Stand: 05.01.2019 17:22 Uhr

St.-Pauli-Kapitän Nehrig geht nach Braunschweig

Bernd Nehrig wechselt nach fünfeinhalb Jahren beim FC St. Pauli zu Eintracht Braunschweig.

Bernd Nehrig hat erwartungsgemäß vorzeitig einen Schlussstrich unter seine Zeit beim Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli gezogen. Der im bisherigen Saisonverlauf lediglich noch sporadisch von Trainer Markus Kauczinski berücksichtigte Kapitän verlässt den Kiezclub trotz Vertrags bis 2021 mit sofortiger Wirkung. Vom Hamburger Kiez geht es für den Mittelfeldmann an die Hamburger Straße: Der 32-Jährige wechselt zum Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig. Das teilten beide Clubs am Samstagabend mit. Bei den Niedersachsen unterzeichnete der Routinier einen Zweijahreskontrakt.

Schubert: "Wird unsere Mannschaft bereichern"

"Ich bin extrem dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, der Eintracht bei der Mission Klassenerhalt zu helfen. Auf die bevorstehende Aufgabe und darauf, die neue Mannschaft kennenzulernen, freue ich mich riesig und bin positiv gestimmt, dass wir unser Ziel am Ende der Saison erreichen", sagte Nehrig nach der Vertragsunterschrift. BTSV-Coach André Schubert kennt den Defensivspezialisten noch aus gemeinsamen Zeiten beim FC St. Pauli. Der Übungsleiter ist sich sicher, dass der 32-Jährige seinem Team sofort helfen kann: "Bernd ist ein zweikampfstarker Spieler, der unsere Mannschaft mit seiner Erfahrung und Mentalität sowie seiner strategischen Spielweise bereichern wird."

Bei St. Pauli nur noch Teilzeitkraft

Beim Kiezclub, für den Nehrig seit 2013 spielte, waren die Dienste des Routiniers in dieser Serie nur noch sehr bedingt gefragt. Lediglich zweimal stand er in der Startelf, viermal wurde der frühere Fürther eingewechselt. Insgesamt bestritt der Mittelfeldmann 116 Pflichtspiele für die Hanseaten. "Nach fünfeinhalb Jahren gehe ich schweren Herzens, freue mich aber auf die neue Aufgabe. Ich bin extrem dankbar für die Zeit beim FC St. Pauli. Die positive Rückmeldung, die ich von Fans, Mitarbeitern und aus dem Team erhalten habe, werde ich nicht vergessen. Man geht ja nie so ganz. Der FC St. Pauli wird immer einen Platz in meinem Herzen haben", sagte der 32-Jährige zum Abschied.

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