Stand: 04.12.2018 17:07 Uhr

Hohe Strafe für den HSV - Pokalausschluss droht

Szene vom Pokalspiel in Wiesbaden: HSV-Profi Lewis Holtby versucht, die eigenen Fans zu beruhigen.

Fußball-Zweitligist Hamburger SV muss erneut eine hohe Geldstrafe bezahlen. Weil HSV-Fans beim DFB-Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden (3:0) massiv Pyrotechnik gezündet und so für zwei Unterbrechungen gesorgt hatten, verurteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Club am Dienstag zu einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro. Zudem teilte der DFB mit, dass der HSV "bei einem vergleichbaren Wiederholungsfall mit einem Ausschluss aus dem DFB-Pokal" zu rechnen hätte.

Pokal-Partie stand kurz vor dem Abbruch

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Die Begegnung der Hamburger in Wiesbaden am 30. Oktober stand sogar kurz vor dem Abbruch. Zunächst gab es in der 20. Minute eine dreiminütige Zwangspause. In der 51. Minute verließ Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck (Freiburg) mit beiden Mannschaften aufgrund erneuter Rauchschwaden den Rasen, die Begegnung musste für fünfeinhalb Minuten unterbrochen werden. Bei einem weiteren Vorfall während des Spiels hätte Jöllenbeck die Partie wohl vorzeitig beendet. Nach dem Schlusspfiff zündeten Hamburger Zuschauer abermals Pyrotechnik.

HSV-Fans sind Wiederholungstäter

Die HSV-Fans sind Wiederholungstäter. Wegen Ausschreitungen vor allem am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach waren die Hamburger im Juni zu insgesamt 115.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Zuvor hatte das massive Abbrennen von Pyrotechnik beim Derby in Bremen den Club 80.000 Euro gekostet.

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Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 04.12.2018 | 18:25 Uhr

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