Stand: 12.06.2018 19:40 Uhr

Stürmer Müller vom HSV zu Eintracht Frankfurt

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Von Hamburg nach Frankfurt: Nicolai Müller.

Dass er den Hamburger SV nach vier Jahren verlassen wird, hatte Nicolai Müller unlängst mitgeteilt. Wohin es ihn ziehen würde, ließ der frühere Fußball-Nationalspieler dann aber einige Zeit offen. Im Gespräch war der Angreifer bei Schalke 04, Hannover 96 und Eintracht Frankfurt. Letzterer Club erhielt nun vom 30-Jährigen die Zusage. Wie der DFB-Pokalsieger am Dienstagabend mitteilte, unterschrieb Müller einen Vertrag bis 2020 mit der Option auf eine weitere Saison.

Der aus Lohr am Main stammende Stürmer kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Er hatte bereits in der Jugend für die Eintracht gespielt.

HSV: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt?

"Bin immer Fan von Eintracht Frankfurt geblieben"

"Heute ist ein schöner Tag für mich, weil ich immer Fan von Eintracht Frankfurt geblieben bin. Hier ist in den letzten Jahren einiges gewachsen und ich möchte meinen Beitrag zu weiteren Erfolgen leisten. Ich kann es kaum erwarten, wieder für die Eintracht aufzulaufen", erklärte Müller nach der Vertragsunterschrift. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic titulierte den pfeilschnellen Stürmer als "gestandenen Bundesliga-Profi", der "perfekt" zum Verein passen würde: "Er ist schnell und vielseitig in der Offensive einsetzbar, dazu charakterlich ein Supertyp." Dass der 30-Jährige beinahe die vergangene Serie wegen eines Kreuzbandrisses aussetzen musste, bereitet Bobic keine Sorgen: "Seine Verletzung ist komplett ausgeheilt."

Wechselhafte Jahre in Hamburg

Müller war 2014 für eine kolportierte Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 zum HSV gewechselt. Nach einer verkorksten ersten Saison im Dress der Hanseaten wusste sich der zweimalige Nationalspieler erheblich zu steigern. In den darauffolgenden beiden Bundesliga-Spielzeiten hatte er jeweils großen Anteil am Klassenerhalt der Norddeutschen. In der gerade abgelaufenen Serie zog er sich gleich in der Auftaktpartie gegen Augsburg den Kreuzbandriss zu und kam hernach nur noch zu einem Kurzeinsatz am 33. Spieltag im Duell bei Frankfurt (0:3). HSV-Coach Christian Titz hatte nach dem Abstieg Interesse an einem Verbleib Müllers geäußert. Nun muss er die "Mission Wiederaufstieg" endgültig ohne den Stürmer in Angriff nehmen.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 12.06.2018 | 19:30 Uhr

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