Lasse Svan von der SG Flensburg-Handewitt jubelt © imago images/Holsteinoffice

Flensburg setzt Aufwärtstrend mit Sieg gegen Bukarest fort

Stand: 17.11.2021 22:27 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Champions-League einen ungefährdeten Sieg gefeiert. Gegen Dinamo Bukarest stand es am Ende 37:30 (14:14). Damit ist das Team von Trainer Maik Machulla wieder in Schlagdistanz.

von Florian Neuhauss

Der Erfolg gegen die Rumänen war im siebten Spiel der Königsklasse erst der zweite. Doch nach einem holprigen Saisonstart - nicht zuletzt wegen großer Verletzungssorgen - kommen die Schleswig-Holsteiner immer besser in Fahrt. Nach dem 28:23 gegen die Füchse Berlin und dem 31:26 gegen die Rhein-Neckar Löwen war der Erfolg gegen den rumänischen Meister vor 1.277 Zuschauern der dritte Pflichtspielsieg in Serie.

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In der Königsklasse hat die SG damit den letzten Tabellenplatz der Gruppe B schon mal abgegeben. Ziel muss einer der Plätze drei bis sechs sein, die zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen. Nur die beiden besten Mannschaften jeder Achtergruppe qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale.

Flensburg lässt nach klarer Führung Zügel schleifen

Die Flensburger hatten sich zu Beginn der ersten Hälfte schnell absetzen können. Das 4:3 von Lasse Svan (9.) gab den Startschuss zu einem 5:0-Sturmlauf der Hausherren, an dessen Ende wiederum Svan zum 8:3 traf (13.). Doch die Offensive glich in der Folge eher einem lauen Lüftchen. Aus den fünf Toren Vorsprung wurde bald ein 12:13-Rückstand (28.). Einzig der Nervenstärke und zwei Toren von Hampus Wanne war es zu verdanken, dass es zumindest noch mit einem Remis in die Pause ging.

23 SG-Tore in der zweiten Hälfte

Nach dem Seitenwechsel jedoch zog das Machulla-Team scheinbar spielend leicht das Tempo an. Zwei schnelle Treffer von Marius Steinhauser brachten die SG mit 16:14 in Front (32.). Sechs Minuten später war der Vorsprung schon wieder auf vier Tore angewachsen (21:17/Wanne).

Kurz trennten die Kontrahenten wieder fünf Treffer, doch nach einem technischen Fehler von Jim Gottfridsson verkürzten die Rumänen wieder auf drei (22:25/44.). Sorgen, der Verlauf der ersten Hälfte könnte sich wiederholen, verflüchtigten sich jedoch schnell wieder. Die Schleswig-Holsteiner ließen nicht nach und mit dem 31:25 (51.) setzte Teitur Einarsson den richtigen Ton für die Schlussphase. Die Flensburger ließen nichts mehr anbrennen - auch weil der Isländer in den Schlussminuten noch mal aufdrehte. Am Ende waren 23 Tore der Gastgeber in der zweiten Hälfte notiert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 17.11.2021 | 23:03 Uhr

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