Stand: 15.12.2018 11:29 Uhr

Horst Hrubesch: Von Titeln, Jugendspielern und Familie

Fußball-Legende Horst Hrubesch hatte schon mehrmals seinen Abschied gegeben. Am Freitagabend fand die Weihnachtsfeier des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt statt. Dort sollte er auch noch einmal verabschiedet werden, denn sein DFB-Vertrag endet Ende des Jahres. Seit 2000 arbeitete der 67-Jährige in diversen Funktionen beim DFB. "Da treffe ich noch mal alle wieder, das wird bestimmt eine schöne Abschlussfeier", sagte die Fußballlegende im Interview mit NDR Schleswig-Holstein, ehe er am Telefon Spenden für Menschen mit Demenz bei der NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" entgegennahm. Im Gespräch wollte der ehemalige Topstürmer des HSV (136 Tore in 224 Bundesligaspielen) von Rente aber nichts wissen. "Ich werde sicher nicht die Füße hoch legen, Fußball wird immer mein Leben bestimmen", sagte das einstige "Kopfballungeheuer".

Viele Höhepunkte - und Wadenkrämpfe

Hrubesch sprach im Interview auch über seine Höhepunkte in der langen Fußballer-Karriere, wie er vor allem mit dem HSV seine größten Erfolge feierte: drei deutsche Meistertitel, Europapokalsieger der Landesmeister. Er erzählte von seinen Wadenkrämpfen beim EM-Endspiel 1980 in Italien, wo er beim 2:1-Sieg gegen Belgien beide Tore erzielte, oder warum er gut mit jugendlichen Spielern zurechtkommt, und was bei der Ansprache wichtig ist.

Nach seinem "Abschied" rückt für Hrubesch, der mit seiner Frau in einem Einfamilienhaus in Boostedt (Kreis Segeberg) wohnt, nun die Familie in den Mittelpunkt. Als nächstes steht eine große Traum-Reise des Hobby-Anglers an. Es geht rund sechs Wochen nach Neuseeland. Darauf freut er sich besonders - nicht ohne zu erwähnen, dass er vom Fußball wohl nicht lassen kann.

Hrubesch: Mehr als ein "Kopfball-Ungeheuer"

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Schleswig-Holstein von 10 bis 2 | 14.12.2018 | 10:20 Uhr

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