dabei sind wir uns keineswegs immer einig. Wir prüfen ein Thema auf verschiedene Aspekte ab: Hat es einen Neuigkeitswert, ist es aktuell und unterhaltend, interessiert es viele Hörer oder eher nicht. Was hat es mit Schleswig-Holstein zu tun und den Menschen, die hier leben? Die Tatsache, dass ein Lautsprecher wie Alexa nachts die Musik so laut aufdreht, dass die Polizei kommen muss und die Tür aufbricht, fanden wir kurios und interessant. Immer mehr Menschen müssen in ihrem Alltag mit so einer Technik umgehen und da ist einfach was außergewöhnlich Neues passiert."

Dörthe Köhler aus Schönberg war mit einer Besuchergruppe im Landesfunkhaus und fragt: "Warum werden so viele Anglizismen im Radio verwendet?"

Petra Bocken, Leiterin der Magazinredaktion: "Wir bei NDR 1 Welle Nord verwenden Anglizismen nicht als bewusstes Stilmittel - sie lassen sich aber auch nicht ganz vermeiden. Zum einen ist die Frage, wo ziehen wir dann die Grenze? Reden wir dann auch nicht mehr von "Aqua-Fitness" und "Flughafen-Terminal"? Dann gibt es sogar Fälle, in denen es gar keine deutsche Entsprechung des Wortes gibt - ich nenne mal "App" als Beispiel. Wir haben uns für eine Umgangssprache auf NDR 1 Welle Nord entschieden und wir haben natürlich Moderatoren am Mikro, die mitten im Leben stehen und sich on Air nicht anders verhalten als im echten Leben und so kommt dann auch immer mal wieder ein Anglizismus auf die Antenne."

Berichterstattung über Minderheiten und Niederdeutsch

Damiano di Muro fragt über Facebook: "Was tut ihr für die dänische Minderheit und die Friesen bei uns im Land?"

Werner Junge, Chef Wissenschafts- und Heimatredaktion: "Wir berichten seit Jahren ausführlich über Minderheiten, insbesondere die Dänische. Dazu gucken wir gerade im Studio Flensburg sehr intensiv auf die Grenzregion und auch nach Dänemark. Aktuelles Beispiel sind die Kommunalwahlen. Auch in Sachen Niederdeutsch und Friesisch tun wir so einiges, weil Schleswig-Holstein ein Sprachenland ist. Gerade als öffentlich-rechtlicher Sender sehen wir es als unsere Aufgabe, das abzubilden. Wir können für das Land Niederdeutsch und Friesisch auch hörbar machen. Mit Platt - übrigens lang nicht mehr nur lustig - tun wir das täglich und immer mehr. Niederdeutsch ist im hohen Maß im ganzen Land präsent. Friesisch dagegen ist auf Teile von Nordfriesland begrenzt. Da bieten wir einmal in der Woche im Norden eine Sendung an. Ein Tipp: Vieles was auf Friesisch und Niederdeutsch gesendet wird, finden Sie auch hier."

Gewinnspiele

Gabriele Peckruhn aus Ahrensbök hat uns eine E-Mail geschrieben. Sie nimmt sehr gerne an Gewinnspielen teil und fragt: "Wie finanziert ihr die Gewinne?"

Petra Bocken, Leiterin Magazinredaktion: "Vielleicht zunächst einmal die Information: Gewinnspiele sind grundsätzlich zulässig - das ist eine Frage, die oftmals dahinter steht. Das regelt der zwischen den Bundesländern und von allen 16 Landtagen beziehungsweise Bürgerschaften ratifizierte Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien. Wir bei NDR 1 Welle Nord sehen Gewinnspiele als einen Beitrag zur Unterhaltung. Unterhaltung gehört neben Bildung und Information auch zu unserem Auftrag dazu. Größere Gewinne werden bei uns von Stiftern zur Verfügung gestellt. Da haben wir das Beispiel mit unseren Schleswig-Holstein-Reisen, die wir gerade verlost haben. Diese Stifter werden dann auch im Programm genannt. Es kommt gelegentlich vor, dass wir Geldpreise aus unserem Programmbudget bestreiten. Das ist zurzeit nur bei unserem Musikspiel "6 Richtige" der Fall. Das geht aber nur dann, wenn die Summe, die es zu gewinnen gibt, unter den Kosten liegt, die normalerweise für so einen Sendeplatz anfallen - also zum Beispiel für die Honorare für Autoren und Reporter. Grundsätzlich achten wir im NDR sehr auf Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz. Als gebührenfinanziertes Programm können wir natürlich keineswegs so viel Geld ausgeben, wie wir möchten. Wir arbeiten mit festen Budgets. Diese können wir nicht überschreiten. Sie sind übrigens in den vergangenen Jahren so gut wie nicht gewachsen."

Barrierefreiheit

Immer wieder erreichen uns Fragen zur Barrierefreiheit unserer Angebote. Daher beantworten wir gerne eine der wichtigsten Fragen: "Was macht  der NDR eigentlich auf diesem Gebiet?"

Jörg Jacobsen, Studioleiter Heide, beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Thema: Jeder soll und kann unsere Angebote nutzen und verstehen. Wer nicht so gut hören kann, ist darauf angewiesen, dass wir langsam und deutlich sprechen. Das tun wir auch! Die Sendungen im Fernsehen werden außerdem untertitelt. Das heißt, Hörgeschädigte können lesen, was zu hören ist. Da erscheinen dann unten im Bildschirm kleine Text-Blöcke. Das Schleswig-Holstein Magazin wird jeden Abend live untertitelt, während die Sendung um 19.30 Uhr im Fernsehen läuft. Das Netz bietet natürlich auch unheimlich viele Möglichkeiten, Barrieren abzubauen. Auch da gibt es die Fernseh-Sendungen mit Untertiteln, einige auch zusätzlich mit einer weiteren Tonspur, bei der ein Sprecher erklärt, was zu sehen ist. Das machen wir übrigens auch bei allem im Netz so. Wir schreiben auf, was auf dem Foto zu sehen ist. Viele Sehbehinderte und Blinde benutzen eine Sprachausgabe beim Handy oder haben eine Zeile für Punktschrift an ihrem Computer und können so hören oder lesen, was andere auf den Bildern sehen können. Außerdem gibt es Videos in Gebärdensprache und Nachrichten in leichter Sprache. Schwierige Texte also einfacher formuliert, damit mehr Menschen sie verstehen können. 

Benefizaktionen

Karl Ludwig Petersen aus Husum hat sich per Mail mit einem Vorschlag für unsere Aktion "Hand in Hand" bei uns gemeldet. In Nordstrand gibt es eine Stiftung, schreibt er uns, die Familien Reisen ins Wattenmeer ermöglicht, die sich das selbst nicht leisten können. Seine Frage: "Könnt ihr nicht mal darüber berichten?"

Daniel Hinrichsen, Hand-in-Hand-Redakteur: Auch wir finden dieses Projekt enorm wichtig und haben es deshalb im Programm vorgestellt. In der Vorbereitung zur jährlichen Hand in Hand Aktion gibt es immer ein Gespräch mit dem jeweiligen Spendenempfänger um herauszufinden, welche Projekte, welche Bandbreite wir vorstellen können. Da wählen wir in der Regel aus einer Vielzahl von Vorschlägen aus, aber wir haben bei diesem Thema sofort gesagt: Darüber müssen wir sprechen. Es gibt viele Kinder in Schleswig-Holstein, die noch nie das Meer gesehen haben, weil die finanziellen Sorgen in der Familie einfach zu groß sind. Die Diakonie möchte diese Situation mit ihren spendenfinanzierten Familienfreizeiten verbessern. Ein wichtiges Thema, daher haben wir über mehrere Projekte dieser Art berichtet.

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