Stand: 22.09.2018 15:52 Uhr

Rostock nur 0:0 bei Großaspach

von Bettina Lenner, NDR.de

Drittligist Hansa Rostock hat am Sonnabend bei der SG Sonnenhof Großaspach remis gespielt. Es war das dritte 0:0 zwischen den beiden Clubs in Folge und trotz der Torflaute alles andere als ein Fußball-Langweiler: Beide Mannschaften hatten Chancen, allerdings war das Team von Trainer Pavel Dotchev über weite Strecken überlegen und dürfte sich ärgern, aus seinen Möglichkeiten nicht mehr gemacht zu haben. "Immerhin haben wir zu Null gespielt. Aber der letzte Pass war nicht gut genug, da müssen wir uns steigern. Ich habe offensiv eigentlich mehr erwartet von meinen Jungs", bilanzierte der Coach.

Rostock mit guten Offensivaktionen

Rostock hatte dem Spiel zunächst klar seinen Stempel aufgedrückt. Während die Hausherren sehr tief standen, kombinierten sich die Mecklenburger immer wieder sehenswert nach vorne. Cebio Soukou, nach einer Verletzungspause wieder von Beginn an dabei, schoss in der neunten Minute aus aussichtsreicher Position SGS-Keeper Kevin Broll an, und auch Marco Königs tauchte ein ums andere Mal gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. So auch in der 31. Minute, als sich der pfeilschnelle Merveille Biankadi über Außen durchsetzte, Verteidiger Dan-Patrick Poggenberg überlief und dann auf Königs quer passte. Der Angreifer brauchte aber einen Tick zu lange für den Abschluss.

Präzision vor dem Tor fehlt

8.Spieltag, 22.09.2018 14:00 Uhr

Großaspach

0

Hansa Rostock

0

Tore:
Großaspach: Broll - Pelivan, Leist, Burger - Thermann, Hingerl, Bösel, Poggenberg (57. Choroba) - Baku, Owusu (69. Binakaj), Hercher (79. Gehring)
Hansa Rostock: Gelios - Rankovic (70. Bischoff), Bülow, Riedel, Rieble (79. Donkor) - Biankadi, M. Pepic, Wannenwetsch, Breier - Königs, Soukou (67. Scherff)
Zuschauer: 2500

Weitere Daten zum Spiel

Gute Offensivaktionen, mehr Spielanteile, mehr Chancen: Die Rostocker Führung schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Allein, die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte. Die Hausherren orientierten sich spät mehr nach vorne, verbuchten erst eine Möglichkeit durch den Ex-Rostocker Mike Owusu, die Keeper Ioannis Gelios vereitelte (26.), und dann nach einer ungewöhnlich ausgeführten Ecke. Die Spieler versammelten sich an der Strafraumgrenze, spritzten dann in Richtung Tor, das Kapitän Julian Leist mit seinem Kopfball knapp verpasste (37.). Nach der Pause machten die Mecklenburger zunächst da weiter, wo sie kurz zuvor aufgehört hatten. Ein Flachschuss von Soukou strich am langen Pfosten vorbei (48.), Biankadi fand seinen Meister nach einer schönen Einzelaktion im starken Broll (54.). Im Anschluss befreiten sich die Schwaben zusehends - und waren nach rund einer Stunde ihrerseits der Führung ganz nah. Erst zwang der gerade erst eingewechselte Patrick Choroba Hansa-Schlussmann Gelios zu einer Fußabwehr, danach waren auch der Nachschuss von Makana Baku sowie die Kopfballchance von Marco Hingerl bei der anschließenden Ecke brandgefährlich. Am Ende blieb es beim 0:0.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 22.09.2018 | 14:00 Uhr

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