Stand: 11.07.2019 10:10 Uhr

Witthöft wehrt sich gegen Rittner-Kritik

Was wird aus der Tennis-Karriere von Carina Witthöft?

Die derzeit pausierende Carina Witthöft hat sich vehement gegen die Kritik von Barbara Rittner, Head of Womens's Tennis im deutschen Verband DTB, an ihrer Einstellung zur Wehr gesetzt. "Respektlose Behauptungen. Das letzte persönliche Gespräch ist über ein Jahr her. Wenn man solche Aussagen über Spielerinnen trifft, sollten sie wenigstens der Wahrheit entsprechen. Respekt und Unterstützung in schwierigen Zeiten? Fehlanzeige!", schrieb die Hamburgerin auf "Twitter".

Rittner hatte zuletzt mehrfach die Arbeitseinstellung der 25-Jährigen bemängelt. "Carina Witthöft überlegt wohl nach wie vor, was sie will", hatte die ehemalige Bundestrainerin erklärt, "und wenn eine Spielerin das nicht weiß, wird sie langfristig keinen Erfolg haben." Sie kämpfe zwar um den Anschluss, komme aber nicht aus ihrer Komfortzone heraus.

Rittner: "Sehe keinen ernsten Ansatz"

Witthöft habe immer gesagt: "Nein, ihr Hamburg möchte sie nicht verlassen. Aber mal zu sagen, dass ich auch mit 30 noch die Stadt Hamburg genießen kann, für mein Tennis jedoch woanders hingehe, wo eine Akademie existiert und ich bessere Voraussetzungen habe - das hat ihr gefehlt." Sie finde das "unheimlich traurig", so die langjährige Fed-Cup-Kapitänin, "weil sie so viel Talent hat. Sie sagt oder twittert immer, dass sie noch mal zurückkommen möchte, aber ich sehe keinen ernsten Ansatz."

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Carina Witthöft siegte 2017 in Luxemburg.

Witthöft hatte im Januar 2018 mit Position 48 ihre bislang höchste Platzierung in der Weltrangliste erreicht. Nach ihrem Aus in der ersten Qualifikationsrunde der diesjährigen Australian Open nahm sie sich eine Auszeit auf unbestimmte Zeit. Derzeit wird sie im Ranking nur noch auf Position 343 geführt. Auf der WTA-Tour hatte sie 2017 in Luxemburg ihren bislang einzigen Turniersieg gefeiert.

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Sport aktuell | 04.07.2019 | 10:25 Uhr