Stand: 16.03.2019 10:52 Uhr

HSV: Derby abgehakt, Darmstadt steht an

Den Schwung mitnehmen und gleichzeitig schnell nach vorne schauen: So sieht der Plan des Fußball-Zweitligisten HSV nach dem starken Auftritt im Derby beim FC St. Pauli aus. Das unterstrich Trainer Hannes Wolf deutlich: "Wir haben einen guten Schritt gemacht am vergangenen Wochenende und wollen jetzt den nächsten machen." Dafür müsste der Tabellenzweite heute (13 Uhr, im NDR Livecenter) einen Heimsieg gegen den SV Darmstadt 98 einfahren. So könnte er seinen Vorsprung auf Union Berlin, das am Freitag in Heidenheim verlor, auf sechs Zähler ausbauen.

"Wir werden nicht alle Spiele 4:0 gewinnen"

Wolf warnte allerdings davor, den Kantersieg gegen den Erzrivalen als Maßstab zu nehmen. "Wir werden jetzt nicht alle Spiele 4:0 gewinnen. Diese Liga ist gefühlt immer 50:50", sagte der 37-Jährige und stellte klar: "Wir müssen gegen Darmstadt die gleiche Bereitschaft an den Tag legen und fighten."

Hunt fällt länger aus

Fehlen wird dem HSV wieder einmal sein Kapitän. Aaron Hunt zog sich im Derby einen Faszienriss im rechten hinteren Oberschenkel zu und wird in den kommenden Wochen ausfallen. "Es ist die dritte Muskelverletzung für ihn in diesem Jahr. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir müssen alles dafür tun, ihn bestmöglich zu ersetzen", sagte Wolf, der andeutete, dass sein Spielgestalter womöglich noch länger fehlen könnte: "Normalerweise sind es drei, vier Wochen. Bei seiner Vorgeschichte kann es aber ein bisschen länger dauern."

Wolf warnt vor Darmstadt

Darmstadt, wo Mitte Februar der Ex-HSV-Profi Dimitrios Grammozis (1998 - 2000) das Traineramt übernommen hat, ist für Wolf eine "schwere Aufgabe": "Darmstadt hat vorne Tempo, ist gut bei Standardsituationen und hat mit Serdar Dursun einen Spieler, der gut mit dem Rücken zum Tor ist."

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Sportclub | 17.03.2019 | 22:50 Uhr