Stand: 25.06.2020 21:17 Uhr

Offiziell: Regionalliga Nord 2020/2021 zweigleisig

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Die Regionalliga Nord bilden in der kommenden Saison 22 Teams.

Der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) trägt der Corona-bedingten Aufstockung der Regionalliga Nord Rechnung und teilt die Spielklasse in zwei Staffeln. Die Delegierten folgten beim Verbandstag am Donnerstagabend dem Vorschlag des Spielausschusses, der vorab bereits mit den 22 Clubs abgestimmt worden war. Weil die Saison 2019/2020 vorzeitig abgebrochen worden war, verzichtete der NFV auf Absteiger, ließ aber gleichzeitig VfV 06 Hildesheim, Atlas Delmenhorst, Teutonia 05, FC Oberneuland und Phoenix Lübeck als Aufsteiger zu. Lediglich der zum Meister erklärte VfB Lübeck hat die Liga verlassen - nach oben. Die Meisterschaft der Hanseaten wurde von den Delegierten noch einmal formal bestätigt.

Regionale Zusammensetzung der Staffeln

Die Staffeln sollen nach regionalen Gesichtspunkten gebildet werden, um die Fahrtwege zu reduzieren und möglichst interessante Duelle zu liefern. Die endgültige Zusammensetzung der Staffeln ermittelt der NFV mit Hilfe eines Berechnungstools und gibt diese zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Quali-Staffeln, Meister- und Abstiegsrunde

Jeweils elf Teams spielen zunächst im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel gegeneinander. Die zehn punktbesten Mannschaften aus beiden Staffeln qualifizieren sich für eine Meisterrunde. Der Gewinner geht dann in die Aufstiegsspiele zur Dritten Liga gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Die übrigen zwölf Teams bestreiten eine Abstiegsrunde.

Notfalls auch nur eine "einfache Punktrunde"

Die Aufteilung in zwei Staffeln erfolgt auch vor dem Hintergrund, dass je nach Verfügungslage in den vier norddeutschen Bundesländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder gespielt werden könnte. "Aus diesem Grund ist der Spielbetrieb in zwei Staffeln mit Hin- und Rückspielen durchaus durchdacht", sagte Spielleiter Jürgen Stebani und fügte hinzu: "Im Falle eines sehr späten Beginns oder sogar einer zweiten Infektionswelle, könnten wir auf eine Austragung einer einfachen Punktrunde zurückgreifen und so wertvolle Zeit gewinnen." Anders als in der Abstiegsrunde gibt es in der Meisterrunde durch die bevorstehenden Duelle mit dem Meister Bayerns keine zeitliche Flexibilität.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 25.06.2020 | 23:03 Uhr

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