Jim Gottfridsson von der SG Flensburg-Handewitt © imago images/Holsteinoffice

Sieg gegen Szeged: Flensburg-Handewitt bleibt vorn dran

Stand: 03.12.2020 20:18 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Champions-League die Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Die Schleswig-Holsteiner gewannen am Donnerstag zu Hause gegen Pick Szeged mit 26:24 (11:10).

von Florian Neuhauss

Mit ihrem fünften Sieg im siebten Spiel bleibt die SG Tabellenführer Vive Kielce auf den Fersen. Die Polen haben zwar ein Spiel mehr gewonnen, aber auch schon eine Partie mehr absolviert. Die beiden Ersten der Gruppe qualifizieren sich direkt für die Runde der letzten Acht. Die Flensburger zeigten gegen das ungarische Team aus Szeged eine konzentrierte und vor allem defensiv überzeugende Leistung.

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Den Gästen war allerdings die Schwächung durch Verletzungen und das Coronavirus deutlich anzumerken. Wann immer die SG das Tempo anzog, hatten sie kaum noch etwas entgegenzusetzen. Für den Wermutstropfen sorgte Franz Semper, der sechs Minuten vor dem Ende mit einer Knieverletzung vom Feld musste.

Buric und Gottfridsson sorgen für Flensburger Führung

SG-Torhüter Benjamin Buric erwischte einen perfekten Start. Der Bosnier parierte die ersten beiden Würfe der Ungarn und hatte auch nach einer knappen Viertelstunde noch eine Quote von über 50 Prozent bei den gehaltenen Bällen. Seine Vorderleute rissen zwar auch keine Bäume aus, doch als Jim Gottfridsson in der 13. Minute seinen zweiten Treffer erzielte, führten die Flensburger mit 6:3. Insgesamt leisteten sich die Hausherren aber auch zu viele Fehlwürfe, und sieben Minuten später führte Szeged sogar mit 7:6.

SG Flensburg-Handewitt - Pick Szeged 26:24 (11:10)

Tore für Flensburg: Johannessen 6, Gottfridsson 5, Jöndal 3, Steinhauser 3/3, Röd 2, Semper 2, Svan 2, Golla 1, Hald 1, Heinl 1
Tore für Szeged: Bodo 6, Radivojevic 6/1, Banhidi 4, Canellas 3, Bombac 1, Henigman 1, Kasparek 1, Kecskes 1, Mackovsek 1
Strafminuten: 8 / 8

Doch es sollte die einzige Führung bleiben. Dank der sechsten Parade von Buric bekamen die Hausherren das Heft wieder in die Hand, und Gottfridsson markierte mit dem 9:8 bereits seinen vierten Treffer (9:8). Nun war die SG wirklich im Spiel, in der 27. Minute erhöhte Semper auf 11:8. Doch Hampus Wanne verpasste es, per Siebenmeter in der Schlussminute der ersten Hälfte den Abstand zu wahren, und Szeged verkürzte.

SG konzentriert, Szeged gibt nicht auf

Flensburg erwischte nach der Pause aber wieder den besseren Start und zog erneut auf drei Tore davon (Lasse Svan, 14:11/34.). Kurz darauf zeigte Szegeds Nik Henigman mit einer "Fackel" aus zehn Metern mal seine große Klasse - und musste Sekunden später nach einem rüden Einsteigen gegen Magnus Röd mit Rot vom Feld (36.). Simon Hald erhöhte danach erstmals auf vier Treffer - 16:12. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf fünf Tore, aber aller personellen Schwächung zum Trotz hielt Szeged die Niederlage am Ende in Grenzen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 03.12.2020 | 23:03 Uhr

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