Stand: 06.12.2018 22:28 Uhr

Flensburg-Handewitt und THW Kiel siegen weiter

von Christian Görtzen, NDR.de

Die SG Flensburg-Handewitt ist in der Handball-Bundesliga einfach nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Maik Machulla feierte am Donnerstagabend im 16. Saisonspiel den 16. Sieg. Bei der MT Melsungen gewann der Meister mit 24:18 (12:10). Die Flensburger haben nun beste Chancen auf eine perfekte Runde bis zur WM-Pause, denn die ausstehenden drei Aufgaben sind allesamt machbar. Nach Heimspielen gegen den Bergischen HC und GWD Minden geht es am zweiten Weihnachtstag zum Abstiegskandidaten Die Eulen Ludwigshafen.

Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt © imago/Beautiful Sports

SG-Kreisläufer Golla: "Wir genießen das"

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Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben auch ihr 16. Bundesligaspiel gewonnen. Johannes Golla war mit dem 24:18 bei seinem Ex-Club MT Melsungen sehr zufrieden.

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Zeitgleich mit der SG setzte auch der große Rivale THW Kiel, der Gastgeber des EHF-Cup-Finales ist, seine Erfolgsserie fort. Die "Zebras" kamen in heimischer Arena zu einem ungefährdeten 32:19 (17:11) gegen den TVB 1898 Stuttgart. Im Duell der weiteren Titelkandidaten gewannen die Rhein-Neckar Löwen klar mit 28:22 (18:8) gegen den SC Magdeburg.

SG mit dem Vorteil des breiteren Kaders

MT Melsungen - SG Flensburg-Handewitt 18:24 (10:12)

Tore Melsungen: Mikkelsen 6, Reichmann 4/1, Sidorowicz 4, Allendorf 2, Birkefeldt 1, P. Müller 1
Tore Flensburg: Jondal 5/1, Svan 5, Golla 4, Röd 4, Gottfridsson 3, Glandorf 1, Jeppsson 1, Lauge Schmidt 1
Zuschauer: 4.300
Strafminuten: 8/6

Für die Flensburger zeigte sich in Kassel früh, dass die Partie gegen Melsungen zu Recht als schwere Aufgabe des Restprogramms im Kalenderjahr 2018 eingestuft worden war. Obwohl der MT auf Grund von Verletzungen vier Rückraumspieler fehlten, war es in der ersten Halbzeit ein Duell auf Augenhöhe. Es dominierten vor 4.300 Zuschauern die Defensivreihen - nach 19 Minuten stand es lediglich 5:5. Die Norddeutschen, bei denen Rasmus Lauge schon früh die zweite Zeitstrafe erhalten hatte (19.), führten zur Pause mit 12:10. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit zeigte sich, welchen Vorteil die Flensburger durch den breiteren Kader besaßen. Lasse Svan sorgte für das 18:13 (43.). Die SG, die zuletzt zu Hause gegen die HSG Wetzlar so viel Mühe hatte, ließ sich nun nicht mehr vom Weg abbringen. Am Ende stand ein 24:18-Erfolg. Erfolgreichste Flensburger waren Magnus Jöndal und Svan mit je fünf Toren.

"Zebras" ziehen Schwaben früh davon

THW Kiel - TVB 1898 Stuttgart 32:19 (17:11)

Tore Kiel: Bilyk 4, Dahmke 4, Pekeler 4, Duvnjak 3, Reinkind 3, Vujin 3/2, Wiencek 3, Rahmel 2, Wolff 2, Ekberg 1/1, G. T. Kristjansson 1, M. Landin 1/1, Zarabec 1
Tore Stuttgart: Pfattheicher 4/2, Weiß 4, Markotic 2, Röthlisberger 2, Schimmelbauer 2, M. Schweikardt 2/2, Späth 2, M. Häfner 1
Zuschauer: 10.285
Strafminuten: 2/10

In Kiel gab es nur in den ersten 19 Minuten Zweifel daran, ob der gastgebende THW gegen den TVB 1898 Stuttgart seine Erfolgsserie würde fortsetzen können. 10:9 hieß es zu jenem Zeitpunkt. Dann aber schalteten die "Zebras" einen Gang höher - und die Schwaben mussten abreißen lassen. Durch einen 4:0-Lauf wurde eine komfortable 14:9-Führung geschaffen (26.). Zur Pause lag der Rekordmeister vor 10.285 Zuschauern mit 17:11 vorn. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team von Trainer Alfred Gislason konzentriert. Die Chancen wurden gut genutzt, so etwa durch Hendrik Pekeler per Tempo-Gegenstoß zum 24:13 (45.). Letztlich siegte Kiel mit 32:19. Erfolgreichste Kieler waren Pekeler, Nikola Bilyk und Domagoj Duvnjak mit jeweils vier Treffern.

Jubel bei Patrick Wiencek vom THW Kiel © imago/Claus Bergmann Foto: Claus Bergmann

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Die Handballer vom THW Kiel haben einen ungefährdeten 32:19-Sieg gegen den TVB Stuttgart gefeiert. Der Rekordmeister ist wettbewerbsübergreifend seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 06.12.2018 | 22:40 Uhr

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