Stand: 22.09.2019 17:35 Uhr

Flensburg mit klarem Heimsieg gegen Leipzig

von Johannes Freytag, NDR.de
Bild vergrößern
Magnus Röd erzielte gegen Leipzig sechs Tore.

Die SG Flensburg-Handewitt hat den zwei erfolgreichen Auftritten in der Champions League auch in der Handball-Bundesliga einen Sieg folgen lassen. Der deutsche Meister gewann am Sonntag gegen den SC DHfK Leipzig deutlich mit 30:22 (13:9). Beste Werfer beim saisonübergreifend 27. Heimsieg in Serie waren Magnus Röd und Goran Johannessen mit jeweils sechs Treffern. Die letzte Flensburger Heimniederlage in der Bundesliga datiert vom 10. Dezember 2017 (gegen Kiel). In der Tabelle kletterte die SG mit nunmehr 9:3 Punkten auf den dritten Rang. Am Donnerstag steht das Topspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf an. Keine 48 Stunden später geht's in der Champions-League zum ungarischen Vizemeister Pick Szeged.

SG dreht nach schwachem Start auf

Die SG erwischte einen schwachen Spielbeginn. Trotz schneller Führung und frühem Überzahlspiel (nach 38 Sekunden) fanden die Hausherren kein Mittel gegen selbstbewusst aufspielende Leipziger.

Flensburg - Leipzig 30:22 (13:9)

Tore für Flensburg: Röd 6, Johannessen 6, Jeppsson 4, Gottfriedsson 3/3, Svan 3, Golla 2, Glandorf 2, Jöndal 2, Zachariassen 1, Versteijnen 1
Tore für Leipzig: Esche 5, Binder 4, Gebala 4, Kristjansson 3/1, Semper 2, Weber 2/1, Mamic 1, Wiesmach 1
Zuschauer: 5.822

Lange rannten sie dem Zwei-Tore-Rückstand aus der fünften Minute (1:3) hinterher, weil Jens Vortmann im Tor der Sachsen einen guten Tag hatte. Erst in der 13. Minute glich Flensburg aus und ging kurz darauf in Führung (14./6:5). Aber nun lief es für die SG, bei der fast jeder Wurf saß - Jöndals erster Treffer sorgte für einen Vier-Tore-Vorsprung (21./10:6). Dass die Flensburger Führung bis zur Pause nicht weiter anwuchs, lag an Leipzigs Keeper Vortmann.

Auch Youngster Versteijnen trifft

Zwei Paraden vom starken SG-Torwart Benjamin Buric und zwei Treffer von Röd sorgten unmittelbar nach Wiederbeginn für klare Verhältnisse - 15:9 (32.). Flensburg ließ nichts mehr anbrennen und spielte die Partie souverän herunter. Kontinuierlich wurde der Vorsprung dabei noch ausgebaut (46./23:15). Buric begeisterte weiter mit zahlreichen starken Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter. Routinier Holger Glandorf durfte ebenso für ein paar Minuten mitmischen wie Youngster Niels Versteijnen, der den letzten SG-Treffer erzielte.

Weitere Informationen

Ergebnisse und Tabelle Handball-Bundesliga

Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick. mehr

Dieses Thema im Programm:

Sportreport | 22.09.2019 | 18:05 Uhr