Stand: 13.02.2020 15:57 Uhr

Wolfsburg und das große Rätsel: Warum läuft es nicht?

In der Hinrunde trennte sich Wolfsburg um Renato Steffen (r.) von Hoffenheim 1:1.

Als der VfL Wolfsburg die TSG Hoffenheim am 23. September des vergangenen Jahres zum Hinrunden-Duell in der Bundesliga empfing, war die Welt beim Werksclub noch in Ordnung. Die "Wölfe" waren mit zwei Erfolgen und zwei Unentschieden gut aus den Startlöchern gekommen und zeigten unter dem neuen Coach Oliver Glasner ansehnlichen Fußball. Auch beim 1:1 gegen die bis dahin noch sieglosen Kraichgauer wussten die Niedersachsen durchaus zu überzeugen. Sein Niveau der Anfangswochen der neuen Saison konnte der Meister von 2009 allerdings nicht konservieren.

Vor dem Rückrundenspiel bei der TSG am Sonnabend (15.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) ist der VfL im grauen Tabellenmittelfeld beheimatet. In Anbetracht von lediglich drei Erfolgen in den vergangenen zehn Partien sagte Wolfsburgs Mittelfeldmann Maximilian Arnold im NDR Info Interview zum ursprünglich ausgerufenen Saisonziel Europa League: "Wir reden jetzt nicht davon, da bin ich ganz ehrlich."

Arnold: "Fehlen immer Kleinigkeiten"

Der 25-Jährige ist bereits seit 2013 im Verein und hat mit den "Wölfen" in dieser Zeit so einiges erlebt.

Bis dato hatte es eigentlich immer schlüssige Erklärungen für die vielen Aufs und Abs des Autosclubs gegeben. Mal lag es am Trainer, mal an der Zusammenstellung der Mannschaft. Und mal mangelte es schlichtweg an Fortune. Das bisher durchwachsene Abschneiden in dieser Serie kann aber auch der "ewige Arnold" nicht richtig begründen. "Ich glaube, es gibt nie einfache Probleme. Es sind immer Kleinigkeiten, die fehlen. Aber die entscheiden in der Bundesliga eben", sagte der Taktgeber und beklagte, dass derzeit alles "gnadenlos bestraft" werde. Sein Coach Glasner stößt in dasselbe Horn: "Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen und das Maximale herausholen. Die Konstanz fehlt derzeit leider dafür. Wir haben mal gute und mal schlechte Phasen. Aus diesen müssen wir die richigen Schlüsse ziehen."

Pongracic und William fehlen in Sinsheim

Auf Außenstehende wirken die Aussagen der Wolfsburger Protagonisten, als herrsche am Mittellandkanal momentan die große Ratlosigkeit. Vielleicht aber greift ja gegen die TSG endlich wieder einmal ein Rädchen ins andere und die "Wölfe" kommen in den erhofften "Flow". Arnold hat zumindest eine Idee, wie der Turnaround gelingen könnte: "Man muss einfach dafür arbeiten, die Basics machen." Nicht mit von der Partie bei der "Mission Knoten platzen" sind der Rot-gesperrte Marin Pongracic und William (Kreuzbandriss).

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Sportclub | 16.02.2020 | 22:50 Uhr