Stand: 04.05.2019 22:01 Uhr

THW Kiel bleibt Flensburg auf den Fersen

von Johannes Freytag, NDR.de
Patrick Wiencek (l.) und Niclas Ekberg feierten einen souveränen Sieg beim HC Erlangen.

Der THW Kiel bleibt Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga auf den Fersen. Beim HC Erlangen kamen die "Zebras" am Samstagabend zu einem ungefährdeten 30:21 (14:12)-Sieg. Der Abstand auf den Spitzenreiter beträgt nun wieder vier Zähler, am kommenden Wochenende (12. Mai) kommt es in Kiel zum großen schleswig-holsteinischen Showdown und dem möglicherweise vorentscheidenden Duell um den Titel.

Erster Durchgang eine enge Partie

HC Erlangen - THW Kiel 21:30 (12:14)

Tore Erlangen: Büdel 6/1, Kellner 3, N. Link 2, Overby 2, Schröder 2, Theilinger 2, von Gruchalla 2/2, Bissel 1, Schäffer 1
Tore THW Kiel: Ekberg 6/5, L. Nilsson 5, M. Landin 4, Bilyk 3, Wiencek 3, Reinkind 2, Weinhold 2, Zarabec 2, Duvnjak 1, Pekeler 1, Rahmel 1
Zuschauer: 8.600

Früh schien alles nach Plan für die "Zebras" zu laufen. Steffen Weinhold sorgte schon in der elften Minute für einen Zwei-Tore-Vorsprung (7:5), alles deutete auf einen souveränen Sieg des Favoriten hin. Doch Erlangen schlug zurück, hatte nur eineinhalb Minuten später wieder ausgeglichen (7:7) und hielt auch in der Folgezeit die Partie mit großem Engagement und Zweikampfhärte offen. Nach 20 Minuten und einem Spielstand von 10:10 hatte THW-Coach Alfred Gislason genug gesehen und nahm seine erste Auszeit. Sie fruchtete, sein Team agierte fortan weniger hektisch, spielte die Angriffe abgeklärter zu Ende und stand vor allem defensiv besser. Das Ergebnis: Eine erneute Zwei-Tore-Führung (12:10/21.), die THW-Keeper Andreas Wolff mit einer Parade in die Halbzeitpause rettete (14:12).

Erlangen bricht ein

Zwar erzielten die Gastgeber den ersten Treffer des zweiten Durchgangs (13:14), aber danach marschierte der THW. Mit einem 5:0-Lauf zog der Rekordmeister auf 19:13 (39.) davon - die Vorentscheidung? Ja, denn bei den Erlangern war nun nur noch Torwart Nikolas Katsigiannis in der Lage, den Kielern etwas entgegenzusetzen. Während er mit seinen Paraden einen noch höheren Rückstand verhinderte, taten sich seine Vorderleute in der Offensive schwer. Bis zur 47. Minute waren ihnen lediglich drei Treffer im zweiten Durchgang gelungen (15:22). Kiel hingegen konnte es locker angehen lassen und brachte den 30:21-Erfolg souverän nach Hause.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 04.05.2019 | 22:40 Uhr

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