Stand: 16.10.2018 20:53 Uhr

Hansa nach Sieg in Halle weiter im Aufwind

von Thomas Luerweg, NDR.de

Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat seinen Aufwärtstrend auch am Dienstag fortgesetzt: Das Team von Coach Pavel Dotchev siegte im Nachholspiel beim Halleschen FC mit 1:0 (1:0) und ist jetzt Tabellensiebter. Stürmer Cebio Soukou war der Matchwinner für die Mecklenburger beim umjubelten Erfolg und zeigte sich bei NDR Info zufrieden: "Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht". Er brachte die "Kogge" schon in der dritten Minute auf die Siegerstraße. Mit Glück und Geschick verteidigten die Gäste von der Ostsee die Führung und überstanden den Offensivwirbel der Hallenser, denen es an Präzision mangelte. Insgesamt war der Erfolg schmeichelhaft, doch Hansa blieb erneut ohne Gegentor.

Soukou trifft nach toller Einzelleistung

10.Spieltag, 16.10.2018 19:00 Uhr

Hallescher FC

0

Hansa Rostock

1

Tore:

  • 0:1 Soukou (3.)

Hallescher FC: Eisele - Lindenhahn, Heyer, Landgraf - Schilk (61. Fiedler), Washausen, Jopek (79. Pagliuca), Ajani - Fetsch (61. Sohm), Mai - B.B. Bahn
Hansa Rostock: Gelios - Ofosu-Ayeh, Hüsing, Riedel, Rieble - Breier (88. Reinthaler), Bülow, Wannenwetsch, Biankadi - Königs (80. Hildebrandt), Soukou (70. M. Pepic)
Zuschauer: 9500

Weitere Daten zum Spiel

Dotchev schickte dieselbe Startelf aufs Feld wie beim emotionalen 1:0 gegen den Karlsruher SC vor elf Tagen. Hansa agierte mit viel Selbstvertrauen nach dem 14:0 am Sonnabend im Landespokal gegen den Achtligisten SV Sturmvogel Lubmin. So genügte schon die erste Offensivaktion zur Rostocker Führung: Ausgangspunkt war ein weiter Abwurf von Torhüter Ioannis Gelios auf die linke Seite zu Nico Rieble, der den Ball weit nach vorn schlug. Nach einem von Marco Königs gewonnenen Kopfballduell kam die Kugel zu Moritz Heyer, doch Soukou luchste sie dem HFC-Innenverteidiger 25 Meter vor dem Tor ab, lief ihm davon und schob überlegt links unten ein (3.). Eine klasse Einzelleistung - Soukous fünfter Saisontreffer. Die Hausherren zeigten sich wenig beeindruckt und fanden schnell den Weg nach vorn. Vor allem der agile Stürmer Mathias Fetsch stellte die Hansa-Abwehr immer wieder vor Probleme.

Fetsch stellt Hansa-Defensive vor Probleme

Der Ex-Kieler schoss aus aussichtsreicher Position knapp über die Querlatte (10.), verfehlte eine Hereingabe von Bentley Baxter Bahn nur knapp, weil Gelios sie geistesgegenwärtig abfing (20.) und hätte aus fünf Metern in der Nachspielzeit um ein Haar mit der Picke das 1:1 erzielt (45.+2). Erneut war Gelios zur Stelle. Die Hallenser waren aggressiver und taten deutlich mehr fürs Spiel. Hansa hätte sich am Ende der 45 Minuten nicht über den Ausgleich beschweren dürfen, doch es rettete die knappe Führung in die Kabine.

Halle rennt vergeblich an

Nach dem Wechsel war Halle zunächst nicht mehr so zwingend wie in der ersten Halbzeit, denn Hansa gelang es mit zunehmender Spieldauer immer besser, die Sachsen-Anhalter vom eigenen Tor wegzuhalten. Ausnahme war die insgesamt beste Halle-Chance in der 58. Minute: Sebastian Mai schickte seinen Sturmpartner Fetsch steil im Zentrum, doch der legte den Ball rechts am Pfosten vorbei und wurde wenig später ausgewechselt (61.). Die Hausherren rannten weiter an: Halles Kapitän Jan Washausen köpfte Gelios nach einem Freistoß die Kugel direkt in die Arme (73.). Hansa gelang es zu selten, für Entlastung zu sorgen. Die Offensive fand nahezu nicht mehr statt. Am Ende reichte es dennoch zu den drei Punkten.

Fels in der Brandung war einmal mehr der lange schmerzlich vermisste Kapitän Oliver Hüsing, der die Defensive der Mecklenburger seit seinem Comeback sichtlich stabilisiert hat. Am Sonntag (13 Uhr) will Hansa die Erfolgsserie in Zwickau fortsetzen.

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Nordmagazin | 16.10.2018 | 19:30 Uhr

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