Frust bei Tennisspielerin Angelique Kerber © IMAGO / GEPA pictures

Kerber: "Wieder kein guter Tag für mich in Paris"

Stand: 30.05.2021 15:23 Uhr

Tennisprofi Angelique Kerber ist bei den French Open zum dritten Mal in Serie in der ersten Runde gescheitert. Die Kielerin unterlag am Sonntag der ukrainischen Qualifikantin Angelina Kalinina mit 2:6, 4:6.

Kerber winkte frustriert ab, packte schwer enttäuscht ihre Sachen und schlich nach ihrem nächsten schnellen K.o. bei den French Open schwer geschlagen von Platz 14. Paris bleibt für sie ein schwieriges Pflaster. Bei fünf der vergangenen sechs Ausgaben des Sandplatzklassikers musste die Kielerin bereits nach ihrem ersten Match wieder die Sachen packen. Vor der Abreise aus der französischen Hauptstadt stand aber noch die Pressekonferenz auf dem Programm. "Es ist für mich nicht einfach, jetzt hier zu sitzen. Aber es gehört dazu", sagte die deutsche Nummer eins mit schwerer Enttäuschung im Blick.

"Es war mal wieder kein guter Tag für mich in Paris", so Kerber: "Ich nehme es jetzt so hin und versuche, mich von der Niederlage nicht verrückt machen zu lassen." Sie werde sich jetzt gewissenhaft auf die Rasensaison vorbereiten, die für sie die größte Bedeutung habe: "Das sind Berlin, Bad Homburg und dann auf jeden Fall Wimbledon. Das ist mein Ziel für dieses Jahr."

Kerber mit schwachem Start

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin hatte gegen Kalinina einen ganz schwachen Start erwischt. Verkrampft, verunsichert und zögerlich trat die Kielerin im ersten Satz auf und agierte teilweise sehr weit hinter der Grundlinie. Kerber hatte das Turnier, mit dem sie nie richtig warm geworden ist, "mit weniger Druck und etwas mehr Gelassenheit" angehen wollen. Doch das gelang ihr offenbar kaum. Ihre 24 Jahre alte Gegnerin, die ihr Hauptfeld-Debüt in Roland Garros gab, zog sofort problemlos davon. Kalinina, WTA-139., hatte die Quali ohne Satzverlust bestritten und machte selbstbewusst weiter.

Aufholjagd kommt zu spät

Erst nach 25 Minuten gelang Kerber der erste Spielgewinn zum 1:5 - gefolgt von einem lauten "Komm jetzt" und einem nun deutlich kämpferischeren Auftreten. Aber der erste Durchgang war keine zehn Minuten später weg. Und auch im zweiten Satz ließ die Weltranglisten-27. ihre Konkurrentin auf 5:0 davonziehen, bevor sie noch einmal, letztlich zu spät, in den bekannten Kampfmodus schaltete und noch einmal auf 4:5 herankam.

Nach einem schwierigen Saisonauftakt mit einem Erstrunden-K.o. bei den Australian Open hatte die deutsche Topspielerin vor dem Start in Paris eigentlich eine Verbesserung ihrer Form festgestellt. "Es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung", hatte sie im Vorfeld des Turniers gesagt. Sie hoffte, für eine Überraschung gut zu sein. Doch das gelang nicht.

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Tennisprofi Angelique Kerber © imago images/ZUMA Wire Foto: Rob Prange

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Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 30.05.2021 | 13:25 Uhr

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