Kölns Kai Klefisch (l.) im Zweikampf mit Hansa Rostock Pascal Breier. © imago images / Kirchner-Media

Hansa Rostock gegen Viktoria Köln: Top-Duell an der Ostsee

Stand: 23.10.2020 11:41 Uhr

Der Tabellenvierte Hansa Rostock hat am Sonnabend den Zweiten Viktoria Köln zu Gast - die Rheinländer sind ebenso wie die Mecklenburger seit vier Drittliga-Spielen ungeschlagen.

Dass seine Mannschaft im Dezember vergangenen Jahres 5:1 in Köln gewann, hat für Hansa-Coach Jens Härtel keinerlei Aussagekraft mehr: "Das ist nicht vergleichbar. Es ist eine komplett andere Phase der Saison." Zudem seien die Kölner "unheimlich aktiv auf dem Transfermarkt" gewesen: "Man hat gesehen, dass sie unbedingt mehr wollen als letzte Saison." Viktoria sei deutlich variabler geworden und könne seine Ausrichtung sehr gut dem Gegner anpassen. "Damit sind sie natürlich auch gefährlicher", warnte er auf der Pressekonferenz zur Partie am Sonnabend (14 Uhr, im Livecenter bei NDR.de). Für Härtel zählt das Team von Pavel Dotchev sogar zu den Aufstiegsfavoriten.

Härtels Antrieb: "Nicht zufrieden sein"

Ob auch Hansa dazuzuzählen ist, muss sich noch erweisen. Der Start mit elf Punkten und Rang vier ist zwar besser als vergangene Saison, aber Härtels Antrieb ist es, "nicht zufrieden zu sein". Daher habe die Tabelle auch noch keine Bedeutung. "Ich glaube, es ist noch nicht bei allen angekommen, wie eng diese Liga ist. Mir sind die elf Punkte wichtig. Wenn man schaut, wie viele Mannschaften zehn Punkte haben, ist das aber überhaupt noch nicht aussagekräftig", sagte der 51-Jährige.

Verschnaufpause für Omladic?

Gleichwohl attestiert Härtel seiner Mannschaft eine neue Qualität - Führungen wurden im Gegensatz zum Vorjahr in dieser Saison stets über die Zeit gebracht: "Wir haben jetzt ein paar Typen mehr drin, die sich auch dagegenstemmen, die ein Spiel unbedingt auch gewinnen wollen." Wie viel er nach der englischen Woche in der Startelf auf Rotation setzt, ließ der Hansa-Coach noch offen. Hinter Abwehrmann Sven Sonnenberg (Wadenprobleme) steht ein kleines Fragezeichen. Möglicherweise bekommt Nik Omladic, der nach zehnmonatiger Verletzungspause beim 2:1-Erfolg in Mannheim erstmals durchspielte, eine Verschnaufpause.

Mögliche Aufstellungen:

Rostock: Kolke - Riedel, Sonnenberg, Reinthaler - Butzen, Löhmannsröben, Bahn, Neidhart - Litka, Verhoek, Breier

Köln: Mielitz - Koronkiewicz, Kyere, Hajrovic, Handle - Klefisch, Lorch - Holzweiler, Wunderlich, Cueto - Thiele

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Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: Taweesak Jarearnsin

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 24.10.2020 | 19:30 Uhr

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