Stand: 01.11.2019 14:11 Uhr

Werder Bremen: Mit Pokalschwung gegen Freiburg

Freudestrahlende Werder-Profis nach dem Pokalsieg gegen Heidenheim. © imago images / Nordphoto
Die Werder-Profis wollen nach dem gelungenen Pokalauftritt in der Liga nachlegen.

Der tolle Bremer Auftritt im DFB-Pokal wurde schnell zur Nebensache. "Ab jetzt zählt nur noch Freiburg", stellte Werder-Coach Florian Kohfeldt nach dem souveränen 4:1 in der zweiten Cup-Runde gegen den 1. FC Heidenheim klar. Mit viel Rückenwind soll nun auch endlich wieder in der Bundesliga gewonnen werden und das am besten gleich Sonnabend (15.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) gegen das Überraschungsteam SC Freiburg. "Es wird eine enorm schwierige Aufgabe, Freiburg hat gegen Leipzig und Dortmund gewonnen. Trotzdem spielen wir mit der Überzeugung, das Spiel gewinnen zu wollen", sagte Kohfeldt am Freitag.

"Es ist Zeit, eine Siegesserie zu starten", forderte Torschütze Milot Rashica. Denn mit zehn Punkten rangieren die ambitionierten Bremer in der höchsten deutschen Spielklasse als Zwölfter nur im Tabellen-Mittelfeld und spielten zuletzt vier Mal in Folge nur remis. Die Leistungen stimmten in den vergangenen Wochen bei den Punkteteilungen in Dortmund, Frankfurt und Leverkusen zwar meist, allerdings fehlte am Ende der Erfolg. Der gelang im Pokal jedoch auf eine "beeindruckende Art und Weise, wie Kohfeldt erklärte. Abwehrspieler Sebastian Langkamp ist sich sicher: "Das wird uns einen Schub für die Bundesliga geben."

Luxusproblem in der Abwehr

Der 31-Jährige gab gegen Heidenheim nach langer Verletzung sein Saison-Debüt. Die Rückkehr des Defensivspielers stellt Kohfeldt nun vor ein Luxusproblem. 

Musste der 37-Jährige zu Saisonbeginn teilweise mit einer Not-Abwehr spielen, kann er sich derzeit über Alternativen in der Zentrale nicht beschweren. Auch Kapitän Niklas Moisander (Muskelverletzung) und Christian Groß (Magen-Darm-Erkrankung) stehen bereit. "Schöne Probleme", beschrieb Kohfeldt die Situation in der Defensive. Eine Einsatz-Garantie gab er lediglich Innenverteidiger Ömer Toprak, der im Pokal geschont wurde: "Er ist gesetzt."

Osako wieder von Beginn an?

Und auch in der Offensive gibt es gute Nachrichten. Der zu Saisonbeginn stark aufspielende Yuya Osako (drei Tore in vier Spielen) stand nach anderthalbmonatiger Verletzungspause gegen Heidenheim 22 Minuten auf dem Rasen. "Das war der perfekte Einstieg für ihn und wichtig für Sonnabend", erklärte Kohfeldt. Gegen Freiburg soll der Japaner wieder von Beginn an wirbeln und seinen Club in Richtung der oberen Tabellenregionen führen.

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NDR 2 Bundesligashow | 02.11.2019 | 15:00 Uhr

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