Stand: 13.02.2019 10:40 Uhr

HSV und Kühne: Weitere zwei Jahre "Volksparkstadion"?

Spielt der HSV auch in den kommenden zwei Jahren im "Volkparkstadion"?

Fußball-Zweitligist Hamburger SV und Investor Klaus-Michael Kühne sitzen wieder am Verhandlungstisch. Der Vertrag über die Namensrechte des Volksparkstadions läuft im Sommer aus. Bislang kassiert der HSV pro Jahr vier Millionen Euro. Gespräche über eine Verlängerung waren im November vergangenen Jahres geplatzt - nun zeichnet aber wohl eine Einigung ab. Wie die Kühne Holding AG am Mittwoch per Pressemitteilung verkündete, gehe es um eine Vereinbarung über "ein bis zwei Jahre in einer geringeren Größenordnung". Die Verhandlungen seien aber "ergebnisoffen".

Kühne dementiert weiteren Millionen-Deal

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Pläne für weitere Deals in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe zwischen dem HSV und dem Investor, über die die "Bild"-Zeitung berichtet hatte, ließ der 81-Jährige über eine Sprecherin dementieren. Das Blatt hatte geschrieben, dass die Hanseaten Kühne die in der Vergangenheit gewährten Besserungsscheine in Höhe von insgesamt rund 46 Millionen Euro für einen mittleren einstelligen Millionenbetrag abkaufen wollen. Nach derzeitigem Stand der Dinge würde Kühne bei HSV-Erfolgen (zum Beispiel Qualifikation für den Europacup) und bei vertraglich definierten Transferüberschüssen mitkassieren.

Sollte der Unternehmer auf diese Ansprüche verzichten, könnte der HSV besser die Zukunft planen. Zumal es wegen der Beteiligung an den Transferüberschüssen unterschiedliche Auffassungen gab und sogar ein Rechtsstreit zwischen Investor und Fußball AG nicht mehr ausgeschlossen wurde. Mit einer Beseitigung der Altlasten aus der Ära Dietmar Beiersdorfer wären die Aussichten auch besser, Interessenten für die neue Fan-Anleihe zu finden, die die Hamburger ab 18. Februar in den freien Verkauf bringen wollen und mit der die in diesem Jahr fällige Anleihe aus dem Jahr 2012 abgelöst werden soll.

Für die Gespräche mit Kühne gibt es womöglich einen Zeitdruck: Bis zum 15. März müssen die HSV-Verantwortlichen alle Unterlagen an die Deutsche Fußball-Liga geschickt haben.

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