Stand: 13.02.2019 20:34 Uhr

Zittersieg gegen Celje - Flensburg im Achtelfinale

von Matthias Heidrich, NDR.de
Die SG Flensburg-Handewitt bezwang vor heimischen Publikum Celje.

Die SG Flensburg-Handewitt kann für das Achtelfinale in der Handball-Champions-League planen. Der Bundesligist gewann am Mittwoch seine Heimpartie gegen den slowenischen Meister RK Celje mit 27:26 (16:12) und kann in den verbleibenden zwei Gruppenspielen in Zagreb (24. Februar) und zu Hause gegen Nantes (27. Februar) nicht mehr aus den ersten sechs Plätzen herausfallen. Gegen Celje bekleckerten sich die Flensburger aber nicht mit Ruhm, zitterten sich zum sechsten Sieg im zwölften Spiel. Hampus Wanne, mit acht Toren bester SG-Werfer, traf in der letzten Sekunde mit einem Freiwurf an den Innenpfosten zum 27:26.

Durchwachsener erster Durchgang

Flensburg - Celje 27:26 (16:12)

Tore SG Flensburg-Handewitt: Wanne 8/3, Lauge Schmidt 5, Svan 5, Röd 4, Glandorf 2, Jeppsson 2, Hald 1
RK Celje: Vujovic 7/2, Makuc 4, Beciri 3, Accambray 2, Anic 2, Kodrin 2, Ovnicek 2/1, Sarac 2, Marguc 1, Razgor 1/1
Zuschauer: 4.800

Die Flensburger waren nach dem Rückschlag von Zaporozhye sichtlich bemüht, ihren Fans eine Wiedergutmachung zu bieten. Doch ohne den erkälteten Trainer Maik Machulla an der Seitenlinie wollte es nicht so recht gelingen. Vor einem ungewöhnlich zurückhaltenden Publikum in der "Hölle Nord" konnte die SG trotz zahlreicher erfolgreicher Tempogegenstöße gegen ein mittelmäßiges Celje (acht technische Fehler in den ersten 30 Minuten) lange Zeit keine komfortable Führung herauswerfen. Erst in den letzten Sekunden des ersten Durchgangs ging der deutsche Meister auf vier Tore weg.

Buric hält, Wanne nervenstark

Nach dem Seitenwechsel verspielten die Gastgeber ihre Führung allerdings wieder. Nach 41 Minuten war Celje auf ein Tor herangekommen - 20:19. Die Leichtigkeit ging dem Meister wie schon in Zaporozhye vollkommen ab - nach einer für viele Flensburger ebenso erfolgreichen wie kräftezehrenden Weltmeisterschaft verständlich. Celje glich nach 57 Minuten zum 25:25 aus und die Hausherren bekamen das große Zittern. In der Schlussminute gelang Torwart Benjamin Buric beim Stand von 26:26 eine ganz wichtige Parade. Auf der anderen Seite behielt Wanne die Nerven, traf vom Punkt und sorgte für kollektives Aufatmen im Flensburger Lager.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 13.02.2019 | 22:40 Uhr