Tor zum 0:2 durch Wout Weghorst (VfL Wolfsburg) © IMAGO / Eibner Foto: Wolfgang Frank

VfL Wolfsburg auf Champions-League-Kurs: Sieg in Stuttgart

Stand: 21.04.2021 22:23 Uhr

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg kommt der Champions League immer näher. Die Niedersachsen setzten sich am Mittwochabend beim VfB Stuttgart mit 3:1 (2:0) durch und verteidigten Rang drei.

von Johannes Freytag

Vier Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner fünf Zähler Vorsprung vor den fünftplatzierten Dortmundern, die am Sonnabend (15.30 Uhr, im NDR Livecenter) zu Gast in Wolfsburg sind. "Ich bin mir ganz sicher, dass wir in diesem Spitzenspiel eine topfitte, hungrige Mannschaft auf den Platz bringen, die alles dafür geben wird, dass wir das Spiel gewinnen", sagte VfL-Coach Glasner. Mit einem Sieg gegen den BVB dürfte dem VfL die dritte Teilnahme an der Königsklasse nicht mehr zu nehmen sein.

Wilde Fahrt mit VfL-Führung

Weder Stuttgart noch Wolfsburg benötigten eine Anlaufphase, vom Anpfiff weg gab es Torchancen hüben wie drüben. VfB-Keeper Gregor Kobel war per Faust vor Wout Weghorst am Ball (1.), auf der Gegenseite war Wolfsburgs Koen Casteels gegen den allein auf ihn zulaufenden Sasa Kalajdzic zur Stelle (9.). Kurz darauf vergaben Yannick Gerhardt (10.) und Josip Brekalo (12.) für die Gäste, die dann aber doch in Führung gingen: Xaver Schlager traf zentral aus 22 Metern mit einem wuchtigen Schuss zum 1:0 für die "Wölfe" (13.).

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Casteels pariert Handelfmeter

Aber auch Stuttgart blieb gefährlich und hatte per Handelfmeter (Roberto Massimo schoss John Anthony Brooks an) die Riesengelegenheit zum Ausgleich. Doch Philipp Förster scheiterte erst an Casteels und drosch dann den Nachschuss über die Latte (26.). Die Wolfsburg-Profis feierten den Belgier und durften kurz darauf erneut jubeln: Nach Brekalos Flanke köpfte Weghorst zur 2:0-Führung ein (29.) - der 20. Saisontreffer des Niederländers.

Die wilde Fahrt hielt auch danach an: Maximilian Philipps Distanzschuss flog knapp am VfB-Gehäuse vorbei (33.), Casteels parierte mit dem Fuß gegen Stuttgarts Tanguy Coulibaly (35.), Weghorst schlug nach Flanke von Jérôme Roussillon im Fünf-Meter-Raum ein Luftloch (41.). Erst der Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Felix Brych beendete das Offensivfeuerwerk auf dem Rasen - es hätte zur Pause ebenso 5:3 statt "nur" 2:0 für Wolfsburg stehen können.

Gerhardt macht früh alles klar

Keine drei Minuten nach Wiederanpfiff gab es die nächste hochkarätige Torchance: Philipp spitzelte den Ball nach Gerhardt-Hereingabe knapp über die Latte (49.). Der Flankengeber machte es eine knappe Viertelstunde später besser. Nach einer Bogenlampe von Maximilian Arnold aus dem eigenen Strafraum leitete Philipp den Ball weiter zu Brekalo - dessen Querpass hämmerte Gerhardt unter die Latte (65.).

Wenig später hätte der Mittelfeldspieler den vierten Wolfsburger Treffer markieren können, er rutschte jedoch an einer Hereingabe von Brekalo vorbei (71.). Stuttgart steckte nicht auf, Massimo schloss eine feine Kombination mit Daniel Didavi ab, traf aber nur den Innenpfosten (79.). Wenig später war VfL-Keeper Casteels gegen Coulibaly zur Stelle (82.), und Arnold räumte Kalajdzic rustikal, aber regelkonform im Strafraum ab, ehe der VfB-Angreifer zum Abschluss kam (84.). Der Stuttgarter Ehrentreffer durch Gonzalo Castro fiel dann erst in der Nachspielzeit (90.+1) - zu spät, um den verdienten VfL-Sieg noch zu gefährden.

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Dieses Thema im Programm:

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