Die Spieler Hannes Feise, Vincent Büchner, Alfrd Jönsson und Malte Donker vom TSV Hanover-Burgdorf klatschen sich nach einem Testspiel gegen HSV Hamburg ab. © imago images Foto: Joachim Sielski

Streit beigelegt: Heim-Auftakt der "Recken" gesichert

Stand: 29.09.2020 13:50 Uhr

Aufatmen bei den "Recken": Die TSV Hannover-Burgdorf und Halleneigentümer Günter Papenburg haben ihren Streit beigelegt.

Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf können zum Bundesliga-Auftakt ihre angestammte Halle nutzen. Die "Recken" haben ihren Streit um Nebenkosten für die Arena mit Eigentümer Günter Papenburg rechtzeitig beigelegt. Auch wenn wegen der Corona-Auflagen lediglich 2.000 Zuschauer zum Saisonauftakt gegen GWD Minden am Donnerstag (19 Uhr) kommen dürfen, lohnt es sich für die Niedersachsen allemal, in der 10.000 Besucher fassenden Halle zu spielen. In der deutlich kleineren Ausweichhalle hätten aufgrund der 20-Prozent-Regel lediglich 830 Fans dabei sein dürfen.

Trainer und Spieler äußern sich nicht

"Wir freuen uns, dass es nach der langen Pause endlich wieder losgeht und sind heiß auf die Partie", sagte Kreisläufer Evgeni Pevnov. Zu den Diskussionen um die Halle wollten sich er und Trainer Carlos Ortega am Dienstag nicht äußern. "Das ist Sache des Clubs", betonte sagte der spanische Coach.

Kommen überhaupt 2.000 Zuschauer?

Aber werden die 2.000 Karten überhaupt abgerufen? Bisher hat der Verein lediglich 1.010 Tickets für das Regional-Derby verkauft. Auch andernorts sind die Menschen skeptisch, ob ein Stadion- oder Hallenbesuch in der Corona-Pandemie das Richtige ist. Ortega hofft jedenfalls auf lautstarke Unterstützung: "Ein guter Start wäre wichtig, auch weil wir danach ein schweres Programm haben." In den ersten Partien bekommen es die "Recken" mit dem THW Kiel und den Füchsen Berlin zu tun.

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Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 29.09.2020 | 13:25 Uhr

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