Stand: 06.08.2020 17:49 Uhr

Union statt Werder: Keine Rückkehr von Kruse nach Bremen

Max Kruse von Fenerbahce Istanbul © imago images/VI Images
Max Kruse will nach seinem Istanbul-Intermezzo in die Bundesliga zurückkehren - aber nicht zu Werder.

Ex-Nationalspieler Max Kruse wird nicht zum Fußball-Bundesligisten Werder Bremen zurückkehren. "Wir haben uns in den vergangenen Wochen und Tagen damit beschäftigt, aber er will etwas anderes machen. Wir können damit gut leben", sagte der Bremer Sport-Geschäftsführer Frank Baumann am Mittwoch. Einen Tag später gab Union Berlin die Verpflichtung des 32-Jährigen bekannt. "Für mich war es wichtig, zu einem Club zu wechseln, der mich komplett überzeugt und fordert", sagte Kruse über seinen neuen "coolen Verein". Nach einem Medizincheck soll er am Freitag bei den Köpenickern unterschreiben.

Kruse war im vergangenen Sommer nach drei Jahren an der Weser zu Fenerbahce Istanbul gewechselt, kündigte aber aufgrund von fehlenden Gehaltszahlungen im Juni seinen eigentlich bis 2022 laufenden Vertrag einseitig auf. Der 32-Jährige hatte zuletzt via Instagram angekündigt, dass er in die Bundesliga zurückkehren wird.

Trainingsauftakt ohne "ältere Semester"

Mit 26 Spielern hat Werder am späten Mittwochnachmittag die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Der Kader ist noch nicht komplett, hat aber schon anderthalb Monate vor dem ersten Saisonspiel ein völlig anderes Gesicht als in der vergangenen Fast-Abstiegs-Saison. Anstelle altgedienter Profis wie Claudio Pizarro, Philipp Bargfrede oder dem ablösefrei zu Holstein Kiel zurückgekehrten Fin Bartels standen am Donnerstag die deutlich jüngeren Neuzugänge Patrick Erras (1. FC Nürnberg), Felix Agu (VfL Osnabrück) und Romano Schmid (Wolfsberger AC) auf dem Platz. Ebenfalls dabei war Offensivspieler Milot Rashica, dessen Verkauf den Bremern noch die dringend benötigten Transfererlöse bringen soll.

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Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 05.08.2020 | 16:25 Uhr

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