Stand: 28.12.2019 18:39 Uhr

Atlantic Challenge: Hamburger Ruderinnen gut im Rennen

Bei der "Atlantic Challenge" geht es mit dem Ruderboot über den Atlantik. © Screenshot taliskerwhiskyatlanticchallenge.com
Bei der "Atlantic Challenge" geht es mit dem Ruderboot über den Atlantik.

Zwei Fliegenfische an Bord und zuletzt auch eine Walsichtung: Da soll keiner sagen, beim härtesten Ruderrennen der Welt sei keine Zeit für die schönen Dinge. Seit gut zwei Wochen kämpfen sich vier Hamburger Hobbyruderinnen durch die "Atlantic Challenge" - 5.000 Kilometer (2.700 Seemeilen) quer über den Atlantik, von der kanarischen Insel La Gomera bis in die Karibik nach Antigua.

Schnellstes Frauenteam im Feld

Und Catharina Streit, Meike Ramuschkat, Timna Kluge und Stefanie Kluge schlagen sich beachtlich. Aktuell liegt Team "RowHHome" auf Platz 15, von 35 gestarteten Booten. Damit sind die selbsternannten Wellenbrecherinnen das schnellste Frauenteam im Feld. Rund 700 Seemeilen hatte das erste deutsche Team, das an der "Atlantic Challenge" teilnimmt, bereits nach elf Tagen hinter sich gebracht und damit einen Tag vor Heiligabend die Marke von noch zu fahrenden 2.000 Seemeilen (3.704 km) geknackt. Kein Wunder, dass die Stimmung an Bord ausgelassen war und Zeit für einen gesungenen Weihnachtsgruß für die Lieben daheim blieb:

"Wieder aufs Wesentliche besinnen - Rudern"

"12 Tage liegen jetzt schon hinter uns und noch so viele vor uns - eine Erkenntnis, die nicht immer so leicht ist. Wir drücken euch von Herzen und wünschen allen frohe Weihnachten und besinnliche Festtage. Wir besinnen uns dann mal wieder aufs Wesentliche - Rudern", postete das Team dazu. Geht es in diesem Tempo weiter, sind die vier Hamburgerinnen Ende Januar am Ziel, nach gut 48 Tagen.

Die Hamburger Ruderinnen Catharina Streit (v.l.), Meike Ramuschkat, Timna Kluge und Stefanie Kluge © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken
Die Hamburger Ruderinnen Catharina Streit (v.l.), Meike Ramuschkat, Timna Kluge und Stefanie Kluge.

Zurzeit haben sie wie alle anderen Teams allerdings mit einem Tiefdruckgebiet und drehenden Winden zu kämpfen. Ausweichen ist bei der geringen Geschwindigkeit keine Option. Deswegen heißt es durchhalten. Am Sonnabend, den 28. Dezember, hatte das Team "RowHHome" laut Live-Tracking noch gut 3.000 Kilometer auf dem offenen Atlantik vor sich. Immerhin: Ab Montag soll der Wind wieder günstiger wehen.

Weitere Informationen
Die Hamburger Ruderinnen in ihrem Boot auf der Außenalster © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 06.12.2019 | 19:30 Uhr

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