Sendedatum: 23.06.2017 17:00 Uhr

Hurricane 2017 - Das Festival-Blog

78.000 Fans von Rock-, Alternative-, Pop- und Electrosounds haben beim Hurricane Festival ihre Lieblings-Bands und Solokünstler gefeiert. Unter anderem haben sich diesmal Green Day, Linkin Park und Clueso auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring bei Scheeßel die Ehre gegeben. Ein NDR Reporterteam berichtete vom Treiben auf dem Festivalgelände zwischen Musik-, Regen- und Hitzeschlachten.

 

So war das Hurricane 2017

Hurricane 2017 in Scheeßel: Oh du Matschiges

Das war´s! Die letzten Hurricane-Besucher haben Montag das Gelände in Scheeßel verlassen. NDR Reporter Tino Nowitzki über Schlamm-Tattoos, fleischlose Tacos und unermüdlich fröhliche Musikfans. mehr

 


22:00 Uhr

Zwar sind heute schon zahlreiche Leute abgereist, in der Menge vor den Bühnen fällt das aber kaum auf. Die Fans feiern in die letzte Nacht hinein. Ein NDR Reporter ist weiterhin mittendrin, der Blog meldet sich also morgen wieder!


21:34 Uhr

Und noch ein Video für alle Hurricane-Interessierten: Um das spirituelle Wohl der Festival-Besucher kümmert sich der "Point of Return". Die Reaktionen derjenigen, die am Christen-Stand vorbeigehen, sind gemischt.

Banner mit der Aufschrift "Jesus loves you!" © NDR Fotograf: Mike Grytz

Jesus liebt dich, Hurricane!

"Luther hat gesagt: Mischt euch unters Volk", sagt Helmut vom "Point of Return". An ihrem Stand wollen die Christen mit den Leuten ins Gespräch kommen. Passt das aufs Festival?

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21:30 Uhr

Wer nicht mehr rauskommt:


21:06 Uhr

Ein Teil des NDR Reporterteams macht sich jetzt auf den Heimweg. Die Frage ist nur, ob sie heil mit dem Auto vom Matschparkplatz runterkommen ...

NDR Auto auf einem schlammigen Feld © NDR Fotograf: Mike Grytz

Kommen wir raus oder bleiben wir stecken?

Wie alle Fahrzeuge steht auch das Auto des NDR Reporterteams beim Hurricane inmitten einer Schlammlandschaft. Dem Matsch muss man beim Rausfahren mit größtem Respekt begegnen.

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20:42 Uhr

Was hinter den vielen tätowierten Armen und anderen Körperteilen auf dem Hurricane steckt: Fast immer die Liebe zu Familie und Heimat. Wer hätt's gedacht?

Tattoos auf einem Arm © NDR Fotograf: Mike Grytz

Per Tattoo zurück zu den Wurzeln

Gefühlt sieht man jedes Jahr auf Festivals noch mehr Tattoos als im Jahr zuvor. Was bedeuten die Bilder und Symbole auf Armen, Beinen und überall sonst? Antworten vom Hurricane.

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19:39 Uhr

Am dritten Abend kann man den ganzen Trubel auch mal für ein paar Minuten hinter sich lassen - beziehungsweise unter sich. Unsere Reporterin ist deshalb eine Runde Riesenrad gefahren.

Das Hurricane-Festival-Gelände von oben. © NDR Fotograf: Josephine Lütke

Das Hurricane Festival von oben

Einen Überblick über das Gelände des Hurricane Festivals bekommt man am besten vom Riesenrad aus. NDR Reporterin Josephine Lütke ist mitgefahren. Mit der Kamera natürlich.

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19:12 Uhr

Lass die Sonne rein! Selten genug hat sie sich ja gezeigt auf diesem Hurricane. Dann muss man eben andere Wege finden, um Sommergefühl aufkommen zu lassen.


18:43 Uhr

Für diejenigen Besucher, die mit dem Zug abreisen und eher selten frühzeitig planen, hatte der Veranstalter heute einen wichtigen Hinweis: "Die letzte Bahn Richtung Hamburg fährt heute um 23.54 Uhr ab Bahnhof Scheeßel. Die erste Bahn am Montagmorgen fährt um 04.14 Uhr. Die letzte Bahn Richtung Bremen fährt um 00.27 Uhr, die erste am Montagmorgen um 05.47 Uhr." Wer will schon nachts um eins am Bahnhof stranden - das ist manchen ja schon auf der Hinreise passiert, als wegen des Unwetters keine Züge mehr fuhren ...


18:20 Uhr

Trotz verschärfter Sicherheitsmaßnahmen können die Polizisten nicht immer alles im Blick haben. Und so gab es denn auch rund 80 Diebstähle beim Festival. Darunter waren 21 Taschendiebstähle und 22 Diebstähle aus Zelten. Diese Zahlen hat die Polizei Rotenburg gerade durchgegeben. 16 Körperverletzungen und sieben Sachbeschädigungen haben die Beamten gezählt. "Erfahrungsgemäß werden diese Zahlen in der folgenden Nacht und bei nachträglichen Anzeigeerstattungen am Wohnsitz der Festivalbesucher noch leicht ansteigen", teilt die Polizei mit.


18:07 Uhr

Man versammelt sich allmählich zum Abendprogramm. Auf der Blue Stage spielen gerade Wolfmother, danach Alt-J.


17:19 Uhr

Übrigens: Zum Thema zurückgelassene Zelte hat sich jemand was überlegt. Die kann man direkt vor Ort spenden.


17:07 Uhr

Weil's so schön war: Dasselbe noch mal nächstes Jahr, bitte ... Heute tanzen die Fans vor den Bühnen, morgen können sie sich schon das Ticket für 2018 holen.


16:52 Uhr

"Dass alle friedlich und freundlich gefeiert haben, ist das beste Zeichen gegen den Terror", hat die Leitende Notärztin Dorothea Hebebrand heute in ihrer Festival-Bilanz gesagt.


16:42 Uhr

Home sweet home, Tag 3. Auch diesmal wird wahrscheinlich ein Teil der Zeltstadt noch stehen, nachdem längst alle Bewohner abgereist sind. Die Größe des Abfallbergs aus zurückgelassenen Pavillons, Planen und Co. ist nach dem Hurricane immer beachtlich.


16:25 Uhr

Kleines Musik-Update: Auf der Green Stage folgen auf Gogol Bordello in Kürze Jennifer Rostock. Und auf der Red Stage sind gleich die Songs alle, Die Kassierer müssen runter.


15:55 Uhr

Casper. Mando Diao. Of Mice & Men. Alles egal, wenn man einfach nur noch nass ist und friert: Große Gruppen von Hurricane-Besuchern lassen das heutige Band-Programm sausen, haben alles zusammengepackt und machen sich auf den Weg nach Hause.


15:42 Uhr

Auch die Veranstalter und Scheeßels Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele (CDU) sind mit dem bisherigen Ablauf zufrieden. Die Bürgermeisterin kritisierte zwar die Staus bei der Anreise, "aber wir mögen das Festival, wir sind stolz darauf und dann nehmen wir auch Unannehmlichkeiten in Kauf." Es habe nur wenige ärgerliche Zwischenfälle gegeben, so die Veranstalter, zum Beispiel die Konzertabsage des Rappers Haftbefehl. Außerdem haben sich einige über einen schlechten Sound bei Green Day beschwert. "Das lag an den Technikern der Band", heißt es vom Veranstalter. Gestern seien auf dem Festivalgelände zwei Bengalos gezündet worden. Die Pyrotechnik sei dem Sicherheitspersonal bei den Kontrollen nicht aufgefallen. Eine Person hat laut Veranstalter einen Platzverweis erhalten.


15:22 Uhr
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Die Verantwortlichen des Festivals haben schon mal Bilanz gezogen.

Friedlich und ruhig ist das Festival bisher verlaufen. Das haben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr eben in einer Pressekonferenz mitgeteilt. "Wir waren mehr Einsatzkräfte und zum Teil schwerer bewaffnet", sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp. Kritik an den verschärften Kontrollen von Besuchern habe es kaum gegeben. Recht entspannt ist die Lage offenbar auch bei den Rettungskräften. Dabei hatten sie immerhin 2.500 Einsätze, aber der Einsatzleiter bezeichnete das Festival als "fast schon unspektakulär und langweilig". Alles andere als langweilig war es am Donnerstag für die Feuerwehr: "Nach dem Unwetter mussten Bäume von den Rettungswegen und der Bahnlinie Hamburg-Bremen geräumt werden", sagte Sprecher Thomas Opitz. Außerdem hat das Technische Hilfswerk nach den heftigen Regengüssen beim Abpumpen von Wasser unter einer Bühne geholfen.


15:12 Uhr

Das Hurricane, naturnah. Neben dem Konzertbesuch sollte genügend Zeit eingeplant werden, um die Gelände-Landschaft zu erkunden.


15:00 Uhr

Hauptsache der Text sitzt ... einigermaßen!

Ein Gruppe Festivalbesucher sing ein Lied begleitet von einem Gitarristen. © NDR

Selber machen ist angesagt

Beim Hurricane steht die Musik im Mittelpunkt. Klar. Doch die spielt längst nicht nur auf den Bühnen. Ein kleines Happening vorm Zelt.

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14:38 Uhr

Neugieriger Blick hinter den Reißverschluss, Teil 2.

Ein Zelt von innen auf dem Hurricane-Festival. © NDR

Alles gemütlich? Noch ein Blick ins Zelt

Der klassische Wohnsitz eines Hurricanelers: das Zelt. Und was man darin so alles braucht für's perfekte Festival-Wochenende - der Blick hinein zeigt es.

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14:21 Uhr
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Hier muss bestimmt ein Trecker ran.

Obwohl das Festival noch voll im Gange ist, haben die Veranstalter jetzt schon die ersten Abreisetipps und -regeln veröffentlicht. Wer sich mit seinem Auto so festgefahren hat, dass er nicht alleine wegkommt, kann sich kostenlos von einem Trecker aus dem Schlamm ziehen lassen. Wer sein Auto auf Rettungswegen abstellt, wird abgeschleppt, warnen die Veranstalter. Außerdem hat die Polizei Verkehrskontrollen bei der Abreise angekündigt. "Setzt euch nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen Substanzen hinters Steuer", mahnt der Veranstalter sicherheitshalber.


14:18 Uhr

Seit drei Tagen begegnet er den Festival-Besuchern immer wieder, dieser namentlich nicht weiter bekannte General, der auf dem Hurricane-Gelände seine Runden dreht. Die Uniform zieht er nach eigener Angabe nicht mal zum Duschen aus. Das sei schließlich Pflicht. Wie die Leute auf so ein Outfit reagieren? "Manche werden blöd, viele verstehen aber den Spaß und lachen und machen Fotos", sagt der "Festival-Offizier". Apropos Spaß: Die Uniform hat er angeblich nahe dem Tschernobyl-Reaktor gefunden. Oder war es doch nur der Flohmarkt?!


14:09 Uhr

Entwarnung! Der vermisste Kristian K. hat sich gemeldet, es geht ihm gut.


13:50 Uhr

Wo ist Kristian K.? Seit gestern Abend sucht die Polizei rund ums Festival-Gelände nach dem 31-Jährigen. Heute morgen haben Beamte ein Waldstück durchkämmt - ohne Erfolg. Später soll ein Hubschrauber bei der Suche eingesetzt werden. Denn Kristian K. ist laut Polizei dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Zuletzt wurde er gestern gegen 18 Uhr im Infield gesehen. Er ist etwa 1,70 Meter groß, hat kurze dunkle Haare und trug zuletzt ein schwarzes T-Shirt mit Schriftzug, eine kurze grüne Hose und blaue Sneakers. Wer ihn gesehen hat, kann den Notruf wählen oder die Polizei unter (04263) 98 54 115 informieren.


13:19 Uhr

Was die Körperhygiene angeht, ist der geübte Festival-Gänger ja nicht allzu pingelig. Durchmatschte Schuhe und Klamotten - Standard. Doch gegen fettige Haare und müffelnde Füße kämpfen die Hurricaneler an - die meisten jedenfalls.

Und wie steht's um die Körperhygiene?


12:10 Uhr

Bevor es auf den Stages weitergeht mit Counterfeit, Kakkmaddafakka, Die Kassierer, Jennifer Rostock, Bilderbuch, Casper und Mando Diao - ein kleiner Blick zurück auf den gestrigen Abend.

Blink-182 und Jimmy Eat World rocken den Sonnabend


12:00 Uhr

12 Uhr: Hurrrricaaaaaane! Die Band The Dirty Nil aus Kanada eröffnen mit einem lauten Schrei den Festival-Sonntag auf der Blue Stage. Hoffentlich hallt er bis zum Campingplatz rüber, denn die meisten hocken zu diesem Zeitpunkt noch etwas verschlafen vor ihren Zelten. Parallel spielen The Smith Street Band auf der Green Stage an.


09:37 Uhr

Ewa 20 Fußballfelder - so groß ist allein das Gelände, auf dem die Bands spielen. Für die Besucher heißt das: Laufen! Vom Zelt bis zur Bühne dauert es schon mal eine halbe Stunde. Und so sieht das im Schnelldurchlauf aus...


08:30 Uhr

Einen guten Morgen aus Scheeßel! Während tausende der Festivalbesucher die dritte oder sogar vierte Nacht im Zelt verbracht haben, freuen sich andere über richtige Toiletten und Duschen im Hotel. Rudi, Imke, Martina und Nick (von links nach rechts) zum Beispiel. "Man ist ja nicht mehr der Jüngste", sagt Nick aus Hannover. "Luftmatratze und Isomatte müssen nicht sein." Der Nachteil sei allerdings, dass die Vier nicht direkt vor Ort sind. "Ein Taxi kostet eben einiges. Ein Shuttle, das alle Hotels abklappert wäre super", sagt Imke.


22:00 Uhr

Nach dem großen Gewitter am Anreisetag und einem Konzertausfall gestern ist heute alles rund gelaufen auf dem Hurricane. Gut, es hat geregnet, aber in erträglichem Rahmen. Und der Matsch ist auch kein Problem. "Wattwanderung" nennen die Festival-Besucher den Gang über das Gelände jetzt. Heute Abend stehen noch einige Highlights an: Unter anderem spielen Linkin Park, Irie Révoltés und Future Islands. Und morgen geht es schon um 11.30 Uhr weiter. Die NDR.de Reporter sind dann natürlich auch wieder dabei.


21:02 Uhr

Und so sieht Spaß im Schlamm von oben aus!


20:27 Uhr

Schon gewusst? Wie viel Müll beim Hurricane zusammenkommt, hängt unter anderem vom Wetter ab.

Was vom zweiten Tage übrig blieb


19:35 Uhr

In Scheeßel haben die Giraffen kurze Hälse und Gummistiefel.


19:25 Uhr

Das ging noch: Es kam zwar ein Schauer runter, doch die dunkle Regenfront ist ohne ein "Unwetter Teil 2" vorbeigezogen. Die Festival-Besucher können also hoffentlich gleich ohne Dusche von oben zu A Day To Remember, Joris und Blink-182 tanzen.


18:18 Uhr

Oh oh: Finstere Wolken ziehen auf. Das kann so oder so ausgehen. Auf dem Hurricane wartet man im Moment gespannt ab.


17:50 Uhr

Wer mal eben Milch holen geht, ward so schnell nicht wieder gesehen. Denn es wollen noch ein paar andere mal eben Milch holen ...

Festivalbesucher stehen am zweiten Tag des Musikfestivals Hurricane in Scheeßel vor dem Supermarkt an. © dpa - Bildfunk Fotograf: Sebastian Gollnow

Superschlange am Supermarkt

Nur schnell was einkaufen - dafür gibt es seit ein paar Jahren den Supermarkt auf dem Hurricane-Gelände. Nur das mit dem "schnell", das funktioniert noch nicht so.

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17:11 Uhr

Die Hurricane-Fans sind im Moment fast ein bisschen überfordert. Blauer Himmel und Sonne - kann doch gar nicht sein?


16:58 Uhr

Mit einem Unimog-Krankenwagen und zwei geländegängigen kleinen Fahrzeugen kommen die Rettungskräfte auf dem Hurricane durch jeden Matsch. Etwa 1.200 Einsätze gab es bisher, "etwas weniger als im vergangenen Jahr", sagt Einsatzleiter Jan Bauer. "Viele Betrunkene haben wir schon behandelt." Aber nicht unbedingt, weil sie eine Alkoholvergiftung hatten. "Es sind auch die Begleiterscheinungen: Manche verbrennen sich am Grill oder fallen irgendwo herunter", so Bauer. "Wir hatten aber auch schon gebrochene Füße, weil die Leute falsche Schuhe getragen haben und im Matsch umgeknickt sind." 800 Retter sind ehrenamtlich im Einsatz, etwa 250 mehr als in den vergangenen Jahren. "Bei Festivals gab es eine Zeit vor Manchester und eine danach", sagt Bauer. Nach dem Anschlag auf ein Popkonzert im Mai habe auch das Hurricane-Rettungsteam sein Konzept überarbeitet und das Personal aufgestockt.


16:33 Uhr

Egal ob Sonne oder Regen: Es gibt bestimmte Dinge, die muss man einfach dabeihaben. Ein neugieriger Blick in die Privaträume des klassischen Festival-Gängers.

Ein Festivalbesucher sitzt in seinem Zelt. © NDR Fotograf: Josephine Lütke

Hurricane-Ausstattung: Der Blick ins Zelt

Zelten - das gehört auf dem Hurricane in Scheeßel einfach dazu. Und was braucht's, um das Festival-Wochenende im Zelt gut zu überstehen?

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16:24 Uhr

Aber was ist das? Da ist doch eben gerade tatsächlich kurz die Sonne rausgekommen!


16:12 Uhr

Ach ja, der ewige Schlamm. Man muss damit umgehen können. Die gute Nachricht: Hurricane-Fans können es.

Hurricane, ein Matschmärchen


15:46 Uhr

Was in Kürze musikalisch auf dem Programm steht: Ein lauter und sehr tanzbarer Nachmittag auf der Green Stage zum Beispiel, mit Jimmy Eat World und Royal Blood.


15:20 Uhr

Und wie geht's den Nachbarn so an diesem Wochenende?

Leben neben dem Hurricane


15:03 Uhr

Sicherheit ist ein großes Thema der diesjährigen Festival-Saison. Auch in Scheeßel behalten Polizisten das Geschehen im Blick. Am Einlass dauert's auch etwas länger: Es wird sorgfältig kontrolliert - und so einiges aus dem Verkehr gezogen. Beim Sicherheitspersonal am Eingang lagern zum Beispiel Spritzpistolen aus Plastik mit Seifenblasen-Flüssigkeit, ein Wikingerhelm mit zwei Hörnern, eine nackte, 1,50 Meter große Gummipuppe und ein Plüschrucksack in Form eines Einhorns.


14:19 Uhr

Heute regnet es in Scheeßel. Nicht in Strömen, aber sagen wir mal so: Der Boden wird nicht trockener ...


14:12 Uhr

Wie kommt die Polizei bei Großveranstaltungen eigentlich immer auf die Teilnehmerzahlen? Zum Beispiel so:


12:30 Uhr

Nach Kaffee Nummer 3 geben sich einige Hundert Hartgesottene schon die erste Band: Smile and Burn. Die Pop-Punker legen sich ordentlich ins Zeug und machen eine Show, als spielten sie vor Tausenden. Das zeigt Wirkung. Das Ergebnis ist der erste Circle-Pit des Tages.


12:04 Uhr

Man lernt ja schnell: Festival-Besucher lassen sich von unliebsamem Wetter nicht abschrecken. Und tanzen tun sie auch gerne. In Scheeßel hilft sogar das eine dem anderen ein bisschen ...


11:18 Uhr

Welche Bands stehen eigentlich heute so an? Am Abend warten richtige Kracher: Blink-182 spielen auf der Green Stage, gefolgt von Linkin Park. Außerdem: Maximo Park und Irié Revoltés auf der Green Stage sowie die Editors auf der Blue Stage. Aber auch schon gestern Abend hatte das Line-Up mit Green Day und Clueso einiges zu bieten.

Clueso und Milky Chance rocken den Freitag


11:10 Uhr

Auf dem Festival-Gelände herrscht derweil noch die klassische Ruhe vor dem Sturm. Sturm? Da war doch was ... am Anreise-Tag ... Und die Aussichten für heute? Gegen Mittag und am Abend wird's wohl wieder regnen. Also auch heute wieder auf schlammigen Untergrund gefasst machen! Aber mal ehrlich: Was wäre das Hurricane ohne?


11:00 Uhr

Apropos Kaffee: Wer schon auf den Beinen - beziehungsweise auf dem Campingstuhl - ist, hat ihn zu dieser Stunde zur Hand. Dazu ein belegtes Brötchen. Kater-Frühstück nach der ersten Band-Nacht. Und der geübte Hurricaneler weiß: Gegen den unverblümten Blick auf die noch echt kleinen Augen hilft die Sonnenbrille. Auch bei trübem Himmel bei vielen ein Muss an diesem Morgen.


10:40 Uhr

Zwischen erstem und zweiten Kaffee eine kleine Orientierung in Zahlen gefällig? Bitte schön: Das Veranstaltungsgelände für die 78.000 Besucher ist 144.000 Quadratmeter groß - wer noch nicht munter genug ist, sich ein Bild davon zu machen: Das entspricht etwa 20 Fußballfeldern. Dazu kommen noch 1.857.000 Quadratmeter Stoppelfeld-Platz für Zelte, Wohnwagen und Autos. Etwa 5.000 Menschen arbeiten hier, damit alles reibungslos läuft. Sie haben zum Beispiel dafür gesorgt, dass 48 Kilometer Kabel verlegt wurde, zehn Video-Wände und die vier Bühnen aufgebaut wurden. Mehr als 100 Bands spielen bis Sonntag auf denen. Damit es auch einigermaßen sauber abläuft hier, gibt es 950 Mülltonnen, 1.700 Toiletten und 420 Duschen.


08:20 Uhr

Guten Morgen! So langsam kriechen die ersten Festivalbesucher aus ihren Zelten. Für viele war es eine lange Nacht. Doch schon in ein paar Stunden geht es weiter in Scheeßel. Heute spielen unter anderem Blink-182, Joris und Linkin Park.


22:00 Uhr

Auf dem Hurricane wird gefeiert, vor den Bühnen genauso wie auf den Campingplätzen. NDR.de verabschiedet sich für heute - morgen geht es hier weiter im Blog.


20:58 Uhr

Okay, so ganz ohne Regen geht es wohl einfach nicht beim Hurricane. Cape überziehen, weitermachen.


19:52 Uhr

Das ist doch mal echte, hörbare Vorfreude.

Besucher des Hurricane-Festivals singen in ein Mikrofon. © NDR

Textsicher und mit viel, viel Gefühl

Schöner können es selbst die Künstler auf den Bühnen nicht: Die Hurricane-Besucher interpretieren für NDR.de ihre Lieblingssongs. Aus voller Kehle und voller Seele.

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18:19 Uhr

Beim Festival ist es bekanntlich egal, wie man aussieht. Einige aber werfen sich auch richtig in Schale.

Einfach irgendwas anziehen? Ja und nein


17:42 Uhr

Irgendwas ist ja immer. Nun ist das Unwetter vorbei, das Gelände freigegeben, Züge fahren wieder - und trotzdem fällt ein Konzert aus: Die Fans von Haftbefehl wurden heute Nachmittag enttäuscht. Erst hatte sein Flug Verspätung, dann steckte er im Stau. Der Auftritt musste abgesagt werden.


16:16 Uhr

Die metronom-Eisenbahngesellschaft teilt mit, dass die meisten Unwetterschäden an den Gleisanlagen behoben sind. Die Bilanz von Sprecher Björn Pamperin: "Zunächst freuen wir uns sehr, dass wir nach knapp 20 Stunden auf fast allen Strecken wieder durchgängig fahren können. Unsere Fahrgäste wurden während der zahlreichen Streckensperrungen auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Besonders auf der Strecke von Hamburg über Buchholz nach Scheeßel ging stundenlang gar nichts mehr. Und das ausgerechnet zum Hurricane-Festival, zu dem viele Besucher mit dem metronom anreisen wollten." Für die Deutsche Bahn gibt's Kritik von Pamperin: "An den Bahnsteigen und in der Fahrplanauskunft der DB kommen Informationen nicht immer an, obwohl die DB mit allen Daten von uns in Echtzeit versorgt wird."


15:50 Uhr

Einige Festivalbesucher sichern sich schon vor dem Konzertbeginn die besten Plätze vor der Bühne. Hier spielen heute unter anderem Erik Cohen, SXTN und Neonschwarz.


15:25 Uhr

Auf der Green Stage hat das Hurricane-Programm begonnen. Die Bands Hurricaneswimteam und Skinny Lister machen musikalisch den Auftakt. Für die Freunde des deutschen Rap wird es ab 16:40 Uhr interessant. Dann steht Haftbefehl auf der blauen Bühne.


15:04 Uhr

Das Fotografieren von Mahlzeiten greift um sich. Auch die Festival-Polizei aus Rotenburg will bei dem Trend offenbar nicht hinterherhinken.


14:05 Uhr

Die erfahrenen Hurricane-Besucher haben für fast alles vorgesorgt: Zu einer ordentlichen Ausrüstung gehört neben den Lebensmitteln und Getränken ein Grill. Regenkleidung ist natürlich auch im Gepäck.


13:57 Uhr

Jetzt geht es los: Das Festivalgelände ist geöffnet. Am Einlass kontrolliert die Security die mitgebrachten Taschen. Die ersten Besucher suchen sich entspannt einen guten Platz vor der Bühne.


12:56 Uhr

Bislang verzeichnet die Polizei noch wenig Festivalkriminalität. Trotzdem warnen die Beamten vor dem leichtfertigen Umgang mit Wertgegenständen. Sie gehen davon aus, dass kriminelle Banden den Trubel am Eichering für Taschendiebstähle nutzen wollen. Daher der Rat an die Festivalbesucher: Macht nicht mit teuren Smartphones auf euch aufmerksam und tragt die Wertsachen bitte eng am Körper!


12:56 Uhr

Maria, Leonie, Chrissi und Jil (von li. nach re.) haben zwar gut geschlafen, aber das Unwetter hat ihnen zu schaffen gemacht. Ein Zelt stand unter Wasser. Die vier haben es daraufhin zum Verpflegungszelt umfunktioniert. "Und als ich heute Morgen aufgestanden bin, war der Pavillon umgefallen vom Wind", sagt Maria. Trotzdem sind sie guter Laune. Und auch der Pavillon steht schon wieder. "So ist halt das Hurricane", sagt Chrissi.


10:46 Uhr

Noch ist Ruhe vor der Bühne. Aber heute starten die Konzerte. Ab Mittag werden hier Zehntausende Besucher stehen. Heute spielen unter anderem Green Day, Clueso und Alle Farben. Nach den schweren Gewittern soll es heute trocken bleiben - und auch etwas kühler. Das Wetter spielt also mit.


08:55 Uhr - Freitag, 23. Juni

Die erste Nacht auf dem Gelände des Hurricane-Festivals in Scheeßel haben die campenden Besucher weitgehend unbeschadet überstanden. Zwei Gewitterfronten zogen am Donnerstagabend über das Konzertgelände. "So richtig viel angerichtet hat das aber nicht", sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ihm waren zunächst keine größeren Zwischenfälle durch das Unwetter bekannt. Obwohl der Veranstalter Gäste gebeten hatte, erst am Freitag anzureisen, waren bereits am Abend zuvor laut Polizei etwa 50.000 Besucher auf das Gelände gekommen.


22:59 Uhr

Wer zum Festival wollte, hatte am Donnerstag einige Probleme - darüber haben wir den Tag über regelmäßig berichtet. Fast alle Zugverbindungen nach Scheeßel waren zwischenzeitlich gekappt. Immerhin: Mit dem metronom-Schienenersatzverkehr konnte man abends von Hamburg-Harburg bis nach Buchholz fahren und von dort dann Züge nach Scheeßel nehmen. Weil dennoch viele Menschen auf dem Weg zum Hurricane an vielen Bahnhöfen buchstäblich gestrandet waren, haben die Organisatoren am Abend reagiert. Sie riefen dazu auf, sich gegenseitig zu helfen, Fahrgemeinschaften zu bilden und zur Not auch Schlafplätze anzubieten - und viele Menschen taten ganz spontan genau das.


21:47 Uhr

Hurricane-Festival und Regen, das gehört einfach untrennbar zusammen. Wie gut die Besucher für Wind und Wetter präpariert sind, hat unsere Reporterin vor Ort am Donnerstag vielfach sehen können - und sich von zwei Musikfans einmal demonstrieren lassen:

Die ersten Besucher beim "Hurricane"-Festival suchen sich in Scheeßel ihren Weg durch die Pfützen. © dpa Bildfunk Fotograf: Jörg Sarbach

"Ab in die Gummistiefel ... und los!"

Zwei Festivalbesucher des Hurricane-Festival zeigen, worauf es ankommt und hüpfen schon mal in Rekordzeit in ihre wasserdichten Gummistiefel. Denn die gehören hier in Scheeßel dazu.

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20:58 Uhr

Die Anreise war heute für viele Festivalbesucher komplizierter als in den Vorjahren: Dass schon am Tag vor dem eigentlichen Start des Hurricane Regengüsse und Blitze vom Himmel kamen, war selbst für hartgesottene Fans neu. Dass aufgrund des Unwetters viele Zugverbindungen ausfielen oder sich deutlich verspäteten, war eine zusätzliche Schwierigkeitsstufe. Die Passagiere eines ICE auf dem Weg von München nach Hamburg in der Lüneburger Heide konnte man an einem derart heißen Tag allerdings wirklich nur bedauern: Ihr Zug blieb aufgrund einer Streckensperrung mehrere Stunden in der Nähe von Bienenbüttel stehen, Busse sorgten für den langsamen Rücktransport der Fahrgäste nach Hannover. Einige der Hurricane-Besucher an Bord machten aus der Not immerhin eine Tugend - und fingen mit Gitarren und den verbliebenen Kaltgetränken schon einmal das Feiern an. Dem Vernehmen nach soll es zwar nicht ruhig, aber friedlich geblieben sein.


18:25 Uhr

Es war ein ziemlich ungemütlicher Auftakt für viele Musikfans, die heute zum Hurricane angereist sind. Und die Lage bleibt angespannt, weil weiterhin eine Gewitterfront gemeldet ist. Für alle, die aus der Region Hamburg nach Scheeßel reisen wollen, gibt es noch eine weitere schlechte Nachricht: Der Zugverkehr zwischen Hamburg und Scheeßel soll voraussichtlich bis morgen ausfallen. Bahnreisende, die aktuell auf der Strecke festsitzen, werden dem Verkehrsunternehmen zufolge im Metronom über die Weiterfahrt informiert. Die Veranstalter des Festivals weisen darauf hin, dass die Strecke von Bremen nach Scheeßel davon aber nicht betroffen ist.


15:54 Uhr

Während das Wetter die Schlagzeilen des Anreisetages bislang dominiert, hat die Polizei Rotenburg sich einer ganz anderen Mission gewidmet: Die Beamten kontrollieren auf der Anreisestrecke immer wieder einzelne Fahrzeuge auf Drogen- und Alkoholkonsum. Bislang sollen alle "sehr entspannt" sein, was auch immer das heißen mag.


15:45 Uhr

Nun ist auch das erste Videomaterial aus Scheeßel angekommen. Eines wird sehr deutlich: Es hat heute Morgen kräftig geschüttet.


15:22 Uhr
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Man muss jeden Sonnenstrahl nutzen - das sagen sich auch diese Festival-Besucher.

Das Wetter rund um das Festivalgelände hat aufgeklart. "Blauer Himmel, knalle Sonne", so beschreibt das unsere Reporterin am Telefon. Weiterhin sind viele Tausend Besucher auf den Straßen rund um das Gelände mit ihren Autos oder zu Fuß unterwegs, um auf den Campingplätzen einzuchecken. Doch auch, wenn die Front weitergezogen ist: Das Wetter wird heute Abend sehr wahrscheinlich noch einmal richtig gefährlich für die Musikfans. Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) warnt im Gespräch mit NDR.de: "In zwei bis drei Stunden wird erneut eine schwere Gewitterfront mit Orkanböen über die Region ziehen." Auch kurze, heftige Regengüsse seien durch Tief "Paul" zu erwarten, das gerade knapp vor der holländischen Küste losziehe. Weil auch viele Blitze zu erwarten sind, findet Friedrich deutliche Worte: "Für Festivalbesucher kann das lebensgefährlich werden."


15:01 Uhr
Vor dem Festivalgelände bilden sich erste Staus. Wer mit dem Auto angereist ist, kann zumindest vor Wind und Wetter flüchten.

Nach wie vor kriechen die Bits nur sehr, sehr langsam durch die sturmgeplagten Leitungen. Wir bekommen aktuelle Fotos und Videos von unseren Reportern in etwa so schnell, wie man das in den Anfangszeiten des Internets gewohnt war. Immerhin passt das ganz gut zu der Situation vieler Hurricane-Besucher, die jetzt geduldig in Autoschlangen darauf warten, einchecken zu dürfen.


14:41 Uhr
Trotz des Sturms reisen gerade Tausende Fans zum Hurricane an.

Die Veranstalter raten auf der Festival-Website und auf Facebook weiterhin allen Besuchern, besser am Freitag anzureisen. Für alle anderen sind Bändchenausgabe und Campingplätze wieder geöffnet. Und ganz wichtig: Bei dem Sturm am späten Vormittag ist niemand verletzt worden.


14:13 Uhr

Es ist zwar kein Hurricane, der über den Norden zieht - aber das gleichnamige Festival ist massiv von dem Unwetter betroffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein Bild veröffentlicht, das die Dramatik gut verdeutlicht: Eine Gewitterlinie zieht von Bremen in Richtung Schwerin, und mitten im Zentrum des Geschehens (südlich von Hamburg) liegt Scheeßel. Dort stehen gerade Tausende Festivalgäste in Staus, einige sind schon auf dem Gelände oder warten auf Einlass. Und alle hoffen, dass es irgendwie gut geht.


13:24 Uhr - Anreise

So, unsere Reporter haben endlich Netz, nachdem dieses wegen des Unwetters ständig unterbrochen war. Die ersten Bilder sind da! Und die ersten Stimmen von Besuchern: Hanna aus Lübeck nimmt das Unwetter gelassen. "Damit musste man ja rechnen", sagt sie. Außerdem sei es jetzt zu Beginn des Festivals gar nicht so schlecht. "Dann sehen wir gleich auf dem Campingplatz, wo die Pfützen sind. Und da bauen wir dann auf jeden Fall nicht auf."


12:44 Uhr
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Keiner darf auf das Festivalgelände.

Die Veranstalter warnen: Auch wenn es den Anschein hat, dass das Unwetter vorüber ist, sollen alle in den Autos bleiben. Das nächste Unwetter nähert sich bereits. Und auch die Polizei Rotenburg empfiehlt: Alle, die im Umkreis von 50 Kilometern wohnen, mögen bitte umkehren und auch erst morgen anreisen.


12:29 Uhr

Jetzt kommt auch noch Hagel dazu. Was für ein Empfang für die Hurricane-Besucher!


12:11 Uhr

Wie vorhergesagt ist das Unwetter über und rund um Scheeßel nun im vollen Gange: Heftige Gewitter, Sturm und Regen zwingen alle schon jetzt angereisten Besucher, drunter auch das NDR.de Reporter-Team schnell Schutz zu suchen, in den Autos oder Gebäuden. Internet- und Mobilfunk-Verbindungen brechen immer wieder zusammen. Aktuelle Bilder können wir daher an dieser Stelle noch nicht zeigen.


11:55 Uhr - Anreise

Eine der wichtigsten Fragen vor jedem Hurricane: Wie wird das Wetter? Die Vorhersagen versprechen gleich zum Auftakt einen Knalleffekt. Der Deutsche Wetterdienst meldet am Vormittag für Scheeßel und Umgebung: Amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, heftigen Starkregen und Hagel mit Korngrößen um drei Zentimetern. Das Ganze gilt vorerst bis 14 Uhr. "Bitte begebt euch umgehend in die Autos zurück", teilte der Veranstalter über Twitter mit. Der Einlass zum Festival werde sich wegen des Unwetters verzögern. Wartende in der Schlange sollten Schutz suchen.

Auch die kommenden Tage sind wohl eher durchwachsen. Nach ordentlich Hitze heute folgen ab Freitag eher kühlere Temperaturen von um die 20 Grad, wenig bis gar kein Sonnenschein und dazu den ein oder anderen auch mal kräftigeren Regenschauer. Wasserfeste Kleidung und gut geschützte Zelte sind also ein Muss im Festival-Gepäck!


11:45 Uhr

Mehr als 70.000 Musikfans werden ab morgen auf den Wiesen und Feldern bei Scheeßel erwartet. Die ersten reisen heute schon an, und sie tun gut daran, denn schnell steht man hier im dichtesten Stau bei der Anfahrt auf die rund einen Kilometer lange Sandbahn des örtlichen Motor Sport Clubs.

Judith und Aurelia trotzen dem Unwetter und stoßen schon einmal auf ein gelungenes Festival an.

Aurelia und Judith sind extra schon heute früh aus Hamburg angereist. "Normalerweise kommen wir immer auf den letzten Drücker. Aber so früh ist echt entspannt. Dann finden wir einen guten Zeltplatz und können noch einmal schlafen, bevor es nachher so richtig losgeht." Jetzt heißt es für die Biologiestudentinnen erst einmal Zeltplatz suchen.


11:20 Uhr

Das Festival findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Trotz gewisser Routine ist die Lage angespannter als als in den Vorjahren - Die Folge nach dem Selbstmord-Attentat in Manchester und der Terrorwarnung beim Rock am Ring. Die Polizei ist mit deutlich mehr Beamten vor Ort und hat ein eigenes Social Media Team dabei, das vor allem twittern (#PolizeiROW) soll. Der Konzertveranstalter FKP Scorpio hat Taschen, Rucksäcke und Turnbeutel auf dem Konzertgelände verboten. Nur Bauch- oder Brustbeutel im DIN A5-Format sind erlaubt. Volle Trinkflaschen müssen auch draußen bleiben. Erstmals gibt es eine Sirene, die bei Gefahr Alarm schlägt. Dazu informieren eine Festival-App. Twitter (@hurricanefstvl) und ein eigener Radiosender (Camp FM (92,7 MHz) rund um die Uhr.

Dossier

Das Hurricane Festival in Scheeßel

Bilder der Bands und Besucher, Berichte zu Shows und vom Zeltplatz, dazu Videos - alles rund um das Hurricane Festival bei NDR.de. mehr

Dieses Thema im Programm:

Regional Lüneburg | 23.06.2017 | 17:00 Uhr

Linkin Park und Green Day bitten zum Hurricane

23.06.2017 17:00 Uhr

Blink-182, Casper und Clueso: Der Eichenring in Scheeßel ist Ende Juni wieder der "Place to be" für Musikfans. Über Highlights und Skurriles berichtet NDR.de im Hurricane-Festival-Blog. mehr

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