Stand: 27.05.2018 16:40 Uhr

Flensburg hat die Hand an der Schale

Am Sonntag in Topform: Rasmus Lauge (r.).

Die SG Flensburg-Handewitt geht als Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung auf Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen in den letzten Spieltag der Handball-Bundesliga und kann am kommenden Sonntag mit einem Sieg gegen FA Göppingen die zweite deutsche Meisterschaft nach 2004 perfekt machen. Am Sonntag hatten die Schleswig-Holsteiner allerdings große Mühe, ihre Partie bei TuS N-Lübbecke mit 27:24 (17:16) zu gewinnen.

Lauge und Svan überragen in der Offensive

Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla konnte ihre Nervosität während der kompletten Partie nicht ablegen und trat nur selten wie ein Tabellenführer auf. In der 13. Minute führte Lübbecke sogar mit 9:6. Doch angetrieben von Rasmus Lauge und Lasse Svan gelang es Flensburg, sich eine knappe Pausenführung zu erkämpfen. Für Stabilität sorgte dies jedoch nicht. Die SG vergab eine Reihe klarer Gelegenheiten, leistete sich zu viele technische Fehler und stand auch in der Deckung nicht kompakt genug. Vor allem Dener Jaanimaa nutzte die Lücken konsequent und kam auf insgesamt sieben Treffer. Bester Schütze der Partie war Svan mit neun Toren.

Mogensen mit der Vorentscheidung

Doch in der Schlussphase rissen sich die Flensburger zusammen und agierten viel konsequenter. Thomas Mogensen sorgte mit seinem Tor zum 26:23 für die erste Drei-Tore-Führung (54.) und somit für die Vorentscheidung. Lübbeckes Widerstand war gebrochen. Am kommenden Sonntag kann die SG die nicht mehr für möglich gehaltene Aufholjagd krönen.

N-Lübbecke - Flensburg-Handewitt 24:27 (16:17)

Tore für N-Lübbecke: Jaanimaa 7, Rakovic 6/3, Bagaric 4, Kaleb 3, Torbrügge 3, Gierak 1
Tore Flensburg-Handewitt: Svan 9, Lauge Schmidt 7, Glandorf 4, Wanne 4/3, Gottfridsson 2, Mogensen 1
Zuschauer: 1.817

Dieses Thema im Programm:

Nordsport | 27.05.2018 | 14:00 Uhr

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