Stand: 06.01.2020 21:59 Uhr

Rostock Seawolves: Bauermann plant langfristig

Paukenschlag durch die Rostock Seawolves aus der zweiten Basketball-Bundesliga ProA: Die Mecklenburger haben am Montagabend die Verpflichtung des früheren Bundestrainers Dirk Bauermann bekannt gegeben. Der 62-Jährige folgt beim Tabellenzwölften auf Milan Škobalj, von dem sich der Club zuvor trotz eines 82:72-Erfolgs am Sonntag gegen Schwenningen getrennt hatte. "Dirk Bauermann als Head Coach der Rostock Seawolves zu verpflichten, ist eine einmalige Chance. Mit seiner Erfahrung, Führungsqualität und Expertise wird er den Basketballstandort Rostock weiter voranbringen", sagte der Sportliche Leiter Jens Hakanowitz.

Bauermann wird Trainer bei Rostock Seawolves

Nordmagazin -

Der frühere Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann übernimmt beim Zweitligisten Rostock Seawolves. Der 62-Jährige folgt auf Milan Škobalj und hat einen Vertrag bis Saisonende.

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Neun Meisterschaften und vier Pokalsiege

Mit dem aus Oberhausen stammenden Bauermann coacht nun einer der erfolgreichsten deutschen Trainer der vergangenen drei Dekaden den ambitionierten Zweitligisten.

Der 62-Jährige gewann mit Bayer Leverkusen und Bamberg insgesamt neun Meisterschaften und holte vier Pokalsiege. Für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes zeichnete Bauermann von 2003 bis 2011 verantwortlich und führte sie 2005 zur Vize-Europameisterschaft. Nach diversen Vereinsstationen - zuletzt in der Türkei - sowie zweijähriger Tätigkeit als Coach des Iran (2015 bis 2017) hat er nun an der Ostsee angeheuert.

"Nicht nur Profitrainer sein"

"Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Rostock. Vorstand und Management haben mich von ihrer Vision, ihrem Plan überzeugt. Meine Aufgabe wird es nun sein, das Team schrittweise weiterzuentwickeln, aber auch dabei zu helfen, das Programm insgesamt auf ein noch höheres Niveau zu bringen", sagte der Škobalj-Nachfolger, der zunächst einen Vertrag bis Saisonende unterzeichnete, aber nachhaltig in Rostock arbeiten will: "Ich fand, dass es Zeit war, in ein Programm zu gehen, bei dem ich langfristig arbeiten kann", erklärte Bauermann. Er wolle "nicht nur Profitrainer sein", sondern auch Strukturen aufbauen, Trainer ausbilden und sich um die Entwicklung der jungen Spieler kümmern.

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 07.01.2020 | 18:00 Uhr