Stand: 12.05.2019 19:46 Uhr

BBL: Löwen in Play-offs, Eisbären abgestiegen

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Die Löwen Braunschweig stehen in den Play-offs.

Mit drei norddeutschen Teams in den Viertelfinal-Play-offs geht der Kampf um die deutsche Meisterschaft in der Basketball-Bundesliga (BBL) in die entscheidende Phase. Im Ringen um den Klassenerhalt haben dagegen die Eisbären Bremerhaven das erhoffte Happy End verfehlt. Am 34. Spieltag sicherten sich die Löwen Braunschweig den letzten freien Platz in der K.o.-Runde, die am kommenden Wochenende nach dem Modus "best of five" beginnt. Die Niedersachsen gewannen am Sonntagabend ihr Heimspiel gegen Bayreuth dank einer starken kämpferischen Leistung mit 100:85 (47:48) und profitierten im Fernduell mit Würzburg von der Schützenhilfe des neunmaligen Meisters Bamberg, der sein Heimspiel mit 97:65 gewann.

Braunschweig in Play-offs gegen Bayern München

Braunschweig schob sich dadurch in der Tabelle mit seinen 34:34 Zählern an den punktgleichen Würzburgern auf Rang acht vorbei. Die bessere Bilanz im direkten Duell gab den Ausschlag zugunsten der Norddeutschen, die in den Play-offs auf den Hauptrunden-Ersten und großen Titelfavoriten Bayern München treffen.

Eisbären Bremerhaven verlieren und steigen ab

Den Baskets Oldenburg, denen schon vor dem abschließenden Spieltag der zweite Rang nicht mehr zu nehmen war, fehlte es in Crailsheim an dem absoluten Willen, die Partie für sich zu entscheiden. Das Team von Trainer Mladen Drijencic unterlag mit 87:99 (48:46). Gegner in den Play-offs sind die Baskets Bonn. Die Niederlage der Oldenburger hatte bittere Folgen für die Eisbären Bremerhaven. Dem Team, dem gerade erst von der BBL die Bundesliga-Lizenz für die kommende Saison verwehrt worden ist, muss nach dem 87:90 (38:42) beim Mitteldeutschen BC als Vorletzter ohnehin auf sportlichem Weg absteigen.

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Genauso wie Oldenburg und Braunschweig ist auch der starke Aufsteiger SC Rasta Vechta, der zum Abschluss der Hauptrunde in Ulm mit 94:98 (49:48) verlor, in den Play-offs dabei. Schon vor dem tip-off dort hatte es zwei Gewissheiten gegeben: Zum einen, dass Vechta nach dem 34. Spieltag auf dem vierten Tabellenplatz stehen würde; zum anderen, dass der Gegner im Viertelfinale Bamberg sein würde. Das erste Heimspiel gegen die Franken findet am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr im Rasta Dome statt. Die Qualifikation für die Play-offs gelang dem Team von Coach Pedro Calles, der von den 18 Trainern und Spielführern der BBL-Clubs zum Trainer des Jahres gewählt wurde, bereits fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde.

Vorzeitig Grund zur Freude hatte auch die BG Göttingen, die sich schon am 32. Spieltag durch ein 88:63 in Crailsheim den Klassenerhalt sicherte. Eine Woche später wurde dem niedersächsischen Club die BBL-Lizenz mit Auflage erteilt. "Das stellt für uns kein Problem dar", sagte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Es sieht alles danach aus, dass die "Veilchen", die am Sonntag in Jena mit 93:92 (51:42) gewannen, in ihre sechste BBL-Saison hintereinander gehen werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 12.05.2019 | 22:40 Uhr