Stand: 19.09.2019 08:58 Uhr

SSC Schwerin: Der Traum von der 13 lebt

Die Schwerinerinnen um Denise Hanke (M.) spielen in der kommenden Saison um ihren 13. Meistertitel.

Der Pokalsieger will zurück auf den Meisterthron. Die Volleyballerinnen des SSC Schwerin haben sich nach dem verpassten Titel-Hattrick im Frühjahr für die neue Bundesliga-Saison die 13. gesamtdeutsche Meisterschaft auf ihre Fahnen geschrieben. "Die Erwartungen in Schwerin sind immer sehr hoch. Natürlich wollen wir den Titel holen", sagte Zuspielerin Denise Hanke bei der Teampräsentation in Schwerin vor der Abreise ins Trainingslager in der Türkei. Die 30-Jährige, der von Trainer Felix Koslowski ein Engagement "auf Lebenszeit" zugesichert worden ist ("Denise kann in Schwerin spielen, so lange sie möchte"), führt eine eingespielte Mannschaft an. Seine erste Ligapartie bestreitet der SSC am 3. Oktober daheim gegen die Ladies in Black Aachen.

US-Nationalspielerin wird zweite Libera

Neben Hanke hatten auch weitere Leistungsträgerinnen wie McKenzie Adams oder Greta Szakmary ihre Verträge bereits im Frühjahr im Zuge der knapp verpassten dritten Meisterschaft in Serie verlängert. In Marie Schölzel, die nach langer Verletzungspause an den Liga-Rivalen USC Münster ausgeliehen war, kehrt eine deutsche Nationalspielerin zurück. Sie ist damit ein gefühlter Neuzugang.

Aber auch die "echten" Neuen haben es in sich. Allen voran Justine Wong-Orantes. Die US-Nationalspielerin wird zweite Libera neben der deutschen Auswahlakteurin Anna Pogany. "Für uns war es eine glückliche Fügung, dass sie noch keinen Vertrag hatte", sagte Koslowski.

Aushängeschild Geerties nach Italien

Der SSC hatte in der Sommerpause aber auch ein paar schmerzhafte Abgänge zu verzeichnen - unter anderem verließ ein Aushängeschild das Team nach fünf erfolgreichen Jahren: Die ehemalige Spielführerin Jennifer Geerties verdient ihr Geld nun in Italien beim Champions-League-Finalisten Imoco Volley Conegliano.

SSC international nur zweitklassig

International schlagen die Schwerinerinnen in dieser Saison nicht auf höchster Ebene auf. Da der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) diesmal nur einen Startplatz in der Champions League für Meister Stuttgart zugesprochen bekommen hat, muss der SSC im klassentieferen CEV-Cup spielen. Dabei trifft er zum Auftakt Anfang Dezember auf den niederländischen Vertreter Sliedrecht Sport.

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Sport aktuell | 18.09.2019 | 19:25 Uhr

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