Stand: 31.03.2020 13:10 Uhr

Hannover-Burgdorf beendet Rechtsstreit mit Papenburg

Günter Papenburg © imago images / Future Image
Die TSV Hannover-Burgdorf hat den Rechtsstreit mit Bauunternehmer Günter Papenburg beendet.

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf verzichtet übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Rechtsstreit mit dem Bauunternehmer und Eigentümer der TUI Arena, Günter Papenburg, auf eine Berufung. "Wir wollen uns nicht rückwärtsgerichtet weiterstreiten", erklärte "Recken"-Geschäftsführer Eike Korsen. Ende Februar hatten die Niedersachsen vor der 1. Zivilkammer des Landgerichts Verden eine Niederlage kassiert: Die Richter urteilten, dass Papenburg dem Verein nicht wie von diesem gefordert 372.710,44 Euro zahlen muss. Die "Recken" hatten Papenburg auf Zahlung dieser Summe verklagt, die auf eine Etatlücke aus der Bundesliga-Saison 2017/2018 zurückgeht.

"Recken" wollen Mietvertrag modifizieren und verlängern

Zugleich hatte das Gericht entschieden, dass der Fünfjahresvertrag zwischen Verein und Hallen-Besitzer noch zwei Jahre gültig ist. Der Verein will den Vertrag nun modifizieren und die fälligen Mietzahlungen für Spieltage pauschal auf ein Jahr hochrechnen und dann pro Monat bezahlen. Bislang wurde pro Spieltag abgerechnet.

"Wir schlagen vor, einen neuen Mietvertrag auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Wir glauben an den Erfolg, wenn beide Seiten die Kräfte bündeln und die sehr guten Perspektiven sehen", sagte Korsen. "Gerade jetzt in Zeiten von Corona, wo es klarer Signale der Hoffnung und des Zusammenhalts bedarf", wolle man ein Signal "der langfristigen Perspektive" setzen. "Wir wollen die Kräfte bündeln und nicht Geld in Streitigkeiten vor Gericht investieren, sondern in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft."

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 31.03.2020 | 19:30 Uhr

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