Stand: 21.09.2019 16:42 Uhr

HSV: Gegen Aue Derbypleite revidieren

Nach dem Derbyfrust vom Montag wollen die HSV-Profis am Sonntag wieder Grund zum Feiern haben.

Das 0:2 beim Stadtrivalen FC St. Pauli ist für den Hamburger SV Vergangenheit, auch wenn es die Protagonisten mehr als sonst beschäftigt hat. "Eine Derby-Niederlage wirkt immer ein bisschen länger nach als eine normale Niederlage", räumte HSV-Trainer Dieter Hecking am Freitag bei der Pressekonferenz zum anstehenden Heimspiel am heutigen Sonntag gegen Erzgebirge Aue (13.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) ein. Man dürfe sich jedoch nicht zu lange damit aufhalten. "Aber es war nicht schwierig, die Jungs wieder in die Spur zu bringen. Wir waren ja nicht weit weg von unserer Spur."

Hecking kündigt personelle Änderungen an

Die Mannschaft sei "kritisch mit sich selbst umgegangen", lobte Hecking, der heute Abend zu Gast im Sportclub des NDR Fernsehens ist. Im Training habe man gemerkt, dass sie die Derby-Pleite "mit einem guten Ergebnis wieder revidieren möchte".

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Damit das gelingt, schließt Hecking Änderungen in der Startelf nicht aus. "Es ist so, dass du immer überlegst, ob du Veränderungen in der Aufstellung vornimmst", meinte der 55-Jährige. "Unabhängig vom letzten Ergebnis schaut man auch, was passt auf Aue gut, wer hat viel gespielt in den letzten Wochen."

Letschert wieder im Mannschaftstraining

Daher gebe es auch die Überlegung, einigen Spielern eine Pause zu gönnen. Über konkrete Personalien äußerte sich Hecking aber nicht. Timo Letschert ist noch keine Alternative. Der Niederländer hat seinen Außenband-Teilabriss im Knie auskuriert und befindet sich wieder im Mannschaftstraining, steht allerdings nicht im Kader. Definitiv ausfallen werden weiterhin auch die langzeitverletzten Jan Gyamerah (Wadenbeinbruch), Ewerton (Einriss der Syndesmose) und Christoph Moritz (Schlüsselbeinbruch).

Vor dem kommenden Gegner hat Hecking Respekt. Aue, das als Tabellenfünfter zu den Überraschungen in dieser Saison zählt, sei eine "gewachsene und gestandene Zweitliga-Mannschaft". In der Tat: Mit einem Sieg im Volksparkstadion könnten die Sachsen sogar am HSV vorbeiziehen.

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