Stand: 24.11.2018 20:36 Uhr

VfL Osnabrück festigt Drittliga-Tabellenführung

von Sebastian Ragoß, NDR.de

Der VfL Osnabrück hat in der Dritten Liga Rang eins gefestigt. Die Niedersachsen feierten am Sonnabend gegen Aufsteiger Energie Cottbus einen verdienten 3:1 (1:0)-Sieg. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune (am Sonntag zu Gast im NDR Sportclub) ist mit ihrer Defensivstärke und Effektivität zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten gereift.

Heider trifft per Kopf zur Führung

16.Spieltag, 24.11.2018 14:00 Uhr

VfL Osnabrück

3

En. Cottbus

1

Tore:

  • 1:0 Heider (29.)
  • 2:0 Farrona-Pulido (82.)
  • 2:1 Viteritti (86.)
  • 3:1 Klaas (88.)

VfL Osnabrück: Körber - Susac, M. Trapp, K. Engel - Renneke, Danneberg, Blacha, Pfeiffer (70. Farrona-Pulido) - Amenyido (70. Ouahim), Heider - Alvarez (84. Klaas)
En. Cottbus: A. Spahic - K. Weidlich, Stein, Matuwila, Holthaus (79. Beyazit) - Gehrmann - Starzew (46. Rangelov), Viteritti, Schlüter, Schneider (46. Scheidhauer) - Mamba
Zuschauer: 10212

Weitere Daten zum Spiel

Auch gegen Cottbus agierte der VfL abgeklärt und weitgehend souverän, obwohl nach einer dynamischen Anfangsphase viel Leerlauf im Spiel war. Doch die Kontrolle behielt Osnabrück fast immer. Und nicht zum ersten Mal in dieser Saison trafen die Niedersachsen praktisch mit der ersten Chance: Bashkim Renneke bediente mit einer genauen Flanke Marc Heider, der per Kopf das 1:0 markierte (29.). Beinahe wäre dem Kapitän noch ein weiterer Treffer gelungen. Bei seiner zweiten Chance drosch er den Ball aber knapp am Pfosten vorbei (37.).

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz entschied sich in der Pause, seine Elf offensiver auszurichten. Optisch war Osnabrück nun nicht mehr so deutlich überlegen wie in der ersten Hälfte. Dafür taten sich Räume zum Kontern auf. Marcos Alvarez hätte für eine frühe Vorentscheidung sorgen können, scheiterte aber freistehend an Gäste-Schlussmann Avdo Spahic (50.). Auch den Fernschuss des VfL-Torjägers entschärfte der Cottbuser Torwart (56.). Die Lausitzer mühten sich redlich, Osnabrücks starke Defensive zu überwinden. Doch zunächst reichte es nur zu einem wirklich gefährlichen Abschluss: Routinier Dimitar Rangelov prüfte VfL-Keeper Nils Körber aus zehn Metern (58.).

Drei Tore in der Schlussphase

Osnabrück blieb ruhig und schloss schließlich doch einen Konter erfolgreich ab. Heider schickte Manuel Farrona Pulido, der die Übersicht behielt und den Ball flach einschob (82.). Zu null spielten die Niedersachsen dieses Mal aber nicht: Fabio Viteritti vollendete einen schönen Cottbuser Angriff zum 1:2-Anschluss (86.). Den Schlusspunkt setzte dann Sebastian Klaas (88.), der bei seinem ersten Saisoneinsatz nach langer Verletzung gerade erst eingewechselt worden war.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 24.11.2018 | 14:00 Uhr

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