Stürmer Wout Weghorst vom VfL Wolfsburg © IMAGO / Contrast

VfL Wolfsburg mit machbaren Aufgaben in Champions League

Stand: 26.08.2021 20:31 Uhr

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht in der Champions League vor machbaren Aufgaben. Die Niedersachsen treffen in der Gruppenphase der "Königsklasse" auf den OSC Lille, FC Sevilla und RB Salzburg.

Das ergab die Auslosung am Donnerstagabend in der türkischen Metropole Istanbul. Seine erstes Champions-League-Partie seit der Saison 2015/2016 steht für den Werksclub am 14. oder 15. September auf dem Programm. Beendet wird die Gruppenphase mit sechs Begegnungen für jede Mannschaft am 6. und 7. Dezember. Das Finale ist für den 28. Mai 2022 im russischen St. Petersburg geplant. Die einzelnen Spieltage hat der Europäische Fußball-Verband, die UEFA, noch nicht bekanntgebeben.

Casteels: "Eine gute Gruppe für uns"

"Das ist eine gute Gruppe für uns. Wir haben von der Papierform her nicht die allerschwersten Gegner erwischt und die Chance, weiterzukommen, ist gegen diese Mannschaften vermutlich etwas größer als in anderen Gruppen", sagte Wolfsburgs Kapitän Koen Casteels. "Nichtdestotrotz werden uns gegen Lille, Sevilla und Salzburg schwierige Spiele erwarten und wir müssen Top-Leistungen abrufen, um gegen diese Teams zu bestehen", ergänzte der belgische Keeper.

Weitere Informationen
Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel (l.) klatscht Maximilian Philipp nach dessen Auswechslung ab. © picture alliance / dpa / Kirchner-Media

VfL Wolfsburg: Pokal-Aus wegen Wechselfehler besiegelt

Das DFB-Bundesgericht bestätigte in der Berufung das Urteil des Sportgerichts, das die Partie zugunsten von Preußen Münster gewertet hatte. mehr

Meister Lille nach Abgängen abgestürzt

Der Sprung in die Runde der letzten 16 sollte für die "Wölfe", die vor knapp fünfeinhalb Jahren erst im Viertelfinale an Real Madrid gescheitert waren, tatsächlich möglich sein. So hat der französische Meister Lille aus finanziellen Gründen einige seiner besten Spieler der Vorsaison wie Boubakary Soumaré (Leicester City) oder Mike Maignan (AC Mailand) abgeben müssen. Neuzugänge gibt es bis dato lediglich zwei: Amadou Onana vom Hamburger SV sowie Ivo Grbic (Atlético Madrid). Nach drei Spieltagen liegt das Team des neuen Coaches Jocelyn Gourvennec sieglos auf Rang 17.

Die Vorfreude beim 49-Jährigen, der den zum OGC Nizza abgewanderten Christophe Galtier bei Lille beerbte, auf die "Königsklasse" ist trotz des schwachen Saisonstarts groß. "Wir wissen, dass die Champions League ein sehr hohes Fußballniveau hat. Daran teilzunehmen, wenn man es nicht gewohnt ist, jedes Jahr in diesem Wettbewerb zu spielen, ist großartig", sagte Gourvennec.

Weitere Informationen
Amadou Onana vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV © Witters Foto: Tim Groothuis

Onana-Wechsel vom HSV zum OSC Lille perfekt

Der Belgier unterschrieb beim französischen Meister einen Vertrag bis 2026. Der HSV erhält eine hohe Ablösesumme. mehr

Sevilla und Salzburg Spitzenreiter

Weitaus erfolgreicher ist Sevilla um die früheren Bundesliga-Profis Ludwig Augustinsson (Werder Bremen) und Thomas Delaney (Werder, Borussia Dortmund) in die neue Spielzeit der spanischen LaLiga gestartet. Die Andalusier führen das Tableau nach zwei Spieltagen an. Die vergangenen Runde beendete der viermalige Europa-League-Sieger auf Rang vier. Wie gewohnt an der Spitze der österreichischen Bundesliga steht Salzburg. Der Serien-Champion - Ex-Verein der "Wölfe"-Profis Xaver Schlager und Marin Pongracic - gewann seine ersten fünf Partien allesamt und scheint den Trainerwechsel von Jesse Marsch (RB Leipzig) zum deutschen Matthias Jaissle bestens gemeistert zu haben.

RB-"Oldie" Junuzovic: "Es ist alles möglich"

Salzburg hat sich über die Qualifikation für die "Königsklassen"-Gruppenphase qualifiziert. In der Play-off-Runde besiegte das Team um den langjährigen Werder-Strategen Zlatko Junuzovic den dänischen Club Bröndby IF im Hin- und Rückspiel jeweils mit 2:1. "Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Gruppe. Wir freuen uns, dass wir dabei sind, weil wir uns das verdient haben. Es ist alles möglich. Wir wissen um unsere Stärken und unsere Qualität. Wir wissen aber auch, dass uns starke Gegner erwarten. Wir können uns mit den Besten messen", sagte der inzwischen 33-jährige Junuzovic, der von 2012 bis 2018 für Bremen am Ball war.

Weitere Informationen
Die Wolfsburger Lukas Nmecha (l.) und Ridle Baku bejubeln ein Tor. © IMAGO / regios24

VfL Wolfsburg: Die neuen "Wölfe" sind hungrig und erfolgreich

Der VfL entwickelt sich zusehends zur Top-Adresse für Talente - und grüßt erstmals seit 2011 von der Bundesliga-Tabellenspitze. mehr

Luca Waldschmidt im Trikot von Benfica Lissabon © IMAGO / NurPhoto

VfL Wolfsburg holt Luca Waldschmidt von Benfica Lissabon

Der Angreifer unterschrieb am Sonntag einen Vertrag bis 2025 beim Fußball-Bundesligisten aus Niedersachsen. mehr

Wolfsburg-Profi Lukas Nmecha auf einem Fahrrad. © IMAGO / regios24

Zu- und Abgänge des Bundesligisten VfL Wolfsburg

Wer kommt, wer geht? Alle Zu- und Abgänge des norddeutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in der Saison 2021/2022 im Überblick. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 26.08.2021 | 23:03 Uhr

Mehr Fußball-Meldungen

Robin Meißner vom HSV II (r.) umkurvt Torhüter Eric Gründemann vom VfB Lübeck © imago images/Lobeca Foto: Andreas Knothe

VfB Lübeck - HSV II: "Möchte jedes Spiel gewinnen, aber nicht so"

In der Fußball-Regionalliga Nord haben die Lübecker ihren Gegner HSV II ohne Gegenwehr ein Tor schießen lassen - aber warum? mehr